Die spanischen Rettungsdienste haben einen gefährlichen Waldbrand unter Kontrolle gebracht, der in der Samstagnacht im Naturpark Cabo Tiñoso in der Nähe von Cartagena ausgebrochen war. Extrem schwierige Wetterbedingungen, einschließlich stürmischer Winde, zwangen die Behörden zur Evakuierung von etwa 80 Wohnwagen auf dem Gelände der Rambla de la Azohía. Während der Rettungsaktion wurden zwei Touristen aus einer Höhle direkt an der Küste gerettet, deren Leben durch das sich nähernde Feuer unmittelbar bedroht war.
Evakuierung von Campern
Aufgrund der Brandgefahr wurde die Entscheidung getroffen, 80 Wohnwagen und etwa 50 Personen aus dem Gebiet der Rambla de la Azohía zu evakuieren.
Erfolgreiche Rettungsaktion
Eine Einheit der Guardia Civil rettete zwei Touristen, die in einer Küstenhöhle eingeschlossen waren; ihr Zustand wurde als gut eingestuft.
Ausmaß der Naturschäden
Erste Berichte deuten auf die Verbrennung von etwa 100 Hektar im geschützten Gebiet Sierra de la Muela bei Cartagena hin.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag brach im geschützten Gebiet Cabo Tiñoso, das in der Gemeinde Cartagena liegt, ein heftiger Waldbrand aus. Das Feuer wurde gegen 21:43 Uhr von der Besatzung eines Seenotrettungsschiffs entdeckt. Die Löscharbeiten wurden durch stürmische Winde erschwert, die zu dieser Zeit den Osten Spaniens heimsuchten. Die Flammen waren über viele Kilometer sichtbar, was bei den Anwohnern und Touristen in der Region Murcia Besorgnis auslöste. Im Höhepunkt des Kampfes gegen das Feuer entschieden sich die Behörden für eine vorsorgliche Evakuierung. Aus dem Gebiet Rambla de la Azohía wurden etwa 80 Wohnwagen sowie 50 Personen aus Freizeitbereichen zurückgezogen. Ein entscheidender Moment der Operation war die Rettung zweier Touristen, die in einer Höhle nahe der Küste eingeschlossen waren. Sie wurden sicher vom Boot Guadalorce der Guardia Civil aufgenommen. Nach ersten Schätzungen des regionalen Waldbrandschutzplans Infomur zerstörte das Feuer etwa 100 Hektar ökologisch wertvolles Gelände. Spanien kämpft seit Jahren mit immer häufigeren Waldbränden, die mit dem Klimawandel und extremen Dürreperioden in Verbindung gebracht werden, die besonders in den südlichen und östlichen Regionen spürbar sind.100 ha — wertvoller Naturflächen wurden verbrannt„Die Guardia Civil begibt sich in das Brandgebiet, um zwei Touristen in einer nahegelegenen Höhle zu retten.” — Fernando López Miras Die Lage begann sich am Sonntagmorgen zu verbessern, als der Wind nachließ und zusätzliche Forstbrigaden zum Einsatz kommen konnten. Die Feuerwehr meldete vor Mittag eine Stabilisierung des Brandes, doch zahlreiche Einheiten blieben vor Ort, um Glutnester zu löschen. Cabo Tiñoso ist ein Gebiet mit hohem ökologischem Wert, geprägt von wilder Natur und steilen Hängen, was jede solche Katastrophe zu einem schweren Schlag für das lokale Ökosystem macht. Die Ursache für den Ausbruch des Brandes mit der dritten Gefahrenstufe wird derzeit von Ermittlern untersucht.Ablauf der Operation in Cabo Tiñoso: 14. Februar, 21:43 — Feuer entdeckt; 15. Februar, Mitternacht — Evakuierung des Campingplatzes; 15. Februar, 05:00 — Verstärkung der Kräfte; 15. Februar, 10:00 — Brand stabilisiert
Mentioned People
- Fernando López Miras — Präsident der Region Murcia, der in den sozialen Medien über den Verlauf der Rettungsaktion informierte.