Polizisten aus Łomża haben einen 54-jährigen Mann festgenommen, der am Donnerstag eine Frau auf der Krankenhaustoilette mit seinem Telefon filmte. Dank der Wachsamkeit des Opfers und der schnellen Reaktion des Personals konnte der Täter auf frischer Tat ertappt werden. Die Beamten sicherten das Mobilgerät des Verdächtigen, in dessen Speicher zahlreiche Aufnahmen intimen Charakters gefunden wurden. Dies deutet darauf hin, dass der Mann ähnliche Taten an verschiedenen öffentlichen Orten wiederholt begangen hat.
Festnahme auf frischer Tat
Ein 54-jähriger Mann wurde im Krankenhaus in Łomża festgenommen, nachdem er versucht hatte, eine Frau auf der Toilette zu filmen.
Zahlreiche Aufnahmen im Telefon
Die Polizei sicherte das Smartphone des Täters, in dem viele Videos gefunden wurden, die andere geschädigte Frauen zeigen.
Staatsanwaltschaftliche Vorwürfe und Überwachung
Dem Verdächtigen wurde ein Vorwurf nach Art. 191a StGB gemacht; gegen ihn wurden Überwachung und ein Annäherungsverbot verhängt.
Beamte der Stadtpolizei in Łomża haben die Festnahme eines 54-jährigen Stadtbewohners veranlasst, der sich eines eklatanten Eingriffs in die Intimsphäre von Patientinnen im örtlichen Krankenhaus schuldig gemacht hat. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag, dem 6. März 2026, als der Mann versuchte, eine Frau, die die Krankenhaustoilette benutzte, mit seinem Mobiltelefon aufzuzeichnen. Dank der blitzschnellen Reaktion der Geschädigten und des medizinischen Personals konnte der Täter nicht vom Tatort fliehen und wurde den herbeigerufenen Beamten übergeben. Die Polizisten sicherten sofort das Smartphone des Festgenommenen, das zum Schlüsselbeweis im laufenden Verfahren wurde. Eine erste Sichtung des Geräteinhalts ergab, dass der Vorfall in der Einrichtung in Łomża kein Einzelfall war. Die Ermittler fanden im Telefonspeicher zahlreiche Videodateien, die andere Frauen in intimen Situationen zeigen, was auf einen gewohnheitsmäßigen Charakter der Handlungen des Täters hindeutet. Die Staatsanwaltschaft in Łomża hat dem 54-Jährigen Vorwürfe nach Artikel 191a Strafgesetzbuches gemacht, der die Aufzeichnung des Bildnisses einer nackten Person ohne deren Zustimmung betrifft. Gegen den Verdächtigen wurden Sicherungsmaßnahmen in Form einer polizeilichen Überwachung sowie eines absoluten Kontakt- und Annäherungsverbots gegenüber der Geschädigten verhängt. Das Verbrechen der Aufzeichnung des Bildnisses einer nackten Person ohne deren Zustimmung, in der Rechtslehre auch als Verletzung der Intimsphäre bekannt, wurde 2011 in die polnische Rechtsordnung eingeführt. Der Gesetzgeber entschied sich für diesen Schritt als Reaktion auf die wachsende Zahl von Missbräuchen im Zusammenhang mit der Miniaturisierung von Aufnahmegeräten, die es leicht macht, die Privatsphäre an öffentlichen Orten zu verletzen.Die Krankenhausleitung in Łomża gab eine offizielle Stellungnahme heraus, in der sie das Verhalten des Mannes verurteilte und eine verstärkte Überwachung der allgemein zugänglichen Sanitärbereiche ankündigte. Die Einrichtung betonte, dass die Sicherheit der Patienten oberste Priorität habe und der Vorfall dank des effizienten Sicherheitssystems und der Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden aufgeklärt werden konnte. Die Polizei appelliert an alle Personen, die Opfer ähnlicher Praktiken an anderen Orten geworden sein könnten, sich bei der nächsten Dienststelle zu melden. Experten für forensische Informatik werden das Telefon nun einer detaillierten Analyse unterziehen, um die Identität der weiteren vom 54-Jährigen aufgenommenen Opfer festzustellen. Der Staatsanwalt schließt nicht aus, die Vorwürfe im Zuge der Untersuchung des sichergestellten Beweismaterials zu erweitern, das möglicherweise Aufnahmen aus anderen öffentlichen Einrichtungen in der Woiwodschaft Podlachien umfasst.