Bei Gartenarbeiten auf einem Privatgrundstück in Baunatal in Hessen wurde eine Gasleitung beschädigt, was zu einem Gasaustritt führte. Die örtlichen Behörden ordneten die vorübergehende Evakuierung des direkt gefährdeten Einfamilienhauses sowie benachbarter Gebäude an. Zwei Personen benötigten vor Ort medizinische Hilfe. Nach ersten Angaben wurden keine schweren Verletzungen festgestellt. Der Rettungseinsatz wurde von der Feuerwehr durchgeführt.

Beschädigung einer Gasleitung während Arbeiten

Der Gasaustritt ereignete sich am 23. Februar gegen 16:00 Uhr auf einem Privatgrundstück in Baunatal im Landkreis Kassel während routinemäßiger Gartenarbeiten.

Evakuierung von Bewohnern benachbarter Häuser

Die Feuerwehr evakuierte die Bewohner des Hauses, in dessen Garten der Schaden auftrat, sowie benachbarter Gebäude, um das Gelände vor Explosionsrisiko zu sichern.

Zwei Personen mit leichten Verletzungen

Am Einsatzort wurde zwei Personen medizinische Hilfe geleistet. Ihr Gesundheitszustand gibt keinen Anlass zu ernster Besorgnis, es wurden keine schweren Verletzungen festgestellt.

Einsatz der Rettungsdienste

Der Sicherungs- und Gefahrenbeseitigungseinsatz wurde von der örtlichen Feuerwehr geleitet. Die Einsatzkräfte arbeiteten daran, den Austritt zu stoppen und die Gaszufuhr abzusperren.

In der deutschen Stadt Baunatal im Bundesland Hessen kam es zu einem gefährlichen Vorfall mit Beteiligung der Gasinfrastruktur. Am Donnerstag, den 23. Februar, gegen 16:00 Uhr wurde bei routinemäßigen Gartenarbeiten auf einem Privatgrundstück eine unterirdische Gasleitung beschädigt, was zur Freisetzung von brennbarem Gas führte. Der Vorfall ereignete sich in der Stadt Baunatal im Landkreis Kassel. Die Stadtverwaltung schickte nach Eingang der Meldung sofort Feuerwehreinheiten zum Einsatzort. Baunatal, eine Stadt mit etwa 28.000 Einwohnern, entstand in den 1960er Jahren aus dem Zusammenschluss mehrerer Dörfer. Seine Entwicklung ist eng mit dem nahegelegenen Volkswagenwerk in Kassel verbunden. Die kommunale Infrastruktur, einschließlich Gasnetze, wurde in vielen deutschen Städten in verschiedenen Zeiträumen gebaut und ihr technischer Zustand unterliegt regelmäßigen Kontrollen.Aufgrund der realen Explosionsgefahr ordneten die für den Rettungseinsatz verantwortlichen Offiziere eine Evakuierung an. Diese Maßnahme betraf vor allem das Einfamilienhaus, auf dessen Gelände die Arbeiten stattfanden, sowie mehrere benachbarte Gebäude. Die Bewohner verließen ihre Häuser vorübergehend, um die Absicherung des Geländes und die Beseitigung der Gefahr zu ermöglichen. Vor Ort arbeiteten Feuerwehrleute daran, die Gaszufuhr abzusperren und die Gaskonzentration in der Luft zu verringern. Zwei Personen in der Nähe der Austrittsstelle benötigten medizinische Hilfe. Die Rettungskräfte leisteten ihnen vor Ort Erste Hilfe. Laut einer Mitteilung des Baunataler Rathauses ist der Zustand der Betroffenen nicht ernst und es wurden keine schweren Verletzungen festgestellt. Die genaue Ursache der Beschädigung der Leitung während der Erdarbeiten wird noch ermittelt. Die Lage wurde von den Rettungskräften unter Kontrolle gebracht. Nach der Sicherung der Austrittsstelle und der Überprüfung der Gaskonzentrationen konnten die Bewohner der evakuierten Häuser in ihre Wohnungen zurückkehren. Dieser Vorfall lenkt die Aufmerksamkeit auf die Risiken von Erdarbeiten in unmittelbarer Nähe unterirdischer technischer Infrastruktur. In Deutschland besteht vor Beginn solcher Arbeiten die Pflicht, die geplanten Arbeiten bei den für die Ortung von Kabeln und Rohrleitungen zuständigen Diensten anzumelden, um ähnliche Vorfälle zu vermeiden. Unterdessen bestätigten die Behörden in Baunatal, dass der Vorfall keine größeren Störungen der Gasversorgung für andere Verbraucher in der Stadt verursacht hat.