Der Bundestag hat eine kontroverse Novelle des Jagdrechts angenommen, die den Wolf offiziell in die Liste der jagdbaren Tiere aufnimmt. Diese Entscheidung, unterstützt von der Regierungskoalition und der AfD, vereinfacht die Verfahren zur Eliminierung der Raubtiere radikal. Die Änderung ist eine Reaktion auf die wachsende Zahl von Angriffen auf Nutztiere und den Druck der Landwirtschaftsverbände. Umweltorganisationen, angeführt vom WWF, kritisieren die neuen Vorschriften scharf und warnen vor Verstößen gegen EU-Naturschutzrichtlinien.
Die Abstimmung im Bundestag am 5. März 2026 beendete den monatelangen Streit über den Status der Wolfspopulation in Deutschland. Das verabschiedete Gesetz erkennt den Wolf offiziell als jagdbare Art an, was eine grundlegende Wende in der bisherigen Naturschutzpolitik darstellt. Bislang unterlagen diese Raubtiere einem strengen Schutz aufgrund von EU-Vorschriften, und ihr Abschuss war nur in Ausnahmefällen bei extrem aggressiven Individuen möglich. Das neue Gesetz verlagert die Entscheidungsgewalt auf die Landesregierungen, die nun Instrumente für ein aktives Populationsmanagement und die präventive Reduzierung der Rudelzahl in Gebieten mit intensiver Weidewirtschaft erhalten. Diese Entscheidung fiel in einer Atmosphäre extremer Emotionen und vereinte in einer seltenen Allianz die Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP mit der oppositionellen, rechtspopulistischen AfD. Der Grauwolf wurde in Mitteleuropa an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert nahezu ausgerottet. Die Wiederbesiedlung Deutschlands durch diese Raubtiere begann um das Jahr 2000 natürlich, als erste Tiere aus Polen in die Oberlausitz in Sachsen einwanderten. Die Argumentation der Regierung konzentriert sich auf statistische Daten vom Anfang des Jahres 2026, die einen starken Anstieg der Verluste bei Schaf- und Rinderbeständen zeigen. Besonders schwierig ist die Situation in nördlichen Bundesländern wie Hamburg und Schleswig-Holstein, wo traditionelle Schutzmaßnahmen für Herden angesichts der Entschlossenheit der Raubtiere nicht ausreichten. Befürworter der Reform betonen, dass die derzeitige Wolfspopulation in Deutschland die kritische Schwelle für das Überleben der Art überschritten habe, was kontrollierte Bejagung ohne das Risiko einer erneuten Ausrottung erlaube. Kritiker von Seiten der Organisation <przypis title=