Die Bewohner Kubas erleben eine katastrophale Energiekrise und Kraftstoffknappheit, die zu stundenlangen Stromausfällen, Wassermangel und Transportproblemen führt. Seit Januar 2026 leidet das Land unter Energiemangel, was auf das Ende der Öllieferungen aus Venezuela unter dem Einfluss amerikanischer Sanktionen und einer neuen Druckkampagne der Regierung von Donald Trump zurückzuführen ist. Die schwierige Situation zwingt die Bürger, ohne grundlegende Annehmlichkeiten zu leben – sie können sich nicht waschen, Mahlzeiten zubereiten oder zur Arbeit fahren. Die Preise für privaten Transport und Alltagsgüter steigen rapide, und viele Menschen verlieren ihre Existenzgrundlage.

Mehrstündige Strom- und Wasserausfälle

Die Kubaner erleben Stromausfälle von über 16 Stunden, die oft mit den Wasserförderterminen zusammenfallen und ganze Stadtteile ohne Strom und fließendes Wasser lassen, was grundlegende Hygiene und die Zubereitung von Mahlzeiten unmöglich macht.

Katastrophaler Kraftstoffmangel und Zusammenbruch des Transports

Der Verkauf von Dieselkraftstoff auf der Insel wurde ausgesetzt, und Benzin wird drastisch rationiert – Fahrzeughalter können über eine App nur 20 Liter pro Monat kaufen. Der öffentliche Verkehr wurde stark eingeschränkt, und die Preise für Fahrten mit privaten Taxis oder elektrischen Rikschas haben sich verdoppelt.

Rasanter Preisanstieg und Bedrohung von Arbeitsplätzen

Die Kraftstoff- und Energiekrise treibt die Inflation an und führt zu einer Verdoppelung der Preise für Grundgüter und Transportdienstleistungen. Die wirtschaftliche Situation bedroht auch viele Arbeitsplätze und zwingt Menschen zur Berufswechsel, wie im Fall eines Taxifahrers, der wieder als Maurer arbeitet.

Ursprung der Krise: US-Sanktionen und Druck auf Venezuela

Die direkte Ursache der Krise ist das Ende der Öllieferungen aus Venezuela, die die Hauptenergiequelle für Kuba war, unter dem Einfluss amerikanischer Sanktionen. Die Regierung von Donald Trump führt eine Druckkampagne durch und droht mit Zöllen für Länder, die Kuba Kraftstoff verkaufen.

Die Bewohner Kubas, wie der 27-jährige Javier und sein 64-jähriger Vater Elías, wachen jeden Tag im Dunkeln auf, um sich einer Realität ohne grundlegende Annehmlichkeiten zu stellen. Seit über einem Tag können sie sich nicht waschen, und in ihrem Haus im Stadtteil Arroyo Naranjo südlich der Altstadt von Havanna gibt es seit sechzehn Stunden keinen Strom. Die Unterbrechung der Stromversorgung fiel mit dem Tag der Wasserförderung zusammen, wodurch die lokalen Reservoirs leer blieben. Das Land kämpft mit einer tiefgreifenden Energiekrise, die im Januar 2026 begann. Die direkte Ursache ist die Unterbrechung der Erdöllieferungen aus Venezuela, die ein Schlüssellieferant für die kubanische Wirtschaft war. Diese Entscheidung wurde durch amerikanische Sanktionen und die Druckkampagne der Regierung von Donald Trump erzwungen, die mit der Verhängung hoher Zölle auf jedes Land droht, das Kraftstoff mit Kuba handelt. Infolgedessen wurde der Verkauf von Dieselkraftstoff auf der Insel vollständig eingestellt, und Benzin unterliegt einer drastischen Rationierung. Fahrzeughalter können über eine Regierungs-App lediglich 20 Liter Kraftstoff pro Monat erhalten, auf deren Warteliste man monatelang warten muss. Kuba leidet seit Jahrzehnten unter dem von den Vereinigten Staaten 1962 verhängten Wirtschaftsembargo, das während der Präsidentschaft von Donald Trump verschärft wurde. Die Insel war jahrelang von billigem Öl aus Venezuela im Rahmen des Petrocaribe-Abkommens abhängig, das Rohstoffe gegen die Dienstleistungen kubanischer Ärzte und Lehrer tauschte. Der Zusammenbruch der venezolanischen Wirtschaft und die amerikanischen Sanktionen gegen das Maduro-Regime hatten diesen für Havanna entscheidenden Versorgungsstrom bereits zuvor getroffen.Die Konsequenzen sind in jedem Lebensbereich spürbar. Der öffentliche Verkehr wurde radikal eingeschränkt. Die wenigen privaten Taxis in Havanna haben die Fahrpreise verdoppelt, ebenso wie die elektrischen Rikschas, die als Sammelverkehrsmittel dienen. Viele Bewohner, wie Yixander Diaz, sind gezwungen, mit dem Fahrrad zu fahren. „Les temps sont compliqués” – räumt Diaz ein, ein ehemaliger Taxifahrer, der in den Beruf des Maurers zurückgekehrt ist und in den Vororten der Hauptstadt lebt. Die Kraftstoffkrise treibt die Inflation an, verdoppelt die Preise für Grundgüter und gefährdet Arbeitsplätze in vielen Sektoren. Der Strommangel macht nicht nur die Beleuchtung von Häusern unmöglich, sondern auch die Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln.