Die irische Nationalmannschaft empfängt in Dublin die italienische Nationalmannschaft im Rahmen der zweiten Runde des Six-Nations-Turniers 2026. Die Gastgeber unter der Führung von Andy Farrell streben danach, den schlechten Eindruck nach der deutlichen Niederlage gegen Frankreich in Paris zu tilgen. Die Italiener hingegen, beflügelt von einem historischen Sieg über Schottland, stehen vor der Chance auf ihren ersten Triumph überhaupt im Aviva Stadium. Das Spiel wird von Hollie Davidson geleitet, der ersten Frau in der Rolle der Hauptschiedsrichterin in der Geschichte dieses Wettbewerbs.

Historische Rolle der Schiedsrichterin

Die schottische Schiedsrichterin Hollie Davidson geht als erste Frau in die Geschichte ein, die ein Spiel im Männer-Six Nations leitet.

Revolution im irischen Kader

Andy Farrell hat sechs Änderungen in der Startaufstellung vorgenommen und Spielern wie Robert Baloucoune und Cormac Izuchukwu die Chance auf ein Debüt gegeben.

Italienische Selbstsicherheit

Die Nationalmannschaft Italiens kommt nach einem Sieg über Schottland nach Dublin und zielt auf den ersten Sieg überhaupt im Aviva Stadium ab.

Die Nationalmannschaft Irlands tritt zum Spiel gegen Italien in einer alles andere als optimistischen Stimmung an, nachdem sie zum Auftakt der diesjährigen Ausgabe des Six Nations eine peinliche Niederlage mit 14:36 gegen Frankreich hinnehmen musste. Nationaltrainer Andy Farrell hat mutige Schritte unternommen und sechs Änderungen in der Startaufstellung vorgenommen. Ihre Turnierdebüts geben die Spieler von Ulster: Flügelspieler Robert Baloucoune und Flanker Cormac Izuchukwu. Auf der Ersatzbank wird auch der Debütant Edwin Edogbo sitzen, was den Wunsch signalisiert, den Kader angesichts der Kritik an der zu konservativen Personalpolitik der letzten Monate zu verjüngen. Der Six Nations entwickelte sich aus dem ursprünglichen Vier-Nationen-Turnier, das 1883 eingeführt wurde. Italien stieß erst im Jahr 2000 zur Elitegruppe hinzu, seitdem trägt der Wettbewerb seinen heutigen Namen. Die italienische Mannschaft unter der Leitung von Gonzalo Quesada reist mit einer bisher ungekannten Selbstsicherheit nach Dublin. Ihr Sieg über Schottland in Rom bewies, dass die Azzurri nicht mehr nur Punktelieferanten sind. Der Kapitän der Iren, Caelan Doris, hat seine Teamkollegen offen dazu aufgerufen, mehr Verantwortung für das Spiel zu übernehmen, und betont, dass die Mannschaft es sich nicht leisten kann, „Passagiere” auf dem Feld zu haben. Historisch gesehen haben die Italiener noch nie ein Turnierspiel in Dublin gewonnen, doch die aktuelle Form beider Teams deutet darauf hin, dass das Sonntagsspiel viel ausgeglichener sein könnte, als die Archivstatistiken vermuten lassen. Die Schiedsrichterleistung bei dieser Begegnung wird in die Geschichte des Weltsports eingehen. Hollie Davidson aus Schottland wird die erste Frau sein, die ein Spiel des Männer-Six-Nations als Hauptschiedsrichterin leitet. Diese Wahl wurde von den Fans im Aviva Stadium enthusiastisch aufgenommen. Irland benötigt einen überzeugenden Sieg, um in den Kampf um die Titelverteidigung der in den Jahren 2023 und 2024 errungenen Meisterschaften zurückzukehren, während für die Italiener jeder Punktgewinn in der irischen Hauptstadt ein Meilenstein in der Entwicklung ihres Nationalprogramms sein wird. „Wir können uns keine Passagiere in der Mannschaft leisten. Jeder von uns muss individuelle Verantwortung für das übernehmen, was auf dem Feld passiert, wenn wir wieder gewinnen wollen.” — Caelan Doris Letzte Begegnungen in der 1. Runde: Frankreich 36:14 Irland; Italien 24:21 Schottland 6 — Änderungen im Kader der irischen Nationalmannschaft hat Andy Farrell vor dem Spiel vorgenommen Punktestand in der 1. Runde: Erzielte Punkte: Irland: 14 → Italien: 24; Kassierte Punkte: Irland: 36 → Italien: 21

Mentioned People

  • Andy Farrell — Cheftrainer der irischen Rugby-Union-Nationalmannschaft.
  • Caelan Doris — Kapitän der irischen Rugby-Union-Nationalmannschaft.
  • Hollie Davidson — Rugby-Schiedsrichterin, erste Frau, die ein Spiel des Männer-Six-Nations als Hauptschiedsrichterin leitet.