Laut dem neuesten Bericht des Unternehmens Powerdot steht dem polnischen Markt für Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen nach einer Phase des rasanten Wachstums eine Stabilisierung bevor. Nach dem Rekordjahr 2025, in dem die Anzahl der Ladepunkte um 36 Prozent stieg, wird das Jahr 2026 eine Dynamik von 15-20 Prozent bringen. Experten weisen darauf hin, dass die aktuelle Anzahl der Ladestationen den Bedarf der nationalen Flotte von Elektroautos mehr als deckt, was das sogenannte Reichweitenangst-Phänomen reduziert.
Verlangsamung des Wachstumstempos
Der voraussichtliche Anstieg der Anzahl der Ladestationen im Jahr 2026 wird 15-20 Prozent betragen, was einen Rückgang der Dynamik im Vergleich zu den 36 Prozent des Vorjahres darstellt.
Marktsättigung und EU-Standards
In Polen kommen auf einen Ladepunkt durchschnittlich 10 Elektroautos, was das Land über den Durchschnitt der Europäischen Union in Bezug auf Verfügbarkeit stellt.
Dynamische Entwicklung von Schnellladestationen
Das Segment der Schnellladestationen DC stieg um 65 Prozent, was sich in 2.667 Punkten niederschlägt, die Fahrern bis Ende 2025 zur Verfügung stehen.
Polens Netz der Ladeinfrastruktur für Elektroautos tritt in eine neue Entwicklungsphase ein. Nach einer Phase äußerst dynamischer Expansion soll das Jahr 2026 eine Beruhigung der Investitionsstimmung bringen. Gemäß den Prognosen des Unternehmens Powerdot wird die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte um etwa 15-20 Prozent steigen, was einen Stand von 13.500-14.000 Geräten bis Jahresende ermöglicht. Dies stellt eine deutliche Verlangsamung im Vergleich zu den Daten von 2025 dar, als ein beeindruckender 36-prozentiger Anstieg der Gesamtzahl der Ladestationen verzeichnet wurde. Derzeit präsentiert sich die Situation auf dem polnischen Markt aus Nutzersicht günstig. Auf einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt kommen durchschnittlich 10 Elektroautos, was ein Ergebnis ist, das über dem EU-Durchschnitt liegt. Experten betonen, dass die umfangreichen Investitionen der letzten drei Jahre zu einem Zustand geführt haben, in dem die Infrastruktur den Bedarf der bestehenden Fahrzeugflotte mit Überschuss sichert. Haupttreiber für weitere Veränderungen sollen Schnellstraßen sein. Im Segment der DC-Ladestationen (Gleichstrom) war das Wachstum besonders hoch und erreichte 65 Prozent im Jahresvergleich, was Reisen zwischen Städten erheblich erleichtert. Die Anfänge der Entwicklung des Ladestationsnetzes in Polen reichen bis ins Jahr 2011 zurück, als die ersten Ladepunkte in den größten Ballungsräumen in Betrieb genommen wurden, doch der eigentliche Investitionsimpuls erfolgte erst nach 2018 mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Elektromobilität. Trotz optimistischer Daten zur Marktsättigung weist die Branche auf die Notwendigkeit einer weiteren Modernisierung des Netzes entlang von Autobahnen und Schnellstraßen hin. Die Anzahl der vollelektrischen Fahrzeuge (BEV) hat bereits 121.000 Stück überschritten, was eine kontinuierliche Anpassung der Übertragungsnetze an höhere Belastungen erzwingt. Investoren kündigen an, dass das Jahr 2026 eine Zeit der Optimierung der Standorte von Ladestationen und der Fokussierung auf den Nutzungskomfort sein wird, nicht nur auf die Anzahl neuer Punkte. Dies ist entscheidend für die endgültige Beseitigung der Bedenken von Fahrern vor langen Reisen außerhalb von Stadtzentren. Voraussichtliche Anzahl der Ladepunkte in Polen: 2025-12-31: 11762, 2026-12-31: 13750 10 — so viele Elektroautos kommen derzeit auf einen Ladepunkt Dynamik des Infrastrukturwachstums jährlich: Gesamtwachstum: 36% → 15-20%; Anzahl der Punkte: 11.762 → ca. 14.000 Liberale Medien betonen den Markterfolg und die Tatsache, dass Polen den EU-Durchschnitt bei der Verfügbarkeit von Ladestationen pro Auto übertrifft. | Konservative Medien könnten die Verlangsamung der Investitionen als Signal für eine Entwicklungsbarriere für die nationale Elektromobilität hervorheben.