Während der Qualifikationen im Team-Sprint der Frauen im Skilanglauf am Mittwoch kam es zu einem ungewöhnlichen Vorfall. Auf der Strecke in Lago di Tesero brach ein Hund ein, der den Athletinnen folgte und vor ihnen die Ziellinie überquerte. Bei dem Tier handelte es sich um den zweijährigen Tschechoslowakischen Wolfshund namens Nazgul, der den Besitzern einer nahegelegenen Pension gehört. Obwohl die Situation Begeisterung bei Fans und in den sozialen Medien auslöste, hatte sie keine negativen Auswirkungen auf die offiziellen Wettkampfergebnisse.

Vierbeiniger Eindringling am Ziel

Ein Hund der Rasse Tschechoslowakischer Wolfshund namens Nazgul lief während der olympischen Qualifikationen in Lago di Tesero auf die Skilanglaufstrecke.

Reaktion der Athletinnen und Fans

Die Skilangläuferinnen aus Griechenland und Kroatien nahmen die Anwesenheit des Tieres gelassen auf, das keine Aggression zeigte und zum Liebling des Publikums wurde.

Flucht aus nahegelegenem Hotel

Das Tier entkam aus einer nahegelegenen Pension, und die Besitzerin identifizierte ihren Hund, als sie ihn in der Live-Übertragung sah.

Während der Olympischen Winterspiele im Zentrum Lago di Tesero ereignete sich ein Vorfall, der sofort zu einer Sensation in den sozialen Medien wurde. Während der Qualifikationen für den Team-Sprint der Frauen im Skilanglauf lief unerwartet ein Hund auf die Zielgerade der Strecke. Das Tier begleitete die Athletinnen, darunter die kroatische Vertreterin Tena Hadzic und die griechische Skilangläuferin Konstantina Charalampidou, über mehrere Dutzend Meter und überholte sie schließlich direkt an der Ziellinie. Die im Stadion versammelten Fans reagierten begeistert auf diese zusätzliche Demonstration der Entschlossenheit des Vierbeiners. Die Strecken in Lago di Tesero haben eine lange Geschichte und beherbergten bereits die Nordischen Skiweltmeisterschaften 1991, 2003 und 2013, doch ein so lauter Vorfall mit lokaler Fauna während eines Wettkampfs dieser Größenordnung wurde dort zuvor nie verzeichnet.Schnell wurde festgestellt, dass der „Marathonläufer” ein zweijähriger Tschechoslowakischer Wolfshund namens Nazgul ist, dessen Name auf die Prosa von J.R.R. Tolkien anspielt. Die Besitzerin des Hundes erkannte ihn, als sie die Live-Übertragung im Fernsehen sah. Wie sich herausstellte, war Nazgul aus einer nahegelegenen B&B-Unterkunft entkommen und hatte beschlossen, sich dem sportlichen Wettkampf anzuschließen. Die Ordnungskräfte und Organisatoren der Milano Cortina 2026 reagierten schnell auf die Anwesenheit des Tieres. Der Hund wurde unmittelbar nach Beendigung seines Laufs sicher eingefangen und seinen Besitzern übergeben. Die Athletinnen äußerten sich trotz der Überraschung mit einem Lächeln über den Vorfall und betonten das sanfte Wesen des unerwarteten Konkurrenten. „Er war niedlich und überhaupt nicht aggressiv, also war alles in Ordnung. Nach dem Überqueren der Ziellinie blieb er einfach dort und genoss den Moment.” — Konstantina Charalampidou2 lata — so alt ist der Hund Nazgul, der zum Star der Spiele wurdeObwohl die Anwesenheit des Hundes auf der Strecke des Team-Sprints eine Gefahr für die Sicherheit hätte darstellen können, endete sie diesmal nur mit einem sympathischen Akzent. Dieser Vorfall rief Erinnerungen an ähnliche Situationen in der Vergangenheit wach, als Tiere auf Sportarenen auftauchten, doch dies geschieht selten in einem so entscheidenden Moment wie auf der Zielgeraden eines olympischen Finals. Das IOK gab keine offizielle Warnung heraus, und die Situation wurde als harmloses Episode gewertet, die den italienischen Spielen Farbe verlieh.

Mentioned People

  • Tena Hadzic — Kroatische Skilangläuferin, die auf der Zielgeraden von einem Hund begleitet wurde.
  • Konstantina Charalampidou — Griechische Skilangläuferin, die am Team-Sprint während des Vorfalls teilnahm.