Der spanische staatliche Flughafenbetreiber Aena hat für das Jahr 2025 einen Rekordnettogewinn von 2,136 Milliarden Euro bekanntgegeben, was einem Anstieg von 10,5 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Gleichzeitig stellte das Unternehmen detaillierte Investitionspläne für die Jahre 2027–2031 mit einem Gesamtvolumen von über 1,8 Milliarden Euro allein für die Kanarischen Inseln sowie weitere, kleinere Projekte in ganz Spanien vor. Aenas Vorstandsvorsitzender, Maurici Lucena, verschärfte den Ton gegenüber Fluggesellschaften und warf ihnen vor, auf Kosten von Sicherheit und Infrastrukturerhaltung nach Billigflughäfen zu streben, was auf scharfen Widerstand der Fluggesellschaften stieß.
Rekordgewinn und höhere Dividende
Aena verzeichnete im Jahr 2025 einen Nettogewinn von 2,136 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 10,5 % entspricht und ein historischer Rekord für das Unternehmen darstellt. Der Verwaltungsrat schlug eine Erhöhung der Dividendenzahlung an Aktionäre um 11,7 % vor. Diese Ergebnisse fallen in den Kontext der Debatte über künftige Erhöhungen der Flughafengebühren.
Enorme Investitionen in die Infrastruktur
Der Betreiber kündigte umfangreiche Investitionen in die Modernisierung und den Ausbau von Flughäfen an. Auf den Kanarischen Inseln plant er, in den nächsten fünf Jahren 1,806 Milliarden Euro auszugeben. Darüber hinaus wurden Projekte u.a. für Asturien (50,3 Mio. Euro), Córdoba (18 Mio.), Pamplona (28,7 Mio.), Albacete sowie die Region Kastilien und León (57 Mio. Euro) angekündigt.
Verschärfter Streit mit Fluggesellschaften
Vorstandsvorsitzender Maurici Lucena löste Kontroversen aus, als er erklärte, dass Fluggesellschaften „die Sicherheit unterschätzen”, indem sie billige Flughäfen fordern, um ihre eigenen Gewinne zu steigern. Fluggesellschaften, darunter Ryanair, kritisierten diese Worte scharf, bezeichneten sie als unverantwortlich und wiesen die Vorwürfe zurück, mit der Begründung, dass Aena seine Monopolstellung ausnutze.
Ausschreibung für Terminal in Alicante
Das Unternehmen plant noch in diesem Jahr eine Ausschreibung für die umfassende Reform des Terminals T1 am Flughafen Alicante-Elche. Dies ist eines der Schlüsselprojekte im Rahmen des breiten Investitionsplans für die kommenden Jahre.
Der spanische Flughafenbetreiber Aena schloss das Jahr 2025 mit einem Rekordergebnis ab. Der Nettogewinn erreichte 2,136 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 10,5 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Verwaltungsrat schlug eine Erhöhung der Dividende für Aktionäre um 11,7 % vor. Die ausgezeichneten Finanzergebnisse des Unternehmens kommen zu einem Zeitpunkt hitziger Debatten über die Zukunft der Flughafengebühren und Investitionen in die Infrastruktur. Aena, seit 2015 börsennotiert, bleibt mehrheitlich in spanischem Staatsbesitz und betreibt über 40 Flughäfen im Land und hält Beteiligungen an Flughäfen im Ausland, u.a. in Großbritannien und Lateinamerika.Bei der Bekanntgabe der Ergebnisse stellte das Unternehmen auch sehr ehrgeizige Investitionspläne für die Jahre 2027–2031 vor. Das größte Paket im Wert von 1,806 Milliarden Euro ist für die Kanarischen Inseln bestimmt. Darüber hinaus wurde eine Reihe kleinerer, aber bedeutender Projekte angekündigt: 50,3 Millionen Euro für den Flughafen Asturien, 28,7 Millionen für Pamplona, 18 Millionen für Córdoba sowie 57 Millionen für die Modernisierung von Flughäfen in der Region Kastilien und León. Alle diese Investitionen zielen darauf ab, die Terminals zu modernisieren, ihre Energieeffizienz zu verbessern und den Reisekomfort zu erhöhen. Die Atmosphäre in der Luftfahrtbranche wurde durch scharfe Worte von Aenas Vorstandsvorsitzendem Maurici Lucena angeheizt. In einem Interview mit „El País” erklärte er, dass Fluggesellschaften „die Sicherheit unterschätzen”, da ihre Forderungen nach billigen Flughäfen aus dem Wunsch resultierten, ihre eigenen Gewinne auf Kosten der Instandhaltung und Sicherheit der Infrastruktur zu maximieren. „Las aerolíneas subestiman la seguridad para tener aeropuertos baratos y ganar más.” (Die Fluggesellschaften unterschätzen die Sicherheit, um billige Flughäfen zu haben und mehr zu verdienen.) — Vorstandsvorsitzender des spanischen Flughafenbetreibers Aena. Seine Aussage stieß auf sofortige und scharfe Reaktionen der Fluggesellschaften. Der Verband der Fluggesellschaften (ALA) und die Billigfluggesellschaft Ryanair wiesen diese Vorwürfe als „unverantwortlich” zurück und wiesen darauf hin, dass Aena als Monopolist die Bedingungen und Preise diktiere und die Entwicklung wettbewerbsfähiger Verbindungen erschwere. Dieser Streit spiegelt einen tieferen Interessenkonflikt zwischen dem Infrastrukturmonopol und den auf Kostensenkung bedachten Fluggesellschaften wider. „Aena bate récord de beneficio con 2.136 millones de euros en puertas de empujar una subida de los billetes de avión” (La Razón (Titel des Artikels 13)) — Der Titel suggeriert einen direkten und sicheren kausalen Zusammenhang zwischen Aenas Rekordgewinn und einer bevorstehenden Erhöhung der Flugticketpreise, was eine redaktionelle Interpretation und keine bestätigte Tatsache ist. Der Artikel enthält keine offizielle Mitteilung über eine Preiserhöhung, sondern spekuliert lediglich darüber.Gleichzeitig geht Aena wichtige Ausschreibungen an, darunter die umfassende Reform des Terminals T1 am Flughafen Alicante-Elche, die noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden soll. Die Gesamtheit der vorgestellten Investitionspläne und die kontroverse Rhetorik des Vorstandsvorsitzenden zeigen, dass der spanische Flughafenbetreiber sich in einem entscheidenden Moment befindet, in dem er zwischen dem Bedarf an Reinvestition der enormen Gewinne, den Erwartungen der Aktionäre, dem Druck der Fluggesellschaften auf niedrigere Gebühren und den Anforderungen der Modernisierung alternder Infrastruktur balanciert.
Mentioned People
- Maurici Lucena — Vorstandsvorsitzender des spanischen Flughafenbetreibers Aena.