Ägyptische Behörden haben einen Touristenführer unter dem Verdacht festgenommen, einen Teil einer historischen Mauer im Pyramidenkomplex von Gizeh zerstört zu haben. Er soll die Tat wahrscheinlich während der Führung einer Touristen Gruppe, vor den Augen der Touristen, begangen haben. Die Polizei gab an, dass der 47-jährige Mann unter Alkoholeinfluss stand und versuchte, seinen Namen und seine Initialen in die Wand zu ritzen. Der Fall hat Empörung ausgelöst und unterstreicht die Herausforderungen beim Schutz der antiken Denkmäler Ägyptens, die für die lokale Tourismuswirtschaft von entscheidender Bedeutung sind.
Festnahme wegen Zerstörung eines Denkmals
Ein 47-jähriger ägyptischer Touristenführer wurde unter dem Verdacht festgenommen, eine Mauer im Pyramidenkomplex von Gizeh beschädigt zu haben. Er soll die Tat während der Ausübung seiner Pflichten, vor den Augen der Touristen, begangen haben. Laut Polizei stand der Mann unter Alkoholeinfluss.
Einritzen des Namens in die Mauer
Der Führer versuchte, seinen Namen und seine Initialen in die etwa 4500 Jahre alte historische Mauer zu ritzen. Die von ihm beschädigte Mauer befindet sich in unmittelbarer Nähe der Chephren-Pyramide, der zweitgrößten Pyramide von Gizeh. Das genaue Ausmaß des Schadens wurde nicht mitgeteilt.
Reaktion der Behörden und der Öffentlichkeit
Der Fall löste eine sofortige und scharfe Reaktion sowohl der ägyptischen Behörden als auch der Öffentlichkeit aus. Das Ministerium für Altertümer und Tourismus kündigte die Einleitung einer Untersuchung und strenge Konsequenzen an. Der Vorfall unterstreicht den Druck, den der Massentourismus auf empfindliche, antike Bauwerke ausübt.
Bedeutung für den Tourismus in Ägypten
Die Pyramiden von Gizeh sind eine Ikone des ägyptischen Tourismus, der eine wichtige Säule der Wirtschaft des Landes darstellt. Solche Vorfälle könnten dem Image Ägyptens als Reiseziel schaden und das Vertrauen in die lokalen Denkmalschutzbehörden und Führer untergraben. Die Behörden betonen, dass der Schutz des nationalen Erbes absolute Priorität habe.
Ägyptische Behörden haben einen 47-jährigen Touristenführer unter dem Verdacht festgenommen, eine historische Mauer im Pyramidenkomplex von Gizeh zerstört zu haben. Nach Angaben der Polizei in Kairo soll der Mann unter Alkoholeinfluss gestanden haben und versucht haben, seinen Namen und seine Initialen in die etwa 4500 Jahre alte Struktur zu ritzen. Die Tat soll er wahrscheinlich während der Führung einer Touristengruppe begangen haben, die Zeugen des Vorfalls waren. Die Mauer befindet sich in der Nähe der Chephren-Pyramide, die Teil der berühmten Nekropole ist. Der Fall wurde umgehend den Behörden gemeldet. Das ägyptische Ministerium für Altertümer und Tourismus hat eine Untersuchung eingeleitet und angekündigt, strenge rechtliche Konsequenzen gegen den Täter zu ziehen. Vertreter des Ministeriums betonten in einer Erklärung, dass der Schutz des nationalen Erbes absolute Priorität habe und solches Verhalten inakzeptabel sei und mit aller Härte des Gesetzes bestraft werde. Der Vorfall hat im In- und Ausland große Empörung ausgelöst und unterstreicht die Fragilität antiker Denkmäler angesichts menschlicher Handlungen. Die Pyramiden von Gizeh, darunter die Große Pyramide des Cheops (Chufu), die Chephren-Pyramide und die Mykerinos-Pyramide, entstanden während des Alten Reiches, etwa 2600–2500 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Sie sind das einzige erhaltene der sieben Weltwunder der Antike. Der Komplex ist seit Jahrzehnten die Haupttouristenattraktion Ägyptens, zieht jährlich Millionen von Besuchern an und ist eine entscheidende Einnahmequelle für die Wirtschaft des Landes.Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen des Managements von Massentourismus an Welterbestätten. Trotz der Anwesenheit von Wächtern und Überwachungssystemen bleibt die Wahrung der physischen Integrität der Denkmäler angesichts einer so großen Besucherzahl ein Problem. Die ägyptischen Behörden kämpfen seit Jahren mit Vandalismusversuchen, dem Diebstahl von Denkmalfragmenten und unverantwortlichem Verhalten von Touristen. „The perpetrator will be brought before the court and an investigation has been opened. We have secured the scene.” (Der Täter wird vor Gericht gestellt und eine Untersuchung wurde eingeleitet. Wir haben die Tatstelle gesichert.) — Vertreter des ägyptischen Ministeriums für Altertümer und Tourismus Die Aussage eines Vertreters der Behörden unterstreicht die Entschlossenheit, solche Straftaten zu verfolgen. Die Pyramiden von Gizeh sind nicht nur ein Symbol Ägyptens, sondern auch ein Denkmal menschlicher Ingenieurskunst. Ihr Schutz hat globale Bedeutung. Ein Vandalismusakt, der von einer Person begangen wurde, die eigentlich ihr Wächter und Botschafter sein sollte, ist besonders schmerzhaft. Der Fall könnte zu einer Verschärfung der Vorschriften für Touristenführer und einer verstärkten Überwachung historischer Stätten führen. Die Auswirkungen des Vorfalls auf das internationale Image der ägyptischen Tourismusbranche, die sich gerade erst von den Krisen der letzten Jahre erholt, könnten erheblich sein.
Mentioned People
- Ayman Ashmawy — Vertreter des ägyptischen Ministeriums für Altertümer und Tourismus