Am Vorabend des vierten Jahrestages der russischen Großinvasion hat die britische politische Bühne eine Debatte über direkte militärische Unterstützung für Kiew belebt. Der ehemalige Premierminister Boris Johnson forderte die sofortige Stationierung von nicht kämpfenden Truppen in sicheren Regionen der Ukraine, um weitere Aggressionen des Kremls einzudämmen. Gleichzeitig äußerte der derzeitige Verteidigungsminister John Healey den Ehrgeiz, der erste Ressortchef zu sein, der britische Truppen in die Ukraine entsendet, nachdem ein Waffenstillstand oder ein Friedensabkommen geschlossen wurde, und verband diesen Schritt mit dem Abschluss des Konfliktbeendigungsprozesses.

Johnsons Appell für nicht kämpfende Truppen

Der ehemalige Premierminister fordert die Entsendung von Militärpersonal in unterstützenden Rollen in sichere Regionen der Ukraine.

Erklärung von Verteidigungsminister Healey

John Healey möchte der erste Verteidigungsminister sein, der britische Truppen entsendet, um den Krieg zu beenden.

Besuch von Marschall Czarzasty

Włodzimierz Czarzasty reist nach Kiew, um am vierten Jahrestag der Invasion eine Rede zu halten.

Kritik an bisheriger Politik

Johnson räumte ein, dass Fehler des Westens während seiner Amtszeit Russland zur Aggression ermutigt haben könnten.

Der bevorstehende vierte Jahrestag des Kriegsausbruchs hat in London den Anstoß für bahnbrechende strategische Vorschläge gegeben. Boris Johnson argumentierte in einem Interview mit dem Sender BBC, dass Großbritannien zusammen mit seinen Verbündeten umgehend militärisches Personal in nicht kämpfenden Rollen in die Ukraine entsenden sollte. Nach Ansicht des ehemaligen Premiers würde die Präsenz westlicher Formationen in Regionen ohne direkte Kampfhandlungen den „Schalter umlegen“ in der Wahrnehmung Wladimir Putins und ihm die Entschlossenheit des Westens verdeutlichen. Johnson bedauerte, dass frühere Versäumnisse der internationalen Gemeinschaft, auch aus der Zeit, als er selbst die britische Diplomatie leitete, den russischen Führer zum Angriff ermutigt hätten. Seit dem Budapester Memorandum von 1994, in dem die Ukraine im Austausch gegen Sicherheitsgarantien auf Atomwaffen verzichtete, balancieren die westlichen Mächte zwischen der Unterstützung Kiews und der Vermeidung einer direkten Konfrontation mit der Russischen Föderation. Parallel dazu meldete sich der derzeitige <przypis title=

Mentioned People

  • Boris Johnson — Ehemaliger Premierminister des Vereinigten Königreichs, Befürworter einer radikalen Erhöhung der Unterstützung für die Ukraine.
  • Włodzimierz Czarzasty — Sejmmarschall der Republik Polen, plant einen Solidaritätsbesuch in Kiew.
  • John Healey — Britischer Staatssekretär für Verteidigung (Verteidigungsminister).