Der mächtige Schneesturm Hernando hat die Nordostküste der Vereinigten Staaten gelähmt und über 40 Millionen Einwohner betroffen. In New York wurden die höchsten Schneefälle seit 2021 verzeichnet, die in ausgewählten Stadtteilen fast 40 Zentimeter erreichten. Die Katastrophe hat die Streichung von über 10.000 Flügen weltweit erzwungen, darunter zahlreiche Verbindungen aus Europa. Sieben Bundesstaaten haben sich aufgrund der extremen Wetterbedingungen und der Hochwassergefahr für die Ausrufung des Notstands entschieden.

Lähmung des Luftverkehrs

Über 10.000 Flüge in den USA und Europa wurden gestrichen, darunter Verbindungen aus Polen, Italien und Irland nach New York und Boston.

Rekord-Schneefälle

In New York fielen bis zu 40 cm Schnee, in New Jersey sogar 60 cm, was den höchsten Wert seit fünf Jahren darstellt.

Notstände im Osten

Sieben Bundesstaaten, darunter Massachusetts und New Jersey, haben aufgrund von Lebensgefahr außerordentliche Sicherheitsmaßnahmen eingeführt.

Geschlossene Schulen und Infrastruktur

Hunderte Schulen haben den Betrieb eingestellt, und Straßen sowie Brücken wurden aufgrund von Glätte und starkem Wind vorübergehend gesperrt.

Der Schneesturm Hernando hat an der Ostküste der Vereinigten Staaten ein beispielloses Verkehrschaos ausgelöst. Die schwierigste Situation herrscht in New Jersey, wo die weiße Pracht eine Höhe von 60 cm erreichte, sowie in New York. In der Metropolregion New York selbst berichten Krisenmanagementbehörden von Niederschlägen in der Größenordnung von 25-35 cm in Manhattan und der Bronx. Das Ausmaß des Phänomens ist so groß, dass die Stadt zum ersten Mal seit neun Jahren unter voller Schneewarnung steht. Die Auswirkungen des Wettereinschlags sind weit über die Grenzen der USA hinaus spürbar. Das globale Transportnetz kämpft mit einem Dominoeffekt; bis Dienstag wurden insgesamt über 10.000 Flüge gestrichen. Fluggesellschaften wie Lufthansa oder Ita Airways stellten Flüge von wichtigen Häfen in Rom, Mailand und Venedig ein. Ähnliche Behinderungen trafen Irland, wo auf den Flughäfen in Dublin und Shannon mehrere transatlantische Verbindungen nach Boston und New York gestrichen wurden. Historisch stärkste Schneestürme im Nordosten der USA, sogenannte „Nor'easters”, entstehen durch das Aufeinandertreffen kalter Luftmassen aus Kanada mit warmer, feuchter Luft vom Golfstrom, was zu einem rapiden Druckabfall führt. Die Behörden der Bundesstaaten Massachusetts, Connecticut, Delaware, New Jersey sowie Rhode Island haben den Notstand ausgerufen. Hunderte Schulen wurden geschlossen, und in New York wurden einige Bildungseinrichtungen in Hilfszentren für Obdachlose und Bedürftige umgewandelt. Technische Dienste kämpfen mit Stromausfällen und räumen umgestürzte Bäume. Meteorologen warnen, dass starker Wind Schneeverwehungen verursachen und die Sicht drastisch einschränken kann, was das Reisen auf dem Landweg extrem gefährlich macht. „Storm Hernando potentially paralyzes many areas in the northeast US.” (Sturm Hernando könnte viele Gebiete im Nordosten der USA lähmen.) — Brian Hurley Die Situation bleibt dynamisch, und die Fluggesellschaften appellieren an Passagiere, den Flugstatus zu überprüfen, bevor sie sich zum Flughafen begeben. Obwohl die Niederschlagsintensität gegen Ende der Woche nachlassen soll, wird die Beseitigung der Sturmschäden viele Tage dauern.

Perspektywy mediów: Betonung gesellschaftlicher Herausforderungen wie Unterkünfte für Obdachlose und den Einfluss des Klimawandels auf extreme Wetterphänomene. Fokus auf wirtschaftliche Verluste, Lähmung der Luftfahrtinfrastruktur und Effizienz staatlicher Dienste im Krisenmanagement.

Mentioned People

  • Brian Hurley — Seniorer Prognostiker im Weather Prediction Center des National Weather Service.