Der englische Fußball kämpft mit einer Welle rassistischer Hetze, die am vergangenen Wochenende vier Spieler traf. Tolu Arokodare von Wolverhampton und Romaine Mundle von Sunderland sind weitere Spieler, die nach den Sonntagsspielen Opfer rassistischer Aggression in sozialen Medien wurden. Sie gesellten sich zu Wesley Fofana von Chelsea und Hannibal Mejbri von Burnley, die bereits einen Tag zuvor beleidigt worden waren. Die Vereine kündigen an, gegen die Täter vorzugehen.

Systematisches Ausmaß des Hasses

Vier Spieler verschiedener Vereine wurden innerhalb von nur 48 Stunden Premier-League-Spielen aus rassistischen Motiven angegriffen.

Solidarität der englischen Vereine

Chelsea, Burnley, Wolves und Sunderland veröffentlichten eine gemeinsame Verurteilung der Täter und arbeiteten bei der Sicherung von Hassbeweisen zusammen.

Debatte über Straflosigkeit im Netz

Wesley Fofana und Hannibal Mejbri kritisierten öffentlich das Fehlen effektiver Moderationswerkzeuge auf Plattformen wie Instagram.

Unfreundlicher Empfang für Tolu Arokodare

Die Neuverpflichtung von Wolves erhielt eine Reihe von Beleidigungen nach einem verschossenen Elfmeter, was eine sofortige Reaktion des Vereins auslöste.

Das vergangene Wochenende in den obersten englischen Spielklassen wurde von einer Serie "widerlicher" rassistischer Vorfälle überschattet. Als erste waren Wesley Fofana und Hannibal Mejbri nach dem 1:1 zwischen Chelsea und Burnley am Samstag im Stamford Bridge angegriffen worden. Die Situation verschärfte sich drastisch am Sonntag, als Wolverhampton Wanderers über Nachrichten an den nigerianischen Stürmer Tolu Arokodare informierte. Der Spieler wurde zum Ziel von Hass, nachdem er einen Elfmeter im 0:1 verlorenen Spiel gegen Crystal Palace verschossen hatte. Zu den Betroffenen gesellte sich auch Romaine Mundle von Sunderland, der nach seinem Einsatz gegen Fulham attackiert wurde. Alle beteiligten Vereine veröffentlichten entschlossene Stellungnahmen, verurteilten die Täter und teilten Screenshots, die das Ausmaß der Aggression dokumentieren. Wesley Fofana, der am Samstag die Rote Karte gesehen hatte, veröffentlichte eine Reihe von Nachrichten voller Beschimpfungen und fügte einen bitteren Kommentar über das Fehlen realer Strafen für Personen hinzu, die im Internet Hass verbreiten. Burnley FC bezeichnete die Situation als "widerlich", und der Spieler des Vereins, Hannibal Mejbri, appellierte öffentlich für die Erziehung künftiger Generationen, um solches Verhalten einzudämmen, das im Jahr 2026 weiterhin ein Übel in den Fußballkorridoren bleibt. Der Kampf gegen Rassismus im britischen Sport hat nach 2021 systemischen Charakter angenommen, als nach dem Finale der Europameisterschaft radikale rechtliche Schritte gegen Online-Hass ergriffen wurden. Derzeit arbeitet die britische Justiz enger mit Technologiegiganten zusammen, um anonyme Aggressoren zu identifizieren. Vor dem Hintergrund dieser skandalösen Ereignisse wird die sportliche Situation in der Tabelle immer angespannter. Chelsea, geführt von Liam Rosenior, verlor wertvolle Punkte zu Hause, wodurch ihre Ambitionen, um die Top Vier zu kämpfen, stark beeinträchtigt wurden. Aston Villa rettete unterdessen ein Unentschieden gegen Leeds United dank eines Tores von Tammy Abraham, was es ihnen ermöglicht, im Kreis der Kandidaten für die Champions League zu bleiben. James Milner brach hingegen den historischen Rekord für Einsätze in der Premier League, was der einzige positive Akzent dieses Spieltags ist. „Nothing changes. People are never punished.” (Nichts ändert sich. Die Leute werden nie bestraft.) — Wesley Fofana „It's 2026 and there still ppl like that ... Educate yourself and your kids pls.” (Es ist 2026 und es gibt immer noch solche Leute ... Bitte bildet euch und eure Kinder weiter.) — Hannibal Mejbri Anzahl der gemeldeten Rassismusvorfälle am Wochenende: Samstag: 2, Sonntag: 2 4 — Spieler wurden an einem Wochenende Opfer von Rassismus

Mentioned People

  • Tolu Arokodare — Nigerianischer Stürmer von Wolverhampton Wanderers, Opfer von Rassismus.
  • Wesley Fofana — Verteidiger von Chelsea, der rassistische Nachrichten veröffentlichte.
  • Hannibal Mejbri — Mittelfeldspieler von Burnley, appellierte für Bildung im Kampf gegen Rassismus.
  • Romaine Mundle — Junger Mittelfeldspieler von Sunderland, viertes Opfer von Angriffen am Wochenende.