Der amerikanische Außenminister Marco Rubio beendete eine intensive Europareise, bei der er München, Bratislava und Budapest besuchte. In seinen Reden betonte er die Notwendigkeit eines Umbaus des transatlantischen Bündnisses und einer größeren Übernahme von Verantwortung Europas für seine eigene Sicherheit. Obwohl sein Tonfall milder war als die Rhetorik Donald Trumps, blieb der Inhalt seiner Forderungen mit der America-First-Doktrin übereinstimmend, was in europäischen Hauptstädten gemischte Gefühle auslöste – von Erleichterung bis zu tiefem Skeptizismus.

Während der Münchner Sicherheitskonferenz hielt der US-Außenminister Marco Rubio eine Rede, die zum zentralen Diskussionspunkt über die Zukunft der NATO wurde. Der Politiker rief die europäischen Verbündeten zum gemeinsamen Aufbau eines „neuen westlichen Jahrhunderts“ auf, betonte aber gleichzeitig, dass die derzeitige Form der Beziehungen einer gründlichen Überarbeitung bedürfe. Rubio unterstrich, dass Washington von Europa nicht die Rolle eines „Vasallen“ erwarte, sondern einer partnerschaftlichen Kraft, die in der Lage sei, eigenständig für ihre verteidigungspolitischen Interessen zu sorgen. Diese Äußerungen, obwohl diplomatisch formuliert, lösten Kontroversen aus aufgrund der Diagnose des Zustands der europäischen Zivilisation, den das Umfeld Donald Trumps als bedroht durch unregulierte Migration und übermäßigen staatlichen Interventionismus ansieht. Das transatlantische Bündnis, das auf dem Vertrag von 1949 gründet, beruhte jahrzehntelang auf amerikanischen Sicherheitsgarantien im Austausch für politische Geschlossenheit des Westens gegenüber der Bedrohung durch die Sowjetunion. Bei der Fortsetzung seiner Reise wählte Rubio bewusst Hauptstädte von Ländern, die von Politikern regiert werden, die dem Mainstream der Europäischen Union skeptisch gegenüberstehen. In Bratislava traf er sich mit Ministerpräsident Robert Fico und in Budapest mit Viktor Orbán. Diese Auswahl der Gesprächspartner wurde von Kommentatoren als Signal der Unterstützung für souveränistische Kräfte innerhalb der Gemeinschaft aufgefasst. Kritiker merken an, dass die amerikanische Diplomatie aktiv Staaten zu unterstützen scheint, die die Brüsseler Bürokratie herausfordern, was in Berlin und Paris Besorgnis hervorruft. Gleichzeitig bleibt die <przypis title=