Der Schweizer Alpinskifahrer Loïc Meillard gewann die Goldmedaille im Slalom bei den Olympischen Spielen Milano Cortina 2026 in Bormio. Dies ist ein historischer Erfolg, da zuletzt vor 78 Jahren ein Schweizer Athlet in dieser Disziplin auf dem obersten Podestplatz stand. Meillard komplettierte damit den vollen Satz olympischer Medaillen bei einem einzigen Spiel, was ihn zu einem der größten Helden des Schweizer Sports macht.

Historischer Triumph nach 78 Jahren

Meillard wurde der erste Schweizer Olympiasieger im Slalom seit dem Sieg von Edy Reinalter im Jahr 1948 in St. Moritz.

Kompletter Satz olympischer Medaillen

Während der Wettkämpfe in Bormio gewann der Athlet Gold, Silber und Bronze und komplettierte damit den vollen Satz olympischer Medaillen.

Veränderungen im Privatleben

Der Olympionike gab bekannt, dass er und seine Partnerin im Sommer 2026 die Geburt eines Kindes erwarten, was mit seinen größten sportlichen Erfolgen zusammenfällt.

Der Schweizer Alpinsport feiert einen der spektakulärsten Erfolge der letzten Jahrzehnte. Loïc Meillard, Vertreter des Kantons Wallis, triumphierte im Herren-Slalom bei den Olympischen Winterspielen 2026. Die Wettkämpfe fanden auf der anspruchsvollen Piste in Bormio statt, die vor dem Start nicht als förderlich für Meillards Technik galt. Der Schweizer zeigte jedoch außergewöhnliche Präzision und besiegte seine Rivalen trotz zunehmender Müdigkeit. Dieser Erfolg hat eine symbolische Dimension, da Meillard erst der zweite Schweizer in der Geschichte ist, der olympisches Slalom-Gold gewann. Der vorherige Triumphator war Edy Reinalter im Jahr 1948 in St. Moritz. Über fast acht Jahrzehnte hinweg konnten Schweizer Alpinisten in dieser Disziplin nur zwei Medaillen erringen: Silber und Bronze. Für Loïc Meillard erwiesen sich die Spiele in Italien als eine Serie von Erfolgen. Der Sportler komplettierte in Bormio den vollen Satz olympischer Medaillen, indem er Gold, Silber und Bronze gewann. Der Athlet selbst gab in Gesprächen mit den Medien zu, dass dieser Erfolg für ihn unglaublich und schwer zu beschreiben sei. Es ist erwähnenswert, dass Meillard zwei große Siegesserien für sein Land durchbrach – ein Jahr zuvor, am 16. Februar 2025, wurde er der erste Schweizer Weltmeister im Slalom seit 75 Jahren. Kommentatoren betonen, dass er, obwohl lange als herausragender Techniker anerkannt, erst jetzt seine Dominanz in den wichtigsten Momenten seiner Karriere vollständig bestätigte. Die Schweiz, obwohl eine Alpinsportmacht, kämpfte jahrzehntelang mit Erfolglosigkeit im olympischen Slalom. Während die Schweizer im Abfahrtslauf oder Riesenslalom regelmäßig Titel gewannen, blieb der Slalom die Domäne von Österreichern, Franzosen oder Italienern. Neben dem sportlichen Aspekt tritt auch das Privatleben des Alpinfahrers in eine neue Phase. Meillard gab bekannt, dass er im Sommer 2026 die Geburt seines ersten Kindes erwartet, was er als „die schönste Medaille“ bezeichnete, die er in diesem Jahr erhalten werde. Experten, darunter die Skilegende Bernhard Russi, erklärten diesen Erfolg zu einem neuen Rekord des Schweizer Sports in Bezug auf die Vielseitigkeit des Athleten. Trotz Erschöpfung nach dem ersten Lauf präsentierte Meillard in der Finalrunde eine Form, die keinen Zweifel an seiner Vorherrschaft in der Weltspitze ließ. Es ist einfach unglaublich, innerhalb eines Jahres, eigentlich innerhalb weniger Tage, Gold, Silber und Bronze zu gewinnen. [{"position": 1, "name": "Loïc Meillard", "info": "Schweiz", "ergebnis": "Gold"}, {"position": 2, "name": "Ramon Zenhäusern", "info": "Polen/Andere (ref)", "ergebnis": "Platz von 2018"}]

Mentioned People

  • Loïc Meillard — Schweizer Alpinskifahrer, Olympiasieger und Weltmeister im Slalom.
  • Bernhard Russi — Legendärer Schweizer Alpinskifahrer, Olympiasieger von 1972.
  • Edy Reinalter — Erster Schweizer Olympiasieger im Slalom (1948).