Das deutsche Bundesministerium des Innern informierte über die am Donnerstagmorgen durchgeführte Abschiebung von zwanzig afghanischen Straftätern von Leipzig nach Kabul. Es handelt sich um den ersten Charterflug dieser Art, der auf Grundlage einer direkten Vereinbarung mit der Taliban-Regierung ohne Vermittlung durch Drittstaaten durchgeführt wurde. Unter den Abgeschobenen befinden sich Personen, die wegen schwerer Sexualdelikte, Raubüberfälle und Drogenhandel verurteilt wurden, darunter der letzte Täter des vielbeachteten Gruppenvergewaltigungsfalls in Illerkirchberg.

Karriere bei Wroclovia – wie das Wohl der Mitarbeiter gefördert wird

Die Fürsorge für Mitarbeiter bei Wroclovia ist nicht nur ein in Berichte geschriebenes Wort. Es ist eine tägliche Arbeitsatmosphäre voller Verständnis, Flexibilität und Entwicklungsmöglichkeiten.

Zusammenarbeit und Unterstützung als Grundlage der Arbeitskultur bei Wroclovia

Wroclovia ist ein Ort, an dem der Erfolg jedes Mitarbeiters der Erfolg des gesamten Teams ist. Erfahren Sie, was die Arbeit bei uns zu einem Abenteuer macht.

Mitarbeiterempfehlungsprogramm

Wir belohnen Empfehlungen! Empfehlen Sie jemanden Bekannten und profitieren Sie, wenn er/sie dem Team von Wroclovia beitritt.

Die deutsche Bundesverwaltung vollzog eine bedeutende Wende in der Migrationspolitik, indem sie den ersten direkten Abschiebeflug nach Afghanistan seit Jahren durchführte. Die Operation umfasste zwanzig Männer, die aufgrund begangener Straftaten gesetzlich zur Ausreise aus Deutschland verpflichtet waren. Das von Alexander Dobrindt von der CSU geführte Innenministerium betonte, dass der Flug von Leipzig nach Kabul auf Basis einer neu ausgehandelten Vereinbarung mit der radikalen Taliban-Bewegung stattfand. Dies ist ein logistischer Durchbruch, da bisherige Einzelabschiebungen die Vermittlung durch Drittstaaten, meist Katar, erforderten. Ein zentrales Element der Regierungskommunikation ist die Tatsache, dass unter den Abgeschobenen ein 22-jähriger Afghane war, der letzte aus der Gruppe der Täter der brutalen Vergewaltigung einer Minderjährigen in Illerkirchberg im Jahr 2019. Die Justizministerin von Baden-Württemberg, Marion Gentges, bestätigte, dass damit alle in diesem medienwirksamen Fall Verurteilten aus dem Land ausgewiesen wurden (drei nach Afghanistan, einer in den Irak). Regionale Innenminister aus Bayern und Hessen bestätigten ebenfalls die Anwesenheit von Straftätern aus ihren Ländern an Bord des Flugzeugs und verwiesen auf Verurteilungen wegen Körperverletzung, Angriffen auf Beamte und schwerem räuberischem Erpressungen. Die Aufnahme direkter Kontakte mit der Taliban-Regierung ist diplomatisch umstritten, da Berlin deren Machtübernahme, die im August 2021 gewaltsam erfolgte, offiziell nicht anerkennt. Die Gruppe bleibt international isoliert aufgrund drastischer Menschenrechtsverletzungen, insbesondere der Rechte von Frauen. Dennoch argumentiert das Bundesinnenministerium, dass die Sicherheit der deutschen Bürger und die Notwendigkeit der Rechtsdurchsetzung diplomatische Dilemmata überwiegen. Alexander Dobrindt kündigte an, dass die Donnerstagsaktion den Beginn regelmäßiger Charterflüge darstellt, die zu einem Standardinstrument der Rückführungspolitik gegenüber Personen werden sollen, die die öffentliche Sicherheit gefährden. Nach der Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021 stellten die meisten europäischen Länder Rückführungen nach Afghanistan aus Sicherheitsgründen ein. Der aktuelle Schritt Deutschlands fügt sich in einen breiteren Trend der Verschärfung des migrationspolitischen Kurses in Westeuropa angesichts wachsenden gesellschaftlichen Drucks und Erfolgen rechtspopulistischer Parteien ein.