Die polnische Rüstungsindustrie feiert einen weiteren Exporterfolg auf dem europäischen Markt. Frankreich und Deutschland haben offiziell Interesse am Kauf der tragbaren Flugabwehrraketensysteme Piorun bekundet, die von den Mesko-Werken produziert werden. Diese im Gefecht erprobte Ausrüstung soll nicht nur die nationalen Arsenale der beiden Großmächte auffüllen, sondern auch als entscheidende militärische Unterstützung für die Ukraine im Kampf gegen die russische Aggression dienen, einschließlich der Bekämpfung von Drohnen und Hubschraubern.
Französisches Interesse an Piorun-Systemen
Die Regierung in Paris hat ernsthaftes Interesse am Kauf polnischer Raketensysteme bekundet und plant, den EU-Finanzierungsmechanismus SAFE zu nutzen.
Deutsche Kaufabsicht
Der stellvertretende Verteidigungsminister Cezary Tomczyk bestätigte, dass Deutschland im Rahmen der Modernisierung seiner eigenen Streitkräfte das polnische Flugabwehrsystem beschaffen will.
Unterstützung für die Ukraine
Ein Teil der gekauften Systeme soll an die Front in der Ukraine geliefert werden, um effektiv russische Drohnen und Hubschrauber des Besatzers zu bekämpfen.
Polnische Flugabwehrwaffen werden zum neuen Standard für die Kurzstreckenverteidigung auf dem alten Kontinent. Wie Quellen aus den Verteidigungsministerien berichten, hat Frankreich sich der elitären Gruppe von Staaten angeschlossen, die polnische Piorun-Systeme erwerben wollen. Paris zeigt ernsthaftes Interesse an dieser Technologie, was ein beispielloses Zeichen der Anerkennung für polnische Ingenieurskunst durch ein Land mit einer der weltweit mächtigsten Verteidigungsindustrien ist. Diese Entscheidung folgt den Erklärungen aus Berlin, wo der stellvertretende Verteidigungsminister Cezary Tomczyk den Kaufwunsch durch Deutschland bestätigte. Seit den 1990er Jahren entwickelte die polnische Rüstungsindustrie auf der Grom-Technologie basierende Raketensysteme, die nach operativen Erfolgen in Georgien 2008 weltweite Anerkennung fanden und die Grundlage für das moderne Piorun-System bildeten.Regierungspläne sehen vor, dass ein Teil der gekauften Ausrüstung direkt an die Ukraine geliefert werden könnte. Der Einsatz der Piorun-Raketen unter realen Konfliktbedingungen hat ihre außergewöhnliche Wirksamkeit bei der Zerstörung von Zielen wie Marschflugkörpern oder Drohnen bestätigt, was die Aufmerksamkeit weiterer Länder der Europäischen Union auf sich zieht. Frankreich plant, den Kauf über Mechanismen des EU-Programms SAFE zu finanzieren, was den gemeinschaftlichen Charakter der Stärkung der Ostflanke zusätzlich unterstreicht. Diese Systeme werden vor allem für ihre Zielgenauigkeit, Störfestigkeit und ihre Fähigkeit geschätzt, bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit zu operieren. „Über den Kaufwunsch Deutschlands sprach am vergangenen Freitag der stellvertretende Verteidigungsminister Cezary Tomczyk.” — Cezary TomczykExperten betonen, dass das Interesse von so großen Akteuren wie Paris und Berlin die Position des polnischen Herstellers, der Firma Mesko, endgültig verändert. Die bisherige Modernisierung der Systeme ermöglichte eine Bekämpfungsreichweite von 10 bis 4000 Metern, was sie zu einer der gefährlichsten Waffen für die Verteidigung auf sehr kurze Distanz macht. Diese Verträge könnten der polnischen Wirtschaft nicht nur messbare finanzielle Vorteile bringen, sondern auch die Position Polens als technologische Führungskraft in der Region stärken. Es wird die europäische Solidarität und der Erfolg der polnischen Technologie als Element der gemeinsamen EU-Verteidigungspolitik betont. | Es wird hervorgehoben, dass westliche Militärmächte gezwungen sind, im Kampf erprobte polnische Ausrüstung zu kaufen, was ihren Mangel an eigenen Lösungen beweist.
Mentioned People
- Cezary Tomczyk — Polnischer Politiker, stellvertretender Verteidigungsminister, der über das Interesse Deutschlands am Kauf von Piorun-Systemen informierte.