US-Präsident Donald Trump hat tiefe Unzufriedenheit mit dem Verlauf der Atomverhandlungen mit Teheran geäußert und die iranischen Behörden des Mangels an gutem Willen beschuldigt. Während Vermittler aus Oman einen baldigen Durchbruch andeuten, verschärft das Weiße Haus die Rhetorik und verbietet dem Iran kategorisch die Urananreicherung. Trump betonte, dass er eine friedliche Lösung bevorzugt, schließt aber einen militärischen Eingriff nicht aus und verwies auf Zielkataloge, die zwölf wichtige nukleare Einrichtungen auf dem Territorium des Iran umfassen.

Trumps Enttäuschung über Verhandlungen

Der US-Präsident kritisierte offiziell die Haltung des Iran in den Atomgesprächen und bezeichnete sie als unbefriedigend.

Ultimatum bezüglich Uran

Das Weiße Haus stellte die harte Bedingung einer vollständigen Einstellung der Urananreicherung durch Teheran.

Potenzielle Angriffsziele

Zwölf nukleare Standorte wurden festgelegt, die im Falle eines Scheiterns der Diplomatie Ziel amerikanischer Angriffe werden könnten.

Rolle der Vermittler aus Oman

Oman kündigte eine bevorstehende Einigung an, was im Kontrast zur pessimistischen Botschaft aus Washington steht.

Die Spannungen zwischen Washington und Teheran haben nach einer Reihe von Erklärungen von Präsident Donald Trump, der öffentlich die Haltung der iranischen Verhandler kritisierte, einen kritischen Punkt erreicht. Der amerikanische Führer erklärte, er sei mit dem Verlauf der Gespräche "nicht glücklich" und stellte fest, dass die internationale Gemeinschaft seit fast einem halben Jahrhundert mit diesem Problem konfrontiert sei. Der entscheidende Streitpunkt bleibt die Frage der Urananreicherung, wozu die US-Administration kategorisch keine Zustimmung erteilt. Trump deutete an, dass er in Kürze eine "große Entscheidung" treffen werde, was von vielen Beobachtern als Vorbereitung des Bodens für eine Militäroperation interpretiert wird. In der Erzählung der amerikanischen Administration spielt Vizepräsident J.D. Vance eine wichtige Rolle, der laut Medienberichten stark auf einen konfrontativeren Kurs gegenüber Teheran drängt. Europäische und arabische Medien weisen hingegen auf einen deutlichen Dissonanz zwischen dem Pessimismus Washingtons und dem Optimismus der Vermittler hin. Der Außenminister Omans informierte über einen angeblichen Durchbruch und eine bevorstehende Einigung, was in krassem Widerspruch zur Rhetorik Trumps steht. Die USA beschuldigen den Iran auch der Anwendung von "Geisel-Diplomatie", was die Haltung des Weißen Hauses angesichts des wachsenden Drucks aus Israel weiter verhärtet, das laut einigen Quellen einen Angriff mit Unterstützung der Vereinigten Staaten durchführen würde. Die amerikanisch-iranischen Beziehungen sind seit der islamischen Revolution 1979 und der Besetzung der US-Botschaft in Teheran feindselig geblieben. Frühere Versuche, die Atomfrage zu regeln, wie das JCPOA-Abkommen von 2015, endeten mit dem einseitigen Rückzug Washingtons während Trumps erster Amtszeit.Die Situation ist dynamisch, und die Medien verweisen bereits auf konkrete Ziele möglicher Luftangriffe. Auf der Liste stehen 12 strategische Objekte, darunter Forschungszentren und Anreicherungsanlagen. Trotz der drohenden Rhetorik ließ Trump einen gewissen Spielraum für weitere Gespräche und erklärte, er werde der Diplomatie noch etwas Zeit geben, obwohl seine Geduld am Ende sei. Experten warnen, dass ein möglicher Konflikt die gesamte Region des Nahen Ostens destabilisieren und die globalen Energiepreise beeinflussen könnte. „I would prefer to do it peacefully, but they are very dangerous and we cannot let them have nuclear weapons.” (Ich würde es lieber friedlich tun, aber sie sind sehr gefährlich und wir können ihnen keine Atomwaffen erlauben.) — Donald Trump

Perspektywy mediów: Liberale Medien betonen die von Oman gemeldete Hoffnung auf Diplomatie und warnen vor einer voreiligen militärischen Eskalation durch die Trump-Administration. Konservative Medien unterstreichen Trumps Unnachgiebigkeit als notwendige Kraft zur Eindämmung der iranischen Atomgefahr.

Mentioned People

  • Donald Trump — US-Präsident, der über die Strategie gegenüber dem Iran entscheidet.
  • J.D. Vance — US-Vizepräsident, Befürworter eines harten Kurses gegenüber Teheran.