Mehr als 600 Passagiere am Flughafen München wurden gezwungen, die Nacht in Flugzeugen zu verbringen, die auf dem Vorfeld des Flughafens standen. Grund für die Krise waren heftige Schneefälle und Personalmangel unter den Fahrern der Flughafenbusse. Die Flughafenleitung und die Lufthansa Group entschuldigten sich offiziell bei den Betroffenen, unter denen sich auch Reisende nach Danzig befanden, und kündigten schnelle Auszahlungen von Entschädigungen für die erlittenen Unannehmlichkeiten an.
Logistische und personelle Fehler
Mangel an Busfahrern verhinderte den Transport der Passagiere von den Flugzeugen zum Terminal trotz Flugausfällen.
Skandalöse Betreuungsbedingungen
Passagiere beschwerten sich über Mangel an Nahrung, Wasser und Decken während des stundenlangen Wartens auf dem Vorfeld des Flughafens.
Erklärung zu Entschädigungen
Lufthansa entschuldigte sich offiziell bei den Passagieren und leitete den Prozess zur Auszahlung finanzieller Entschädigungen für den Vorfall ein.
Problem der Verbindungen nach Polen
Unter den eingeschlossenen Maschinen befand sich ein Flugzeug, das eine Verbindung nach Danzig durchführte.
Ein schwerwiegender logistischer Vorfall am Flughafen München führte dazu, dass etwa 600 Passagiere in sechs Maschinen eingeschlossen wurden, die aufgrund heftiger Schneefälle nicht starten konnten. Obwohl zunächst von 500 Personen berichtet wurde, bestätigten die endgültigen Daten ein größeres Ausmaß des Ereignisses. Passagiere, darunter Reisende nach Kopenhagen und Danzig, mussten die ganze Nacht in den engen Kabinen der Flugzeuge verbringen, da der Flughafen nicht in der Lage war, einen Bustransport zurück zum Terminal zu gewährleisten. Als Ursache wurden Personalmangel und extreme Wetterbedingungen genannt, die eine effiziente Evakuierung der Menschen von den auf dem Vorfeld stehenden Maschinen unmöglich machten. Die Zeugenberichte sind dramatisch und werfen einen Schatten auf die Aussagen der Flughafenbehörden. Während offizielle Mitteilungen versicherten, dass den Passagieren keine Gefahr drohte und sie „bestmögliche” versorgt wurden, beschwerten sich Reisende über Mangel an Essen, Getränken und Decken. Ein dänischer Passagier beschrieb die Situation als kritisch und betonte, dass sich kleine Kinder ohne warme Mahlzeit im Flugzeug befanden. Lufthansa Group räumte ein, dass es zu inakzeptablen Versäumnissen gekommen sei, und erklärte sich bereit, finanzielle Entschädigungen vollständig auszuzahlen. Der Flughafen München, der an seinem heutigen Standort 1992 eröffnet wurde, ist nach Frankfurt der zweitwichtigste Umsteigeknotenpunkt in Deutschland. Trotz moderner Infrastruktur stellen extreme Wetterphänomene in den Bayerischen Alpen regelmäßig seine Kapazität auf die Probe.Derzeit laufen Untersuchungen, warum die Notfallverfahren in einem so kritischen Moment versagten. Die Flughafenbehörden kündigten die sofortige Umsetzung von Prozessverbesserungen an, um eine Wiederholung eines ähnlichen Chaos zu vermeiden. Passagiere des Fluges LH2446 nach Kopenhagen wurden erst am Morgen nach vielen Stunden des Wartens in Ungewissheit von den Bussen abgeholt. Diese Krise unterstrich die Personalmängel im Bodenpersonal, die nach der Pandemie zu einem Problem für die europäische Luftfahrt geworden sind. „Lufthansa hat noch am Freitag mit den betroffenen Passagieren Kontakt aufgenommen. Die Gäste erhalten entsprechende Entschädigungszahlungen” — Sprecher der Lufthansa Anfängliche vs. tatsächliche Daten zum Vorfall: Anzahl eingeschlossener Passagiere: 500 Personen → 600 Personen; Anzahl eingeschlossener Maschinen: unbekannt → 6 Maschinen