Ende Februar bringt einen abrupten Wetterwechsel in Mitteleuropa. Während Norddeutschland den schneereichsten Winter seit 2012 bilanziert, sehen sich die südlichen Regionen Deutschlands und Polen mit einer beispiellosen Erwärmung konfrontiert. Die Thermometer in Hessen und Thüringen zeigten über 20 Grad Celsius an, und in Südwestpolen werden 18 Grad erwartet. Ärzte warnen vor den Auswirkungen plötzlicher Temperatursprünge für wetterfühlige Personen.

Historische Wärmerekorde

In Südwestdeutschland zeigten die Thermometer 23 Grad an, was für Februar eine Anomalie darstellt.

Kontrastreicher Winter im Norden

Berlin und Norddeutschland verzeichneten den schneereichsten Winter seit einem Jahrzehnt, trotz der plötzlichen Erwärmung.

Medizinische Warnungen

Ärzte warnen vor dem negativen Einfluss plötzlicher Wetterwechsel auf die Gesundheit von Meteopathen und Senioren.

Ende der Skisaison

Hohe Temperaturen erzwangen die Schließung von Skiliften in niedrigeren Berglagen in Hessen und Thüringen.

Dieser Februar wird in die Geschichte der Meteorologie als ein Monat der Extreme eingehen. In Mitteleuropa beobachten wir einen abrupten Übergang von strengen Winterbedingungen zu Wetter, das typisch für den fortgeschrittenen Frühling ist. In Südwestdeutschland sowie in Polen wurden für Februar außergewöhnlich hohe Temperaturen verzeichnet, die lokal nahe 20 Grad Celsius erreichten und sich den langjährigen Wärmerekorden annäherten. Eine ähnliche Situation wurde in Thüringen und Hessen verzeichnet, wo Werte über 20 Grad das Ende der Skisaison auf lokalen Pisten erzwangen. Dieses Phänomen wird von Synoptikern als „Explosion der Wärme“ bezeichnet, die auch Polen erreichte und in den südlichen Regionen des Landes fast 20 Grad Celsius brachte. Ein völlig anderes Bild ergibt sich aus den Zusammenfassungen für den nördlichen Teil des Kontinents. Berlin und Brandenburg erlebten den schneereichsten Winter seit 14 Jahren, und in Mecklenburg-Vorpommern war es die weißeste Saison seit 2012. Trotz reichlicher Schneefälle wurde der Winter in einigen Regionen wie dem Saarland als rekordverdächtig regenreich bei gleichzeitigem Sonnenmangel eingestuft. Solch große Unterschiede der Wetterbedingungen in kurzer Zeit stellen eine Herausforderung für die Landwirtschaft und die Energieinfrastruktur dar. Die plötzliche Erwärmung begünstigt die Vegetation, weckt jedoch Befürchtungen über mögliche Rückkehr von Frost im März, was vorzeitig geweckte Säfte in Obstbäumen zerstören könnte. Das Phänomen der plötzlichen Erwärmung gegen Winterende, meteorologisches Vorfrühling genannt, kam historisch vor, doch die Häufigkeit und das Ausmaß der aktuellen Temperaturrekorde werden mit den fortschreitenden Klimaveränderungen in Europa in Verbindung gebracht. Auch polnische Meteorologen des IMGW weisen auf das bevorstehende sehr warme Wochenende hin. Die Prognosen für Niederschlesien und das Karpatenvorland sagen sonniges Wetter mit Temperaturen bis zu 18 Grad voraus. Diese Situation bereitet jedoch Ärzten Sorgen. Plötzliche Veränderungen von Luftdruck und Temperatur wirken sich negativ auf Meteopathen aus, bei denen Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme und Blutdruckschwankungen auftreten können. Obwohl viele Polen sehnsüchtig auf den Frühling warten, raten Experten zur Vorsicht beim abrupten Ablegen der Winterkleidung, da der März immer noch eine Abkühlung bringen kann. „Będzie pogodnie i ciepło. Do 18 st. C na południowym zachodzie kraju.” (Es wird sonnig und warm werden. Bis zu 18 °C im Südwesten des Landes.) — Synoptiker des IMGW Zusammenfassend erscheint der Februar 2026 als ein Monat enormer thermischer und Niederschlagskontraste. Während einige Regionen Europas noch mit den Folgen rekordverdächtiger Schneestürme kämpfen, genießen andere Sonnenschein und Temperaturen, die traditionell für den Mai reserviert waren. Diese Wetterdynamik erzwingt Änderungen in der Planung der Feldarbeiten und im Management von Urlaubsorten in den Bergen, die von einem Tag auf den anderen die Wintersaison beenden.