Die Volksrepublik China kehrte im Jahr 2025 auf die Position des wichtigsten Handelspartners Deutschlands zurück und beendete damit die einjährige Dominanz der Vereinigten Staaten. Trotz Rekordexporten in die USA veränderten die aggressive Zollpolitik von Donald Trump und der steigende Import von Waren aus Asien die Handelsbilanz erheblich. Der Gesamtumsatz mit China stieg um 2,1 % auf 251,8 Mrd. Euro, während der Handel mit Amerika einen deutlichen Rückgang verzeichnete.
China kehrt an die Spitze zurück
Mit einem Umsatz von 251,8 Mrd. Euro hat Peking nach einer einjährigen Pause Washington in der Handelsstruktur der größten Volkswirtschaft Europas wieder überholt.
Rückgang der Exporte in die USA
Die von Donald Trump eingeführten hohen Zölle führten zu einem Einbruch der deutschen Verkäufe in die USA um 9,4 % auf 146,2 Mrd. Euro.
Wachsende Abhängigkeit von Importen
Die Einfuhr von Waren aus China stieg um 8,8 % auf 170,6 Mrd. Euro, was das Handelsdefizit Deutschlands mit diesem Land vertiefte.
Rekord-Handelsdefizit der USA
Trotz der Politik America First stieg das Warenhandelsdefizit der USA auf 1,24 Billionen Dollar, was einem Anstieg von 2,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die deutsche Wirtschaft sah sich im Jahr 2025 erheblichen Verschiebungen in der Struktur des Außenhandels gegenüber. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden haben China den Titel als wichtigster Handelspartner der Bundesrepublik Deutschland zurückerobert, den sie ununterbrochen in den Jahren 2016–2023 innehatten. Das Gesamtvolumen des Austauschs mit Peking belief sich auf 251,8 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 2,1 % im Jahresvergleich entspricht. Haupttreiber dieses Trends war der sprunghafte Anstieg der Importe chinesischer Produkte, insbesondere im Bereich Elektronik und optische Technologien. Die Handelsbeziehungen zwischen Berlin und Peking sind seit Jahren Gegenstand der Debatte über das sogenannte De-Risking, also den Versuch, die einseitige wirtschaftliche Abhängigkeit von China zu verringern und gleichzeitig die wirtschaftliche Zusammenarbeit aufrechtzuerhalten.Die Situation in den Beziehungen zu den USA hat sich verschlechtert. Obwohl die Vereinigten Staaten der größte Abnehmer deutscher Exporte blieben (146,2 Mrd. Euro), sanken die Gesamtumsätze um 5 % auf 240,5 Mrd. Euro. Direkten Einfluss auf dieses Ergebnis hatte die Politik der Regierung von Donald Trump, deren restriktive Zölle zu einem Rückgang der deutschen Exporte über den Atlantik um 9,4 % führten. Gleichzeitig verzeichneten die Vereinigten Staaten ein Rekorddefizit in der globalen Handelsbilanz bei Waren von über 1,2 Billionen Dollar. Diese Veränderungen sind besonders im Automobilsektor sichtbar, wo deutsche Hersteller mit Zollschranken auf dem amerikanischen Markt und starker asiatischer Konkurrenz konfrontiert waren. Das Handelsdefizit Deutschlands mit China vertiefte sich um über 20 Mrd. Euro und erreichte 89,3 Mrd. Euro, was bei einigen Experten Besorgnis über ein zu großes Übergewicht der Einfuhren gegenüber den Ausfuhren in diese Richtung hervorruft.
Mentioned People
- Donald Trump — Präsident der USA, dessen Zollpolitik die weltweiten Handelsströme beeinflusste.