Der polnische Markt für Heizbrennstoffe steht vor einer plötzlichen Krise bei der Verfügbarkeit von Holzpellets. Die Preise für den Rohstoff sind in kurzer Zeit auf 2500, lokal sogar 3000 Złoty pro Tonne gestiegen. Marktpanik, ausgelöst durch Beiträge in sozialen Medien, hat zu leeren Brennstofflagern geführt. Während die Regierung beruhigt und auf ein stabiles Angebot von den Staatsforsten verweist, suchen Verbraucher zunehmend nach günstigeren Brennstoffen in Tschechien oder Deutschland.

Plötzliche Preisanstiege

Der Pelletpreis in ausgewählten Regionen Polens erreichte einen Rekordwert von 3000 Złoty pro Tonne, bei einem Marktdurchschnitt von etwa 2500 Złoty.

Konsumentenpanik

Der plötzliche Nachfrageanstieg resultiert aus einer Kettenreaktion in sozialen Medien, die zu erschöpften Vorräten in lokalen Brennstofflagern führte.

Grenznaher Import

Polen strömen massenhaft für günstigere Brennstoffe nach Tschechien und Deutschland, wo die Rohstoffpreise unter der Grenze von 2000 Złoty pro Tonne bleiben.

Rohstoff von den Staatsforsten

Das Ministerium versichert eine stabile Holzversorgung von 40 Mio. Kubikmetern pro Jahr und sieht keine statistischen Anhaltspunkte für einen Brennstoffmangel.

Der Markt für Pellets in Polen befindet sich in einem tiefen Ungleichgewicht. Die Situation, die sich Mitte Februar 2026 dynamisch entwickelt hat, ist durch sprunghafte Preisanstiege und eine eingeschränkte Warenverfügbarkeit gekennzeichnet. Noch vor kurzem war eine Tonne dieses Biobrennstoffs deutlich günstiger, inzwischen sind jedoch Beträge in Höhe von 2000–2500 Złoty Standard. In Extremfällen erreichen Angebote 3000 Złoty pro Tonne. Experten weisen darauf hin, dass nicht nur ein realer Rohstoffmangel, sondern vor allem impulsive Reaktionen der Verbraucher für diesen Zustand verantwortlich sind. Informationen über leere Lager, die in sozialen Medien verbreitet wurden, lösten einen Dominoeffekt und Masseneinkäufe auf Vorrat aus, was sofort die Sicherheitsmargen in den Lieferketten aufzehrte. In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Europäische Union intensiv Biomassekessel als ökologische Alternative zu Kohle gefördert, was zu einem massiven Austausch von Wärmequellen in polnischen Haushalten führte. Das Umweltministerium versucht, die Stimmung zu beruhigen, und verweist auf die Statistiken der Staatsforsten. Offiziellen Daten zufolge bleibt die Holzentnahme mit etwa 40 Mio. m³ pro Jahr stabil, was theoretisch eine stabile Produktion garantieren sollte. Die Diskrepanz zwischen den Zusicherungen der Beamten und der Marktrealität veranlasst Polen dazu, nach Lösungen im Ausland zu suchen. Im grenznahen Tschechien, beispielsweise in Zlate Hory, kostet eine Tonne Pellets weniger als 2000 Złoty, was Transporte aus Polen anzieht. Gleichzeitig gewinnen ungewöhnliche Brennstoffarten wie Briketts aus Sonnenblumenschalen oder sogar Hafer an Beliebtheit, die sich in der aktuellen Situation als wirtschaftlich gerechtfertigte Ersatzstoffe für teure Holzbiomasse erweisen. 3000 zł — beträgt lokal der Preis für eine Tonne Pellets in Polen Die Situation wird dadurch erschwert, dass viele Familien von Förderprogrammen für den Heizungstausch profitiert haben und sich damit an einen bestimmten Brennstofftyp gebunden haben. Derzeit fühlen sich diese Nutzer in einem kostspieligen Heizsystem gefangen. Biomasse, die ein stabiler und günstiger Rohstoff sein sollte, ist zu einem knappen Gut geworden, das den typischen marktüblichen Schwankungen fossiler Brennstoffe unterliegt. Pelletpreise im Februar 2026: Durchschnittspreis in Polen (Tonne): 1500–1800 zł → 2500 zł; Preis in Tschechien (Tonne): 1600 zł → 1950 zł; Verfügbarkeit in Lagern: Voll → Engpässe/Limits

Liberale Medien betonen die Fehler der Regierung beim Management von Holzrohstoffen und heben die schwierige finanzielle Lage von Familien hervor, die auf Ökologie-Subventionen vertraut haben. | Konservative Presse weist auf die Marktpanik hin, die durch Desinformation im Netz ausgelöst wurde, und erinnert an das stabile Holzangebot der Staatsforsten.