Der Entwickler Echo Investment hat offiziell einen Antrag auf den Abriss des Bürogebäudes Pekao Tower in der Grzybowska-Straße 53/57 in Warschau gestellt. Das Gebäude, das ein architektonisches Zeugnis des wirtschaftlichen Umbruchs der 1990er Jahre ist, wird einem modernen Bürohochhaus weichen. Die Investition fügt sich in die fortschreitende Modernisierung des Stadtzentrums der Hauptstadt ein, wirft jedoch Diskussionen über die Langlebigkeit zeitgenössischer Architektur und die wirtschaftliche Rechtfertigung für den Abriss von Gebäuden auf, die erst dreißig Jahre alt sind.

Antrag auf Abriss gestellt

Das Unternehmen Echo Investment hat am 30. Januar 2026 einen formellen Antrag auf Genehmigung zum Abriss des Wolkenkratzers in der Grzybowska-Straße 53/57 gestellt.

Neue Büroinvestition

An der Stelle des historischen Pekao Tower entsteht ein modernes Bürogebäude, das den attraktiven Standort und das Potenzial des prestigeträchtigen Grundstücks besser nutzen soll.

Symbol der Transformation verschwindet

Das Gebäude, das Anfang der 1990er Jahre errichtet wurde, war einer der ersten modernen Türme in Warschau und symbolisierte den kapitalistischen Umbruch in Polen.

Die Warschauer Stadtlandschaft steht vor einer weiteren bedeutenden Veränderung im Zusammenhang mit dem Abbau von Gebäuden, die kurz nach der politischen Wende entstanden sind. Das Unternehmen Echo Investment hat eine Schlüsselentscheidung zum Abriss des ehemaligen Sitzes der Bank Pekao SA in der Grzybowska-Straße 53/57 getroffen. Das als Pekao Tower bekannte Gebäude, das Anfang der 1990er Jahre erbaut wurde, war über drei Jahrzehnte hinweg ein Orientierungspunkt im Warschauer Geschäftsviertel. Die Entscheidung zum Abriss ergibt sich aus dem schlechten technischen Zustand des Gebäudes und der geringen Raumeffizienz, die nicht den Standards moderner Bürogebäude der Klasse A entspricht. <przypis title=