Justiz und Polizei haben entschiedene Maßnahmen nach den skandalösen Ereignissen ergriffen, die nach dem Freitagsspiel der PKO BP Ekstraklasa zwischen Radomiak Radom und Korona Kielce stattfanden. Das Gericht hat bereits die erste Geldstrafe sowie ein dreijähriges Stadionverbot für einen aggressiven 56-Jährigen verhängt, der das Spielfeld stürmte. Beamte nahmen auch einen zweiten Mann fest, der verdächtigt wird, einen Mitarbeiter der Gastmannschaft mit einer aus den Rängen geworfenen Flasche verletzt zu haben.
Blitzurteil für 56-Jährigen
Das Gericht verhängte gegen einen 56-jährigen Mann eine Geldstrafe von 4.000 Złoty und ein dreijähriges Stadionverbot für das Stürmen des Spielfelds im betrunkenen Zustand.
Festnahme des Täters des Flaschenangriffs
Die Polizei nahm einen 48-jährigen Bewohner fest, der eine Flasche auf Michał Siejak von Korona Kielce geworfen haben soll, was zu Kopfverletzungen führte.
Erklärung und Konsequenzen für den Verein
Die Geschäftsführung von Radomiak Radom verurteilte den Vorfall. Dem Verein drohen harte Sanktionen von der Ligakommission wegen Nichterfüllung der Schutzpflichten.
Die Ereignisse nach dem Ende des Freitagsspiels Radomiak Radom gegen Korona Kielce endeten mit dem Eingreifen der Behörden und harten rechtlichen Konsequenzen. Das Gericht behandelte den Fall eines 56-jährigen Bewohners des Landkreises Radom im beschleunigten Verfahren. Dieser Mann, der unter Alkoholeinfluss stand, stürmte das Spielfeld und griff einen Spieler der Gäste, Tamar Svetlin, an. Für diese Tat wurden eine Geldstrafe von 4.000 Złoty und ein dreijähriges Stadionverbot verhängt, das alle Spiele von Radomiak umfasst. Stadionverbot zielt darauf ab, aggressive Personen von den Tribünen fernzuhalten. Der nächste Schritt der Strafverfolgungsbehörden war die Festnahme eines 48-jährigen Mannes, der durch die Analyse der Videoüberwachung identifiziert wurde. Er wird verdächtigt, eine Glasflasche geworfen zu haben, die einen Mitarbeiter des Klubs aus Kielce, Michał Siejak, am Kopf verletzte. Der Verletzte benötigte erste Hilfe und wurde ins Krankenhaus gebracht. Videoüberwachung erwies sich als entscheidend bei der Identifizierung des Täters. Nach Berichten war der Mann zum Zeitpunkt der Festnahme nüchtern, und die Verfahrenshandlungen mit seiner Beteiligung wurden für Montag geplant. Aggression in Stadien in Polen war besonders in den 1990er Jahren und zu Beginn des 21. Jahrhunderts ausgeprägt, was zur Verschärfung des Gesetzes über die Sicherheit von Massenveranstaltungen und zur Einführung moderner Systeme zur Identifizierung von Fans führte. Das Spiel selbst endete mit einem 2:0-Sieg von Korona Kielce, doch die außersportlichen Vorfälle dominierten die Schlagzeilen der Medien. Die Führung von Radomiak Radom gab eine offizielle Erklärung ab, in der sie das Verhalten der Täter verurteilte und die volle Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden zusicherte. Es wurde betont, dass die Aggression in der Nähe des VIP-Sektors stattfand, was zusätzliche Fragen zur Effektivität des Stadionschutzes aufwirft. Die Ligakommission wird voraussichtlich dem Klub aus Radom empfindliche Geldstrafen auferlegen oder Teile der Tribünen für die kommenden Heimspiele schließen. 3 lata — beträgt das Stadionverbot für den ersten Verurteilten Spielergebnis und Vorfälle: Radomiak Radom 0:2 Korona Kielce Chronologie der Ereignisse in Radom: 13. Februar — Spiel und Randale; 15. Februar — Festnahme des 48-Jährigen; 16. Februar — Gerichtsurteil
Mentioned People
- Tamar Svetlin — Spieler von Korona Kielce, der auf dem Spielfeld von einem Fan angegriffen wurde.
- Michał Siejak — Mitarbeiter von Korona Kielce, der nach einem Flaschenwurf am Kopf verletzt wurde.