Heftige Stürme, ausgelöst durch die Borrasca Nils, haben die nördlichen und südlichen Regionen Kataloniens sowie andere Teile Spaniens getroffen. Rettungsdienste haben Warnungen für die Bevölkerung ausgegeben und dazu aufgerufen, Reisen in den Pyrenäen einzuschränken. Die meisten Skigebiete wurden geschlossen, der Schulunterricht ausgesetzt und zahlreiche Nationalstraßen sind aufgrund von Überschwemmungen und Erdrutschen unpassierbar, was zu einem Verkehrschaos und Dutzenden Verletzten geführt hat.

Massenhafte Schließungen von Skigebieten

Aufgrund extremer Winde wurden Skigebiete wie Núria und Boí Taüll geschlossen; La Molina ist nur im Anfängerbereich geöffnet.

Verkehrschaos im Land

In Spanien sind 155 Straßen gesperrt, auf der Autobahn AP-7 gelten Fahrverbote für Lastkraftwagen; 541 Einheiten Räumgerät wurden mobilisiert.

Streit über meteorologische Beschränkungen

Lokale Politiker kritisieren die Generalitat für zu strenge Sicherheitsmaßnahmen und werfen der Regierung vor, Barcelona auf Kosten der Regionen zu bevorzugen.

Das mächtige Tiefdruckgebiet namens Borrasca Nils hat auf der Iberischen Halbinsel zu einer kritischen Wetterlage geführt, wobei insbesondere Katalonien stark betroffen ist. Am Samstag, dem 14. Februar, beschloss die Generalitat de Catalunya, fast alle von Ferrocarrils de la Generalitat verwalteten Skigebiete zu schließen, darunter die beliebten Resorts Núria, Vallter und Boí Taüll. Nur wenige Zentren wie Baqueira-Beret oder La Molina blieben teilweise aktiv, beschränkten sich jedoch hauptsächlich auf Anfängerbereiche. Diese Entscheidungen sind das Ergebnis extremer Windböen, die in höheren Berglagen die sichere Nutzung der Liftinfrastruktur unmöglich machen. Die Lage im Landverkehr ist ebenso dramatisch. Der Zivilschutz (Protección Civil) hat ES-Alert-Warnungen direkt an die Mobiltelefone der Bewohner Nordkataloniens gesendet, um vor Gefahren zu warnen. Im Süden der Region wurden auf der Autobahn AP-7 Beschränkungen für Lastkraftwagen eingeführt. Landesweit sind 155 Straßen aufgrund von Überflutungen oder Schlammlawinen unpassierbar. In Extremadura hat sich auf der Straße CC-428 ein riesiger Schlagloch in der Fahrbahn gebildet, das ein Fahrzeug eingeschlossen hat. Das Verkehrsministerium hat 541 Schneepflüge in Bereitschaft versetzt, angesichts der vorhergesagten Schneefälle in Asturien und Kantabrien. Die Iberische Halbinsel kämpft seit Jahren mit immer heftigeren Wetterphänomenen infolge des Klimawandels, was die Regionalbehörden zur Einführung moderner Frühwarnsysteme wie ES-Alert gezwungen hat.Die Krise hat auch politische Spannungen ausgelöst. Lokalpolitiker aus kleineren Gemeinden und <przypis title=