Eine Kältewelle mit intensiven Schneefällen hat Teile Europas von Großbritannien über Deutschland bis Italien lahmgelegt. Meteorologen warnen vor extremen Temperaturen von bis zu minus 15 Grad Celsius und Straßenglätte. Die neuesten Prognosen deuten jedoch auf einen raschen Wetterumschwung bereits am kommenden Wochenende hin. Ein mächtiges Azorenhoch nähert sich dem Kontinent und bringt fast frühlingshafte Temperaturen, die lokal sogar bis zu 16 Grad plus erreichen können.

Extremer Frost in Deutschland

Meteorologen prognostizieren einen Temperaturrückgang auf minus 15 Grad Celsius, besonders im Norden und Osten des Landes, sowie Schneefälle bis zu 40 cm.

Sturm Pedro über den Britischen Inseln

Großbritannien kämpft mit Schneefällen, Eis und sintflutartigem Regen. Zahlreiche gelbe Warnungen wurden für Wales und Südengland ausgegeben.

Frühlingshafter Umschwung am Wochenende

Das heranziehende Azorenhoch bringt einen raschen Temperaturanstieg, der in der Schweiz und Süddeutschland sogar bis zu 16 Grad plus erreichen kann.

Europa kämpft mit dem letzten Ausläufer eines strengen Winters, der reichlich Schneefall und Verkehrschaos in vielen Regionen gebracht hat. In Deutschland warnen die Wetterdienste vor einer Schneezone, die sich von Nordrhein-Westfalen bis Bayern erstreckt, wo die Neuschneedecke bis zu 40 Zentimeter betragen kann. Besonders schwierig ist die Lage in Berlin und Brandenburg, wo die Thermometer minus 11 Grad anzeigen könnten, was eine echte Gefahr für Obdachlose darstellt. Die Behörden appellieren, auf den Straßen wegen Glatteis besonders vorsichtig zu sein. Großbritannien spürt die Auswirkungen des Sturms Pedro, der gelbe Wetterwarnungen für Wales und Südengland ausgelöst hat. In Italien hat die Protezione Civile für neun Regionen eine gelbe Warnung herausgegeben. Dort werden heftige Gewitter, starker Wind und Schneefall in den Tiefländern Norditaliens erwartet. In den Alpen warnen Experten trotz verbesserter Schneedecke weiterhin vor einem hohen Lawinenrisiko, das nach den jüngsten intensiven Schneestürmen gestiegen ist. Historisch gesehen war der Februar in Mitteleuropa oft der unberechenbarste Monat, in dem kalte Luftmassen aus Sibirien auf mildere atlantische Einflüsse trafen, was häufig zu plötzlichen Schneeschmelz-Hochwassern führte. Trotz der aktuellen Kälte machen die Prognosen für die kommenden Tage diejenigen optimistisch, die den Frühling erwarten. Über Europa zieht ein Azorenhoch auf. Dieses Phänomen wird zu einem raschen Temperaturanstieg führen. In der Schweiz sollen die Thermometer bis zu 16 Grad anzeigen, und in ganz Italien wird sonniges Wetter herrschen. Lorenzo Tedici, ein bekannter Meteorologe, betont, dass nach eineinhalb Monaten instabilen Wetters nun eine Phase dauerhafter Stabilisierung und fast frühlingshafter Bedingungen bevorsteht, die den größten Teil des Kontinents erfassen wird. „In Norddeutschland sind minus 10 Grad praktisch sicher, und Freitag wird wahrscheinlich der kälteste Tag der Woche sein.” — Jan Schenk Prognostizierte Mindesttemperaturen in Berlin: 2026-02-18: -2, 2026-02-19: -8, 2026-02-20: -11, 2026-02-21: 2, 2026-02-22: 6 40 cm — beträgt die maximal prognostizierte Neuschneedecke in Deutschland Wetterumschwung in Mitteleuropa: Höchsttemperatur: -2°C → +14°C; Dominierendes Phänomen: Schneestürme und Frost → Sonne und Tauwetter; Druck: Niedrig (zyklonale Systeme) → Hoch (Azorenhoch)

Mentioned People

  • Jan Schenk — Meteorologe, der sich gegenüber Focus Online zu extremen Frosttemperaturen in Deutschland äußert.
  • Lorenzo Tedici — Meteorologie-Experte, der das Heranziehen des Azorenhochs in Italien prognostiziert.