Der beliebte Messenger WhatsApp, der zum Meta-Konzern gehört, durchläuft eine bedeutende Metamorphose, indem er Funktionen einführt, die bisher hauptsächlich von konkurrierenden Plattformen bekannt sind. Die wichtigsten Neuerungen sind ein System zum Verbergen von Inhalten (sogenannter Spoiler-Modus) und die Möglichkeit, Teile des Nachrichtenverlaufs neu hinzugefügten Teilnehmern von Gruppen freizugeben. Diese Änderungen zielen darauf ab, den Komfort der Mehrpersonenkommunikation zu verbessern und Nutzer vor unerwünschten Informationen über Filme oder Bücher zu schützen.
Einführung des Spoiler-Modus
Nutzer können Textfragmente hinter einer grauen Maske verbergen, die der Empfänger erst nach Klicken auf die Sprechblase der Nachricht enthüllt.
Zugriff auf Nachrichtenverlauf
Neue Gruppenmitglieder erhalten Einblick in die letzten 25 bis 100 Nachrichten, die vor ihrem Beitritt gesendet wurden, was die Orientierung im Thema erleichtert.
Erleichterungen für Administratoren
Administratoren entscheiden über die Freigabe des Verlaufs, wodurch die Notwendigkeit entfällt, Nachrichten für jede neue Person zu duplizieren.
Wettbewerb mit der Konkurrenz
Die neuen Funktionen stellen WhatsApp in eine bessere Position gegenüber Telegram und iMessage, indem sie bisher dort nicht verfügbare Werkzeuge bieten.
Der Messenger WhatsApp implementiert eine Reihe von Innovationen, die die Art der Interaktion in Gruppenchats grundlegend verändern sollen. Die erste der Schlüsselneuheiten ist die Funktion „Spoiler”. Sie ermöglicht es, ausgewählte Textfragmente hinter einem grauen Balken zu maskieren, der erst nach direktem Klick durch den Empfänger lesbar wird. Dies ist eine Lösung, die auf dem System des Messengers Telegram basiert und Popkultur-Enthusiasten davor schützen soll, versehentlich Serienenden oder Buchhandlungen kennenzulernen. Die neue Formatierungsoption erscheint neben Standardwerkzeugen wie Fettdruck oder Kursivschrift. Die zweite bahnbrechende Änderung ist die Funktion Group Message History, die einen der ältesten Mängel der App adressiert. Bisher sahen neue Gruppenmitglieder nur einen leeren Bildschirm anstelle früherer Diskussionen. Das neue Update ermöglicht es Gruppenadministratoren, 25 bis 100 der letzten Nachrichten an Personen freizugeben, die gerade der Konversation beigetreten sind. Dies erleichtert den Akklimatisierungsprozess und die Planung gemeinsamer Aktivitäten, ohne dass andere Teilnehmer dieselben Informationen kopieren und erneut senden müssen. WhatsApp wurde 2009 als einfache Alternative zu kostenpflichtigen SMS gegründet und 2014 von Facebook (heute Meta) für die astronomische Summe von 19 Milliarden US-Dollar übernommen, was zu einer der größten Transaktionen in der Geschichte der Technologiebranche wurde. Derzeit befinden sich diese Funktionen in der Beta-Testphase, doch ihre globale Einführung für Android- und iOS-Systeme wird in den kommenden Monaten erwartet. Experten betonen, dass dieser Schritt WhatsApp einen Vorteil gegenüber dem iMessage-System von Apple verschafft, das immer noch mit ähnlichen Einschränkungen bei der Verwaltung des Gruppenverlaufs zu kämpfen hat. Diese Änderungen sind Teil einer umfassenderen Strategie von Meta, die darauf abzielt, den Messenger in eine multifunktionale Plattform für Arbeit und persönliche Kommunikation zu verwandeln. „Unser Ziel ist es, Gruppenchats transparenter und weniger invasiv für Nutzer zu gestalten, die volle Kontrolle darüber haben möchten, was und wann sie lesen.” — Präsentant von Meta