Plötzliche Schneeschmelze nach einem schneereichen Winter hat eine Welle von Beeinträchtigungen in ganz Polen ausgelöst. In Breslau kämpfen die Bewohner mit einem großen Ausfall des Fernwärmenetzes, während in anderen Städten wie Gdynia, Lublin und Stettin die nachwinterlichen Reparaturen der Fahrbahnen und die Beseitigung von Wasserleitungsstörungen beginnen. Landwirte bewerten den Zustand der Winterungen, die nach dem Abschmelzen der Schneedecke sowohl von der günstigen Feuchtigkeit profitieren als auch dem Risiko von Wasserstau ausgesetzt sind.
Der Übergang von Februar zu März 2026 brachte in Polen plötzliche Wetterveränderungen, die sofortige Reaktionen der städtischen Dienste und des Agrarsektors erzwangen. Die schwierigste Situation herrscht derzeit in Breslau, wo es zu einem umfangreichen Ausfall des Fernwärmenetzes kam, der einen Großteil der Stadt von Heizung und Warmwasser abschneidet. Parallel sind in der Hauptstadt Niederschlesiens am Wochenende Arbeiten des MPWiK an der Kreuzung der Kamienna- und Ślężna-Straße geplant, was zusammen mit der Rückkehr der Straßenbauer auf die Powstańców-Śląskich-Straße einen Verkehrskollaps an wichtigen Punkten der Agglomeration ankündigt. Die polnische Fernwärmeinfrastruktur in vielen Städten basiert auf Systemen, die in den 1970er und 1980er Jahren gebaut wurden, was bei großen Temperaturschwankungen im Winter und Frühling regelmäßig zu Materialermüdung und Hauptleitungsbrüchen führt. Im landesweiten Maßstab hat die Schneeschmelze den katastrophalen Zustand der Straßen- und Gehwegbeläge offengelegt. Die Kommunalverwaltungen von Lublin, Łódź und Gdynia haben den Start umfangreicher Reparaturaktionen angekündigt, obwohl in Gdynia die Bewohner ihre Unzufriedenheit darüber äußern, dass gründliche Aufräumarbeiten und die Beseitigung von Schneeschlamm erst für April geplant sind. In Stettin laufen wiederum Vorbereitungen für die Beschleunigung der Arbeiten an der Westumgehung der Stadt, die letztendlich das Zentrum vom Transitverkehr entlasten soll, der nach dem Winter die Haltbarkeit der lokalen Strecken negativ beeinflusst. Für den Agrarsektor ist die aktuelle Woche ein entscheidender Moment zur Überprüfung des Ertragspotenzials von Weizen und Raps. Landwirte in der Woiwodschaft Heiligkreuz verzeichnen bessere Vegetationsbedingungen dank der Feuchtigkeit aus langsam schmelzendem Schnee, doch auf den Weichselwerdern und in anderen Niederungsregionen werden Wasserstaus zu einem realen Problem. Übermäßige Wassermengen auf den Feldern drohen die Winterungen zu ersticken, was die Produzenten zwingt, Lebensfähigkeitstests der Pflanzen durchzuführen und eine frühjährliche Stickstoffdüngung zur Regeneration der Bestände nach den frostigen Monaten zu planen. „Roztopy odsłaniają dziurawe ulice i chodniki w Gdyni. Kiedy remonty?” — Mieszkaniec Gdyni Trotz infrastruktureller und landwirtschaftlicher Herausgaben kündigen die Prognosen für das kommende Wochenende eine Erwärmung an, was den Kultur- und Unterhaltungssektor stimuliert. Städte wie Posen, Breslau und Rzeszów haben ein reichhaltiges Angebot an Veranstaltungen vorbereitet, von Konzerten bis zu Crossläufen. Gleichzeitig warnen Experten vor dem frühen Erwachen der Zecken und empfehlen, Gärten bereits jetzt entsprechend zu schützen. <porównanie tytuł=