Der Übergang von Februar zu März bringt eine Reihe von Warnungen für Kunden von Finanzinstituten in Polen mit sich. Die größten Banken, darunter PKO BP und Pekao S.A., informieren über geplante technische Unterbrechungen und massenhafte Phishing-Kampagnen. Cyberkriminelle nutzen beliebte Themen wie e-PIT-Abrechnungen, KSeF-Rechnungen oder gefälschte Verkehrsstrafzettel, um Daten abzugreifen und Konten ahnungsloser Nutzer zu plündern, wobei sie zunehmend raffiniertere Manipulationsmethoden anwenden.

Warnungen vor Phishing

Massenangriffe, die Motive wie Strafzettel, Straßengebühren und KSeF-Rechnungen nutzen, zielen auf den Diebstahl von Kontoguthaben ab.

Technische Unterbrechungen in Banken

PKO BP, Pekao und ING kündigten wochenendliche Abschaltungen von Systemen, Geldautomaten und Kartenzahlungen an.

Gefahr bei e-PIT

Betrügerkampagnen zielen auf Personen ab, die Steuern online abwickeln, und geben sich als Finanzministerium aus.

Die aktuelle Lage im polnischen Bankensektor und der Cybersicherheit erfordert von den Bürgern besondere Wachsamkeit. Die größten Finanzinstitute wie PKO BP, Pekao S.A. und ING Bank Śląski haben vorübergehende Einschränkungen beim Zugang zu Dienstleistungen angekündigt. Am kommenden Wochenende müssen Kunden mit der Unmöglichkeit rechnen, Bargeld an Geldautomaten abzuheben, Kartenzahlungen zu tätigen und elektronisches Banking zu nutzen. Technische Unterbrechungen, obwohl routinemäßig, sind zu einer Gelegenheit für Betrüger geworden, die irreführende Mitteilungen versenden und sich als offizielle Bankbenachrichtigungen ausgeben. Parallel dazu warnen Strafverfolgungsbehörden und Sicherheitsexperten vor einer Flut gefälschter SMS- und E-Mail-Nachrichten. Die Täter nutzen den Mechanismus des Phishings und senden Aufforderungen zur Begleichung angeblicher Straßengebühren, ausstehender Strafzettel oder Rechnungen im KSeF-System. Oft entscheidet ein einzelnes Zeichen in der URL-Adresse über die Echtheit von Links, was diese Fallen auf den ersten Blick schwer erkennbar macht. Besonders im Visier stehen Personen, die in der Zeit der Jahresabrechnungen das Portal e-Finanzamt nutzen. Seit Jahren ist die Steuererklärungszeit in Polen eine Phase erhöhter Aktivität von Cyberkriminellen, die den Stress und die Eile der Steuerzahler ausnutzen.Finanzinstitute appellieren, unter keinen Umständen auf verdächtige Anhänge zu klicken und keine Login-Daten auf Seiten einzugeben, auf die Links aus externen Nachrichten führen. Experten erinnern daran, dass Banken niemals in Textnachrichten nach Passwörtern oder vollständigen Kreditkartendaten fragen. Im Falle des Erhalts einer verdächtigen Mitteilung bezüglich Revolut oder anderer mobiler Dienste sollte diese umgehend ignoriert und der Vorfall der zuständigen Support-Abteilung gemeldet werden. „Caution customers! Do not click this attachment.” (Vorsicht Kunden! Klicken Sie nicht auf diesen Anhang.) — Sicherheitsmitteilung Pekao S.A.3 — Große Banken kündigten technische Unterbrechungen an