Der 17-jährige Dominik, ein Schüler eines Radomer Gymnasiums, kämpft nach einem dramatischen Unfall, der sich am 14. Februar am Bahnhof Wola Bierwiecka ereignete, weiterhin im Warschauer Krankenhaus um sein Leben. Der Jugendliche half einer Frau im Rollstuhl, den Zug zu verlassen, und als er selbst wieder einsteigen wollte, klemmte die automatisch schließende Tür seine Hand ein. Er wurde von dem anfahrenden Zug mitgezogen und geriet unter die Räder. Die Staatsanwaltschaft Radom hat Ermittlungen aufgenommen, und das Eisenbahnverkehrsamt (Urząd Transportu Kolejowego) kündigte Kontrollen bei den Masowischen Bahnen (Koleje Mazowieckie) an.
Ablauf des Unfalls am Bahnhof
Der 17-jährige Dominik half einer Frau im Rollstuhl, am Bahnhof Wola Bierwiecka aus dem Zug auszusteigen. Als er versuchte, selbst wieder einzusteigen, klemmte die automatisch schließende Tür seine Hand ein. Er wurde vom anfahrenden Zug mitgezogen und geriet unter die Räder, wobei er schwere Verletzungen erlitt. Ein Passagier betätigte sofort die Notbremse.
Gesundheitszustand und Reaktion des Umfelds
Der Jugendliche befindet sich in einem Koma im Warschauer Krankenhaus, sein Zustand wird von den Ärzten als kritisch eingestuft. Die Familie bittet um Gebete und geistige Unterstützung. Die Schulleitung, in der er lernt, betont seine Sensibilität und sein kultiviertes Wesen. Seine Mitschüler organisierten eine Unterstützungsaktion.
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und Kontrollen des UTK
Die Staatsanwaltschaft Radom hat ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Verursachung eines Verkehrsunfalls mit schwerer Gesundheitsschädigung eingeleitet. Diese Straftat ist mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 8 Jahren bedroht. Gleichzeitig kündigte das Eisenbahnverkehrsamt (UTK) Kontrollen bei den Masowischen Bahnen an, unter anderem bezüglich der Qualifikationen der Mitarbeiter und der Einhaltung von Verfahren.
Der Unfall des 17-jährigen Dominik am Bahnhof Wola Bierwiecka hat die lokale Gemeinschaft erschüttert und Strafverfolgungs- sowie Aufsichtsbehörden zum Handeln veranlasst. Der Vorfall ereignete sich am 14. Februar gegen 11:40 Uhr. Der Schüler des I. Allgemeinbildenden Lyzeums in Radom fuhr zusammen mit seiner Mutter mit einem Zug der Masowischen Bahnen auf der Strecke Radom-Warschau. Als der Zug hielt, stieg er aus, um einer Frau im Rollstuhl beim sicheren Verlassen des Wagens zu helfen. Beim erneuten Einsteigen klemmte die automatisch schließende Tür seine Hand ein und verhinderte so den Zugang ins Innere. Der anfahrende Zug zog ihn mit, wodurch der Jugendliche unter die Räder geriet und schwer verletzt wurde. Zeugen des Vorfalls reagierten sofort und betätigten die Notbremse, wodurch der Zug nach einigen Dutzend Metern zum Stehen kam. Der Gesundheitszustand von Dominik bleibt kritisch. Nachdem er zunächst in ein Krankenhaus in Radom und dann in eine Warschauer Einrichtung gebracht wurde, befindet sich der Jugendliche in einem medikamentös induzierten Koma. Die Ärzte kämpfen um sein Leben, und die Familie, wie der Vater berichtet, konzentriert sich ausschließlich auf dieses Ziel und bittet gleichzeitig um Gebete. Die Schuldirektorin des Schülers, Agnieszka Ścieglińska, betonte in einer Stellungnahme für TVN24 die außergewöhnliche Sensibilität und persönliche Kultur des Jungen. Die Schulgemeinschaft organisierte eine Unterstützungsaktion, und Berichte darüber, so der Super Express, „treiben einem die Tränen in die Augen”. Die Sicherheit im Eisenbahnverkehr in Polen wird unter anderem durch das Gesetz vom 28. März 2003 über den Eisenbahnverkehr geregelt. Das Eisenbahnverkehrsamt (Urząd Transportu Kolejowego) überwacht als Aufsichtsbehörde die Einhaltung der Vorschriften durch die Verkehrsunternehmen. Die Verfahren im Zusammenhang mit der Abfahrt eines Zuges, einschließlich der Signalisierung und des Türschließens, sind genau festgelegt, und deren Verletzung kann Grundlage für straf- oder verwaltungsrechtliche Verantwortung sein.Die Reaktion der Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden war schnell. Die Staatsanwaltschaft Radom, wie wpolityce.pl berichtete, hat ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Verursachung eines Verkehrsunfalls eingeleitet. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Aneta Góźdź, wies darauf hin, dass die Folge eine schwere Gesundheitsschädigung sei, was eine Straftat darstellt, die mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu acht Jahren bedroht ist. Bisher wurden keine Anklagen erhoben. Parallel dazu, wie Polskie Radio RDC informierte, ordnete das Eisenbahnverkehrsamt (UTK) Kontrollen bei den Masowischen Bahnen an. Die Inspektoren des UTK werden die Qualifikationen der Zugmannschaften sowie die Einhaltung interner Vorschriften während der Fahrten überprüfen. Diese Entscheidung ist eine direkte Folge der Analyse der Unfallumstände.
Mentioned People
- Dominik — 17-jähriger Schüler eines Radomer Gymnasiums, Opfer eines Bahnunfalls
- Agnieszka Ścieglińska — Direktorin des I. Allgemeinbildenden Lyzeums Nikolaus Kopernikus in Radom, das der Verletzte besucht
- Aneta Góźdź — Sprecherin der Staatsanwaltschaft Radom, informierte über die Einleitung der Ermittlungen