Japan hat Pläne angekündigt, bis 2031 bodengestützte Luftabwehrraketensysteme auf der Insel Yonaguni zu stationieren, was eine strategische Antwort auf Pekins wachsende Durchsetzungskraft darstellt. Diese Entscheidung fällt mit der Verhängung chinesischer Exportbeschränkungen gegen 20 japanische Unternehmen aus dem Verteidigungssektor zusammen. Gleichzeitig weist Peking amerikanische Vorwürfe über geheime Atomtests zurück und wirft Washington Manipulationen vor, um eigene Aufrüstungen zu vertuschen.
Militarisierung der Insel Yonaguni
Japan hat offiziell den Zeitpunkt für die Stationierung von bodengestützten Luftabwehrraketen 110 km von Taiwan entfernt auf das Fiskaljahr 2030 festgelegt.
Chinesische Wirtschaftssanktionen
Peking blockierte den Export von Gütern mit 'doppeltem Verwendungszweck' an 20 japanische Unternehmen aus dem Verteidigungs- und Raumfahrtsektor.
Streit über Atomtests
China wies die Vorwürfe der USA über angebliche geheime Atomversuche auf dem Testgelände Lop Nur zurück.
Reaktion der Finanzmärkte
Aktien japanischer Rüstungskonzerne verzeichneten im Zuge der chinesischen Exportbeschränkungen Verluste, während der Yen unter breiten Marktfaktoren Druck blieb.
Der japanische Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi bestätigte, dass bis März 2031 eine Raketeneinheit auf der Insel Yonaguni stationiert sein wird. Diese Entscheidung ist Teil der neuen Verteidigungsstrategie Tokios, die Premierministerin Sanae Takaichi vorantreibt. Peking reagierte auf diese Pläne mit Vorwürfen der „Remilitarisierung“ und führte umgehend ein Exportverbot für Güter mit doppeltem Verwendungszweck für wichtige japanische Unternehmen wie Mitsubishi Heavy Industries ein. Die Sanktionen haben exterritorialen Charakter, was bedeutet, dass sie die globalen Lieferketten von Unternehmen treffen, die mit Tokio zusammenarbeiten. Die Situation wird zusätzlich durch Berichte aus dem Bereich der nuklearen Sicherheit verschärft. Die Vereinigten Staaten haben erneut Vorwürfe gegen China erhoben, im Jahr 2020 eine geheime nukleare Explosion mit geringer Sprengkraft auf dem Testgelände Lop Nur durchgeführt zu haben, was nach Ansicht Washingtons internationale Standards verletzt. Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning, wies diese Behauptungen entschieden zurück und bezeichnete sie als haltlose Spekulationen. Im Hintergrund dieser Ereignisse gab Russland eine Warnung vor dem Risiko einer direkten Konfrontation von Atomwaffenmächten aus, was eine Reaktion auf angebliche Pläne westlicher Staaten ist, der Ukraine nukleare Komponenten zu liefern. Regionale Spannungen schlugen sich auf die Finanzmärkte nieder und verursachten eine Schwächung des Yen sowie Kursverluste bei japanischen Rüstungsaktien. Die japanisch-chinesischen Beziehungen sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs angespannt, und der Streit um die Senkaku-Inseln sowie der Status Taiwans führen regelmäßig zu diplomatischen Krisen zwischen den asiatischen Mächten. „The accusations by the United States are based on speculation and vague insinuations.” (Die Vorwürfe der Vereinigten Staaten basieren auf Spekulation und vagen Unterstellungen.) — Mao Ning 110 km — trennt die japanische Insel Yonaguni von Taiwan Die Innenpolitik Japans erregt ebenfalls Emotionen, da Premierministerin Takaichi Vorwürfe bezüglich der Verteilung von Geschenkkatalogen an Parlamentarier ihrer Partei zurückweisen musste, was die Opposition im Kontext der Parteienfinanzierung als kontrovers ansah. Dennoch konzentriert sich die Regierungschefin auf die Verabschiedung eines Haushalts, der ehrgeizige Pläne zur Modernisierung der Streitkräfte und Investitionen in die wirtschaftliche Sicherheit in Zusammenarbeit mit den USA finanzieren soll. Anzahl der japanischen Unternehmen, die von chinesischen Restriktionen betroffen sind: Direktes Exportverbot: 20, Beobachtungsliste (Lizenz erforderlich): 20
Mentioned People
- Shinjiro Koizumi — Verteidigungsminister Japans, der die Pläne zur Raketenstationierung ankündigt.
- Sanae Takaichi — Premierministerin Japans, Initiatorin der Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten des Landes.
- Mao Ning — Sprecherin des Außenministeriums der Volksrepublik China.