Das amerikanische Drama „One Battle After Another“ unter der Regie von Paul Thomas Anderson dominierte die Verleihung der Preise der British Academy of Film and Television Arts und gewann sechs Trophäen. Die größte Sensation des Abends erwies sich als der Sieg von Robert Aramayo, der die Favoriten – Timothée Chalamet und Leonardo DiCaprio – besiegte. Die Zeremonie war nicht frei von politischen Kontroversen, nachdem ein Teil der Rede von Akinola Davies Jr. über Palästina aus der Fernsehübertragung geschnitten wurde.
Sechs Preise für Anderson
Der Film „One Battle After Another“ dominierte die technischen und Hauptkategorien und festigte seine Position in der Preissaison.
Schockierender Sieg von Aramayo
Robert Aramayo gewann die Trophäe für den besten Hauptdarsteller und besiegte dabei die favorisierten Chalamet und DiCaprio.
Politische Zensur bei der BBC
Der britische Sender schnitt den Aufruf zur Beendigung des Konflikts in Palästina aus der Rede eines der Preisträger.
Historische Niederlage für Marty Supreme
Der Film mit der Rekordzahl von elf Nominierungen erhielt keinen einzigen Preis, was eine Besonderheit in der BAFTA-Geschichte darstellt.
Die britische Filmpreisgala im Jahr 2026 brachte eine Reihe unerwarteter Entscheidungen hervor, die eine lebhafte Diskussion in der Filmwelt auslösten. Der unbestrittene Gewinner des Abends war das Werk von Paul Thomas Anderson „One Battle After Another“, das sechs Auszeichnungen erhielt, darunter die für den besten Film. Doch die Kategorie des besten Hauptdarstellers erregte die größten Emotionen. Die Trophäe erhielt Robert Aramayo, einem breiteren Publikum aus Fernsehproduktionen bekannt, der damit Legenden wie Leonardo DiCaprio besiegte. Die Preise der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) werden seit 1948 verliehen und gelten als wichtigster Indikator vor der Oscar-Gala. Traditionell finden die Zeremonien in London statt und versammeln die Crème de la Crème des Weltkinos.In den Hinterzimmern spricht man von einer großen Niederlage des Films „Marty Supreme“, der trotz elf Nominierungen den Abend ohne eine einzige Trophäe beendete, was einen neuen Negativrekord der prestigeträchtigen Gala darstellt. Die Auszeichnung für die beste Hauptdarstellerin erhielt hingegen die Irin Jessie Buckley für ihre Rolle in der Produktion „Hamnet“. Die Medien lenken die Aufmerksamkeit auch auf die Zensur der Rede von Akinola Davies Jr. Der Regisseur, der den Preis für den Kurzfilm „My Father's Shadow“ entgegennahm, rief zur Beendigung der Kämpfe in Gaza auf, doch der Sender BBC entschied sich, diesen Teil aus der offiziellen Wiederausstrahlung zu entfernen, was Davies Jr. als enttäuschende Handlung bezeichnete. „It was important for me to say that in a room full of artists” (Es war mir wichtig, das in einem Raum voller Künstler zu sagen.) — Akinola Davies Jr. Die Atmosphäre der Veranstaltung wurde durch die Anwesenheit von Mitgliedern der königlichen Familie sowie Medienberichte über ein Treffen zwischen Kylie Jenner und Timothée Chalamet ergänzt. Diese Preise bestätigen die starke Position des Autorenkinos, das in der Lage ist, hochbudgetierte Hollywood-Produktionen zu schlagen. Experten spekulieren derzeit, ob die Erfolge auf britischem Boden sich auf die Oscars übertragen lassen, insbesondere im Kontext der Schauspielkategorien, wo die bisherige Machtverteilung durch Aramayos Sieg völlig auf den Kopf gestellt wurde. 11 — Nominierungen für den Film Marty Supreme ohne einen einzigen Sieg Wichtigste BAFTA-Preise 2026: 1. Bester Film (One Battle After Another); 2. Bester Hauptdarsteller (Robert Aramayo); 3. Beste Hauptdarstellerin (Jessie Buckley); 4. Beste Regie (Paul Thomas Anderson)
Mentioned People
- Robert Aramayo — Gewinner in der Kategorie Bester Hauptdarsteller.
- Jessie Buckley — Gewinnerin des Preises für die beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle im Film „Hamnet“.
- Paul Thomas Anderson — Regisseur des mehrfach ausgezeichneten Films „One Battle After Another“.