Spanien tritt in eine Phase intensiver Vorbereitungen auf die Frühlingsveränderungen im Kalender ein. Gemäß dem offiziellen Regierungsfahrplan erfolgt der Wechsel zur Sommerzeit am letzten Sonntag im März, was mit dem Beginn der Karwoche zusammenfällt. Die Bürger müssen sich auf einen kürzeren Tag und die Planung der bevorstehenden Feiertage einstellen, die im spanischen Rechtssystem je nach den einzelnen autonomen Gemeinschaften variieren.

Termin der Zeitumstellung

Der Wechsel zur Sommerzeit erfolgt in der Nacht vom 28. auf den 29. März 2026 durch das Vorstellen der Uhren von 2:00 auf 3:00 Uhr.

Osterkalender

Die Karwoche beginnt am 29. März, und der Karfreitag als einziger landesweiter Feiertag fällt auf den 3. April.

Regionale Besonderheiten

Feiertage am Gründonnerstag und Ostermontag hängen von den Entscheidungen der Behörden der jeweiligen spanischen Regionen ab.

Touristischer Optimismus

Die Tourismusbranche rechnet mit höheren Einnahmen durch längere Tage und günstige Wetterprognosen.

Spanien bereitet sich auf die traditionelle Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit vor, die für das Jahr 2026 auf Sonntag, den 29. März, festgelegt wurde. Gemäß der im Boletín Oficial del Estado veröffentlichten Verordnung werden die Uhren um 2:00 Uhr nachts (1:00 Uhr auf den Kanarischen Inseln) um eine Stunde vorgestellt. Das bedeutet, dass dieser spezifische Tag offiziell nur 23 Stunden dauern wird. Diese Entscheidung zielt auf eine bessere Nutzung des Tageslichts und die Unterstützung des Tourismussektors ab, löst jedoch regelmäßig Debatten über den Sinn der zweimal jährlichen Zeitumstellung aus. Die Zeitumstellung fällt im Jahr 2026 mit dem Beginn der Semana Santa zusammen. Der Palmsonntag fällt genau auf den 29. März, was den Beginn intensiver religiöser Feierlichkeiten im ganzen Land markiert. Der wichtigste Feiertag für alle Spanier wird der Karfreitag, der 3. April, sein, der als nationaler Feiertag in allen Regionen ohne Ausnahme arbeitsfrei ist. Andere Tage wie Gründonnerstag (2. April) haben den Status beweglicher Feiertage, deren Einführung von den Behörden der jeweiligen autonomen Gemeinschaften gemäß dem lokalen Arbeitskalender entschieden wird. Die Tradition der Zeitumstellung in Europa reicht bis in den Ersten Weltkrieg zurück, als sie zur Kohleersparnis eingeführt wurde. Spanien wendet das aktuelle Modell der Uhrumstellung seit den 1970er Jahren an, trotz andauernder Diskussionen in der Europäischen Union über eine dauerhafte Abschaffung dieser Praxis.Im Großraum Madrid sieht der Kalender für 2026 eine Reihe sogenannter langer Wochenenden vor, die in Spanien als „puentes” bekannt sind. Meteorologische Dienste deuten auf einen allmählichen Temperaturanstieg und nachlassende Regenfälle hin, was die Planung von Urlaubsreisen begünstigt. Der Tourismussektor befürwortet die Sommerzeit besonders und argumentiert, dass längere Abende sich direkt in höhere Einnahmen in Gastronomie und Hotellerie übersetzen. In Städten wie Málaga laufen bereits Vorbereitungen für die Ausstellung traditioneller sakraler Kunstwerke, die während der Prozessionen präsentiert werden. 23 godziny — wird der Tag am Sonntag, den 29. März, dauern Es ist erwähnenswert, dass der offizielle Zeitumstellungsplan von der Regierung für mehrere Jahre im Voraus genehmigt ist, was Institutionen und Unternehmen die Anpassung ihrer IT-Systeme ermöglicht. Dennoch verursacht jede Umstellung vorübergehende Störungen im Biorhythmus der Bürger. Experten erinnern daran, dass der astronomische Frühling offiziell am 20. März beginnt, einige Tage vor der Zeitumstellung, was symbolisch die Winterperiode in Südeuropa abschließt.