Ein britisches Gericht verurteilte einen 41-jährigen Mann zu 16 Jahren Freiheitsstrafe wegen schwerer Misshandlung seiner Partnerin, die zu einem gebrochenen Rückgrat und dauerhafter Lähmung führte. Der Angriff ereignete sich im März 2025 in einem Haus in Oldham, nachdem das 34-jährige Opfer dem Täter ihre Absicht zur Trennung mitgeteilt hatte. Die Staatsanwaltschaft beschrieb den Mann als eine Jekyll-und-Hyde-Persönlichkeit, die nach außen fürsorglich wirkte, zu Hause jedoch Gewalt ausübte. Die verletzte Frau, die nun auf einen Rollstuhl angewiesen ist, beschrieb in einer emotionalen Erklärung, wie der Angriff ihr Leben zerstört habe.

Urteil: 16 Jahre Freiheitsstrafe

Das Crown Court in Manchester verurteilte den 41-jährigen Craig Walmsley zu 16 Jahren Haft wegen versuchten Mordes. Der Mann bekannte sich schuldig. Er war bereits früher wegen anderer Gewalttaten gegen Frauen verurteilt worden.

Opfer nach Angriff gelähmt

Der Täter brach der 34-jährigen Frau das Rückgrat, verursachte eine dauerhafte Schädigung des Rückenmarks und Tetraplegie. Die Frau ist auf einen Rollstuhl angewiesen, benötigt ständige Pflege und kann ihr Kind nicht mehr selbst erziehen.

Angriff nach Trennungsentscheidung

Unmittelbarer Auslöser des Angriffs war die Aussage der Frau, die Beziehung beenden zu wollen. Der Vorfall ereignete sich im März 2025 in ihrem Zuhause in Oldham. Berichten zufolge schlug der Täter das Opfer zunächst und schlug dann mehrfach dessen Kopf auf den Boden.

Doppelpersönlichkeit des Täters

Der Staatsanwalt erklärte die Motivation damit, dass der Mann aus Kontrollbedürfnis und einem Gefühl der Demütigung handelte. Verwandte und Nachbarn sahen ihn als freundlich und fürsorglich, während er innerhalb der vier Wände aggressiv und einschüchternd war.

Ein Gericht in Manchester verurteilte den 41-jährigen Craig Walmsley zu 16 Jahren Freiheitsstrafe wegen eines schweren Angriffs auf seine Partnerin, der sie gelähmt zurückließ. Der Mann bekannte sich des versuchten Mordes schuldig. Der Angriff ereignete sich im März des Vorjahres in ihrer Wohnung in Oldham im Nordwesten Englands. Unmittelbarer Auslöser der Aggression war die Aussage der 34-jährigen Frau, die Beziehung beenden zu wollen. Wie aus den Prozessakten hervorgeht, schlug Walmsley das Opfer zunächst mit der Faust ins Gesicht, packte es dann am Hals und schlug dessen Kopf mehrfach auf den Boden. Die Folge dieser Handlungen war ein Bruch der Wirbelsäule im Nackenbereich sowie eine Schädigung des Rückenmarks, was zu einer dauerhaften Tetraplegie, also einer Viergliedmaßenlähmung, führte. Die Frau ist seither auf einen Rollstuhl angewiesen, vollständig von der Hilfe anderer abhängig und kann sich nicht mehr selbst um ihr Kind kümmern. In einer emotionalen Erklärung, die vor Gericht verlesen wurde, beschrieb das Opfer, wie der Angriff „ihre Welt zerstörte” und sie alles beraubte, was sie liebte, einschließlich der Möglichkeit der selbstständigen Elternschaft. Häusliche Gewalt stellt in Großbritannien ein ernstes gesellschaftliches Problem dar. Laut Statistiken von Wohltätigkeitsorganisationen kam in den Jahren 2019 bis 2024 durchschnittlich alle drei Tage eine Frau durch die Hand ihres Partners oder Ex-Partners ums Leben. Ein Anstieg der gemeldeten Fälle häuslicher Gewalt wurde insbesondere während der COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen Lockdowns verzeichnet. Die Staatsanwaltschaft stellte Walmsley als eine sogenannte Jekyll-und-Hyde-Persönlichkeit dar – nach außen von Nachbarn und Familie als nett und fürsorglich wahrgenommen, zu Hause jedoch als aggressiver und kontrollierender Tyrann. Wie Staatsanwalt Michael Blake betonte, handelte der Mann unter dem Einfluss von „Demütigung und dem Wunsch, die Kontrolle zu behalten”. Richter Nicholas Dean begründete das Urteil damit, dass der Angriff „extrem brutal” gewesen sei und ein „hohes Maß an Grausamkeit” gezeigt habe. Der Täter war bereits früher wegen eines Angriffs auf eine andere Frau verurteilt worden, was das Gericht als erschwerenden Umstand wertete. Die Frau verbrachte nach dem Angriff Monate im Krankenhaus und in einer Reha-Einrichtung. Ihre Familie organisierte eine Spendenaktion, um ihr neues Zuhause an die Bedürfnisse einer behinderten Person anzupassen.

Mentioned People

  • Craig Walmsley — 41-jähriger Täter des Angriffs, zu 16 Jahren Haft wegen versuchten Mordes an seiner Partnerin verurteilt.
  • Nicholas Dean — Richter am Crown Court in Manchester, der das Urteil in dem Fall verkündete.
  • Michael Blake — Staatsanwalt in dem Fall, der die Anklage gegen den Angeklagten vertrat.