Die italienische Alpinskifahrerin Sofia Goggia siegte am Sonntag im Super-G des Weltcups in Soldeu und revanchierte sich damit effektiv für frühere, weniger erfolgreiche Auftritte. Sie setzte sich gegen die überragende Deutsche Emma Aicher und die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie durch. Dank dieses Sieges vergrößerte Goggia ihren Vorsprung in der Gesamtwertung der Disziplin und machte einen großen Schritt in Richtung des Gewinns des Kleinen Kristallglobus. Die Wettkämpfe in Andorra bestätigten die starke Form der jungen Aicher, die am Vortag auf derselben Piste triumphiert hatte.
Triumph von Sofia Goggia
Die Italienerin gewann den Sonntags-Super-G in Soldeu und festigte ihre Führung in der Punktwertung dieser Disziplin.
Erfolg von Emma Aicher
Die junge Deutsche stand nach dem Samstagssieg auf der zweiten Stufe des Podests und bestätigte ihre phänomenale Form.
Podium für Norwegerin
Kajsa Vickhoff Lie belegte den dritten Platz und überholte die Schweizerin Corinne Suter um Bruchteile von Sekunden.
Dominanz der Italienerinnen
Neben Goggia fanden sich auch Laura Pirovano (5. Platz) und Federica Brignone (8. Platz) in der Spitzengruppe.
Die Sonntagswettkämpfe im andorranischen Soldeu bescherten den Fans des alpinen Skisports große Emotionen, und ihre Hauptheldin wurde Sofia Goggia. Die Italienerin präsentierte nach der Frustration vom Samstag eine Fahrt, die technisch und taktisch nahezu perfekt war. Eine aggressive Fahrweise in den Schlüsselabschnitten der Strecke ermöglichte es ihr, einen Vorsprung zu erarbeiten, den sie bis ins Ziel nicht mehr abgab. Dieses Ergebnis ist besonders wichtig im Kontext des Kampfes um den endgültigen Triumph in der Super-G-Wertung, wo Goggia ihre Position als Führende festigte. Super-G in Soldeu erwies sich als Herausforderung für viele Favoritinnen, darunter Federica Brignone, die einen hinteren Platz belegte. Eine außergewöhnliche Verfassung während des gesamten Wochenendes in Andorra zeigte Emma Aicher. Die deutsche Athletin, die am Samstag ihren ersten Karrieresieg errang, belegte am Sonntag den zweiten Platz und bestätigte damit ihre Ambitionen, um die höchsten Lorbeeren im Weltcup zu kämpfen. „Goggia, la domenica perfetta: superG e primo posto nella classifica di specialità” (Goggia, der perfekte Sonntag: Super-G und erster Platz in der Disziplinenwertung) — Sofia Goggia. Hinter dem führenden Duo platzierte sich die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie und verdrängte die erfahrene Schweizerin Corinne Suter auf den vierten Platz. Suter bewies, trotz des fehlenden Podestplatzes, dass sie weiterhin zur absoluten Weltspitze in den Geschwindigkeitsdisziplinen gehört. Das andorranische Soldeu hat seit seinem Debüt 2012 den Status eines festen Punktes im Kalender des alpinen Weltcups erlangt und genießt den Ruf einer Piste, die hervorragende körperliche Verfassung und Mut erfordert.Die gute Leistung anderer Italienerinnen, darunter die fünftplatzierte Laura Pirovano, rundete das Bild der Dominanz der italienischen Mannschaft bei den Sonntagswettkämpfen ab. Unterdessen nahmen die deutschen Medien begeistert einen weiteren Podestplatz von Emma Aicher auf und bezeichneten sie als „Juwel des Skisports“ und neue Königin der Geschwindigkeit. Das Wochenende in Soldeu zeigte einen Generationenwechsel, bei dem junge Athletinnen den titelreichen Meisterinnen immer mutiger die Stirn bieten, was ein äußerst interessantes Saisonfinale im Skisport verspricht.
Mentioned People
- Sofia Goggia — Italienische Alpinskifahrerin, Siegerin des Sonntags-Super-G in Soldeu.
- Emma Aicher — Deutsche Skifahrerin, Siegerin vom Samstag und Zweite im Sonntags-Super-G.
- Corinne Suter — Schweizer Skifahrerin, die am Sonntag den vierten Platz belegte.
- Federica Brignone — Titelreiche italienische Alpinskifahrerin, die am Sonntag den achten Platz belegte.
- Kajsa Vickhoff Lie — Norwegische Skifahrerin, die am Sonntag die unterste Stufe des Podests bestieg.