Etwa zwanzig Pferde brachen am Freitag von einer Weide in Sachsen aus und drangen in die Nähe von Bautzen auf die Bahnstrecke ein, was zu einem mehrstündigen Zugausfall führte. Am selben Tag rammte in Radebeul ein erschrockenes Zugpferd eine Kutsche gegen eine Mauer und beschädigte das Fahrzeug. Beide Vorfälle, die sich am 27. Februar 2026 ereigneten, störten den Verkehr in der Region und erforderten Einsätze der Rettungskräfte. Medien berichten auch über Unfälle mit Pferden und Fahrzeugen in der Schweiz, was auf eine Reihe ungewöhnlicher Verkehrsvorkommnisse in Mitteleuropa hindeutet.

Bahnlähmung bei Bautzen

Etwa 20 Pferde brachen von einer Weide aus und gelangten auf die Bahngleise in der Nähe von Bautzen in Sachsen, was den Betreiber Deutsche Bahn zur vollständigen Einstellung des Zugverkehrs zwang. Die Sicherungsaktion für die Tiere und ihre Entfernung vom Gleisbett dauerte mehrere Stunden und verursachte erhebliche Verspätungen im regionalen Personen- und Güterverkehr.

Kutschenunfall in Radebeul

In Radebeul, ebenfalls in Sachsen, bog ein erschrockenes Zugpferd einer Kutsche von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Mauer. Das Fahrzeug wurde schwer beschädigt. Der genaue Gesundheitszustand des Kutschers wird in den verfügbaren Berichten nicht angegeben, aber der Vorfall erforderte den Einsatz von Rettungskräften und blockierte den Verkehr in der Umgebung der Unfallstelle.

Vorfälle in Sachsen und der Schweiz

Die Ereignisse in Sachsen waren Teil einer größeren Serie gefährlicher Vorfälle mit Nutztieren in Europa an diesem Tag. In der Schweiz, im Kanton Bern (Lotzwil), kollidierte ein Personenkraftwagen mit einer Kutsche, wobei zwei Zugpferde getötet wurden. Zudem führte auf der Schweizer Autobahn A9 ein Lastwagenunfall zur Sperrung sowohl der Straße als auch der benachbarten Bahnlinie.

Sicherheitsprobleme auf Verkehrswegen

Die Häufung ähnlicher Vorfälle in kurzer Zeit versetzte die Rettungsdienste in Deutschland und der Schweiz in erhöhte Alarmbereitschaft. Experten weisen darauf hin, dass Übergangsperioden und wechselhafte Wetterbedingungen die Nervosität von Tieren erhöhen können, was bei unzureichenden Weidesicherungen zu Gefahren auf Straßen und Schienen führt.

Freitag, der 27. Februar 2026, brachte eine Reihe gefährlicher Verkehrsvorkommnisse in Mitteleuropa, deren gemeinsames Motiv Pferde waren. Im deutschen Sachsen kam es zu zwei schwerwiegenden Vorfällen. Der schwerwiegendste ereignete sich in der Nähe von Bautzen, wo etwa zwanzig Pferde von einer Weide ausbrachen. Die Tiere gelangten direkt auf die Bahnstrecke und zwangen den Betreiber Deutsche Bahn, den Zugverkehr auf diesem Abschnitt sofort und vollständig einzustellen. Die Sicherungsaktion für die verstreute Herde und ihre Entfernung vom Gleisbett war kompliziert und zeitaufwändig und dauerte mehrere Stunden. Infolgedessen erlebten Reisende und der Güterverkehr in der Region erhebliche Verspätungen, und der lokale öffentliche Verkehr wurde stark beeinträchtigt. Der Bahnverkehr konnte erst am frühen Nachmittag wieder aufgenommen werden, nachdem die Tiere zurück auf ein gesichertes Gelände gebracht worden waren. Der zweite Vorfall in Sachsen spielte sich in der Stadt Radebeul ab, die in der Nähe von Dresden liegt. Dort bog ein erschrockenes Zugpferd einer Kutsche abrupt von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Mauer. Die Aufprallkraft war so groß, dass das Fahrzeug schwer beschädigt wurde. Obwohl die verfügbaren Medienberichte den Gesundheitszustand des Kutschers nicht präzisieren, erforderte der Vorfall selbst den Einsatz von Rettungskräften und verursachte Verkehrsbehinderungen in der Umgebung der Unfallstelle. Beide sächsischen Vorfälle zeigen, wie unberechenbares Tierverhalten innerhalb kürzester Zeit wichtige Verkehrswege lahmlegen kann. Parallel zu den Ereignissen in Deutschland wurden in der Schweiz ähnlich gefährliche Situationen mit Pferden und Fahrzeugen verzeichnet. In der Gemeinde Lotzwil im Kanton Bern kam es zu einer Kollision zwischen einem Personenkraftwagen und einer Kutsche. Der Zusammenstoß erwies sich für die beiden Zugpferde als tödlich. Der Autofahrer erlitt keine schweren Verletzungen, aber die materiellen und emotionalen Schäden waren beträchtlich. Zudem führte im Region Chablais auf der Autobahn A9 ein schwerer Lastwagenunfall zur vollständigen Sperrung dieser wichtigen Route sowie der benachbarten, von den SBB (Schweizerischen Bundesbahnen) betriebenen Bahnlinie. Beide Schweizer Vorfälle, ähnlich wie die in Sachsen, verursachten mehrstündige Verkehrslähmungen an neuralgischen Punkten der alpinen Infrastruktur. Insgesamt kam es an einem Tag auf dem Gebiet zweier Länder zu mindestens vier schwerwiegenden Vorfällen, bei denen Pferde eine zentrale Rolle spielten. Die Häufung solcher Vorfälle in so kurzer Zeit versetzte die Rettungsdienste und Straßenverwaltungen in höchste Alarmbereitschaft. Experten für Verkehrssicherheit erinnern daran, dass Übergangsperioden mit wechselhaftem Wetter das Verhalten von Nutztieren negativ beeinflussen können. In Verbindung mit potenziell unzureichenden Weidezaunsicherungen stellen solche Situationen eine reale und wiederkehrende Gefahr sowohl für den Straßen- als auch den Schienenverkehr dar.