Der Iran und die Vereinigten Staaten haben in Genf eine weitere Runde von Verhandlungen über das Atomprogramm beendet. Teheran bewertete die Gespräche als „erheblich“ oder „sehr gute“ Fortschritte und kündigte eine Fortsetzung in der nächsten Woche an. In den USA läuft das Thema parallel auf zwei Schienen: Diplomatie und militärische Vorbereitungen, über die Medien als erwogene Szenarien für den Fall eines Scheiterns der Gespräche berichten.
Gesprächsrunde in Genf
Die Verhandlungen endeten ohne öffentliche Einigung; der Iran kommunizierte Fortschritte und kündigte eine Fortsetzung in der kommenden Woche an, was Redaktionen in Frankreich und Deutschland aufgriffen.
Ankündigung weiterer Treffen
Medien berichteten über eine Wiederaufnahme der Gespräche ab Montag sowie über das Arbeitsformat, das auf Experten- und technischer Ebene in strittigen Bereichen stattfinden könnte.
USA: Druck und Planung
Berichte über die Vorlage von Angriffsvarianten gegen den Iran für Trump deuten auf eine parallele Handlungsschiene hin, unabhängig von der aktuellen Diplomaterunde.
Vance zum Kriegsrisiko
Äußerungen von Vizepräsident J.D. Vance, die in der deutschen Presse zitiert wurden, betonten den Wunsch, einen langen Krieg zu vermeiden, selbst bei Erwägung härterer Szenarien.
Der Iran und die Vereinigten Staaten haben in Genf eine weitere Runde von indirekten Gesprächen zum iranischen Atomprogramm beendet. Nach Berichten mehrerer europäischer Redaktionen und Agenturmeldungen, die von Medien zitiert wurden, brachte das Treffen keine öffentlich bekanntgegebene Einigung, doch Teheran sprach von „guten“ und „erheblichen“ Fortschritten. Die iranische Seite signalisierte, dass die Gespräche in der kommenden Woche, darunter ab Montag, fortgesetzt werden sollen, was deutsche Medien als formelle Ankündigung einer weiteren Runde beschrieben. Parallel warnten einige Pressestimmen, dass das Fenster für Diplomatie sich verenge und das Fehlen einer Entscheidung das Eskalationsrisiko erhöhe.
6 Stunden — Gesamtdauer der Gespräche Dauer der Gespräche in Genf: Vormittagssitzung: 4, Nachmittagssitzung: 2, Gesamt: 6 „Questa sessione di negoziati è stata la più intensa mai avuta finora” (Diese Verhandlungsrunde war die intensivste, die bisher stattgefunden hat.) — Chef der iranischen Diplomatie Die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sind seit 1979 angespannt, als die Islamische Revolution die Monarchie stürzte und zur Geiselnahme in der US-Botschaft führte. 2015 wurde ein multilaterales Atomabkommen geschlossen, das die Urananreicherung im Austausch gegen eine Lockerung von Restriktionen einschränkte. Nach dem Austritt der USA aus dem Abkommen 2018 und der Wiedereinführung von Sanktionen wurden die Verhandlungen mehrfach wiederaufgenommen und abgebrochen.
Der militärische Aspekt dominierte einen Teil der Veröffentlichungen in den USA und Europa. Medien in Polen, die sich auf US-Berichte beriefen, informierten, dass Präsident Donald Trump vom Kommando im Nahen Osten Angriffsoptionen gegen den Iran erhalten habe. Gleichzeitig betonte Vizepräsident J.D. Vance in Äußerungen, die von deutschen Diensten zitiert wurden, dass Washington sich nicht in einen langwierigen Krieg im Nahen Osten verstricken wolle und mögliche Maßnahmen sich nicht zu einem jahrelangen Konflikt entwickeln sollten. Einige Analysen (u.a. in Frankreich und Spanien) beschrieben Vorbereitungen der US Navy und Mobilisierungssignale als Druckmittel und wiesen darauf hin, dass der Streit selbst bei Wiederaufnahme der Gespräche ungelöst bleibe.
Letzte und angekündigte Schritte: 27. Februar 2026 — Ende der Runde in Genf; 27. Februar 2026 — Berichte über militärische Optionen; 2. März 2026 — Möglicher Termin für Wiederaufnahme
Perspektywy mediów: Einige Medien stellen die Diplomatie und die „Fortschritte“ in Genf als Signal der Deeskalation heraus. Andere betonen das Scheitern der Gespräche und die Vorbereitungen der US Navy und deuten damit die Nähe eines Angriffs an.
Mentioned People
- Donald Trump — Präsident der USA; laut Medienberichten erhielt er Varianten eines möglichen Angriffs auf den Iran.
- J.D. Vance — Vizepräsident der USA; kommentierte das Risiko eines langwierigen Krieges und die Konsequenzen eines möglichen Angriffs auf den Iran.
- Abbas Aragczi — Chef der iranischen Diplomatie; die iranische Seite schrieb den Gesprächen hohe Intensität und Fortschritte zu.