Real Madrid feierte einen wertvollen 1:0-Sieg gegen Benfica Lissabon im ersten Spiel der Champions-League-Play-offs. Das einzige Tor des Spiels erzielte Vinicius Junior in der 50. Minute nach einem effektvollen Distanzschuss. Der sportliche Erfolg wurde jedoch von einem schwerwiegenden rassistischen Vorfall überschattet, der zu einer mehrminütigen Spielunterbrechung führte und die weitere Teilnahme des brasilianischen Superstars am Spiel infrage stellte.

Siegtor von Vinicius

Der Brasilianer erzielte das einzige Tor in der 50. Minute des Spiels mit einem wunderschönen Schuss vom Rand des Strafraums ins Toreck von Trubin.

Rassistischer Skandal auf dem Platz

Das Spiel wurde für mehrere Minuten unterbrochen, nachdem Vinicius Junior den Schiedsrichter über rassistische Beleidigungen seitens eines Spielers von Benfica informiert hatte.

Gelungene Revanche der Königlichen

Real Madrid revanchierte sich für die Niederlage am Ende der Gruppenphase und besiegte Benfica in deren Stadion vor 70.000 Fans.

Die Begegnung im Estadio da Luz sollte für Real Madrid eine Chance auf Revanche für die kürzliche Niederlage gegen Benfica Lissabon in der Gruppenphase sein. Wie erwartet, strebten die Königlichen von Beginn an die Übernahme der Initiative an, doch die erste Halbzeit brachte keine Tore. Die Wende kam in der 50. Minute, als Vinicius Junior mit einem phänomenalen Schuss ins obere Toreck des von Anatolij Trubin gehüteten Tores aufwartete. Die Freude über das Tor währte jedoch nur kurz, denn kurz darauf kam es zu dramatischen Szenen. Vinicius Junior geriet mit Gianluca Prestianni in einen hitzigen Wortwechsel, bei dem der Brasilianer rassistisch beleidigt worden sein soll. Schiedsrichter Francois Letexier musste das Spiel für mehrere Minuten unterbrechen, als der sichtlich erschütterte Stürmer von Real zunächst die Fortsetzung des Spiels verweigerte. Das Chaos auf dem Platz und in den Rängen, wo fast 70.000 Zuschauer saßen, konnte erst nach dem Eingreifen der Kapitäne beider Mannschaften und der Trainerstäbe unter Kontrolle gebracht werden. Vinicius Junior ist seit Jahren das Gesicht des Kampfes gegen Rassismus im europäischen Fußball. Nach zahlreichen Vorfällen in spanischen Stadien haben FIFA und UEFA die Regeln verschärft und ein dreistufiges Anti-Rassismus-Verfahren eingeführt, das es Schiedsrichtern erlaubt, das Spiel endgültig abzubrechen, wenn sich die Situation in den Rängen oder auf dem Feld nicht bessert.Trotz der enormen Spannung behielt Real die Führung bis zum Schlusspfiff und versetzte sich damit in eine vorteilhafte Position vor dem Rückspiel in Madrid. Im Schatten der Ereignisse in Lissabon gewann der Titelverteidiger PSG sein Spiel gegen Monaco, musste aber einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen. Die gesamte Fußballwelt wartet nun auf die offiziellen Berichte der UEFA-Delegierten zum Vorfall mit dem Argentinier Prestianni, was zu strengen disziplinarischen Strafen führen könnte. Ergebnisse der ersten Champions-League-Play-off-Spiele (17.02.2026): Benfica Lissabon 0:1 Real Madrid; PSG 3:2 Monaco70.000 — Zuschauer verfolgten die Begegnung im Estadio da Luz

Mentioned People

  • Vinicius Junior — Superstar von Real Madrid, Torschütze und Opfer eines mutmaßlichen rassistischen Angriffs.
  • Gianluca Prestianni — Argentinischer Spieler von Benfica, beschuldigt, rassistische Worte gegen Vinicius gerichtet zu haben.
  • Francois Letexier — Hauptschiedsrichter des Spiels, der die Entscheidung zur vorübergehenden Spielunterbrechung traf.