In Genf haben zweitägige, trilaterale Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine begonnen, die unter aktiver Beteiligung von Vermittlern aus den Vereinigten Staaten geführt werden. Das Treffen findet im Schatten intensiver Luftangriffe auf die Infrastruktur beider Länder statt. Hauptthemen der Gespräche sind Sicherheitsgarantien sowie zentrale humanitäre Fragen. In der US-Delegation spielen Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Schlüsselrollen.
Eröffnung der Verhandlungen in Genf
Vertreter Russlands und der Ukraine haben zweitägige Gespräche unter der Ägide der USA begonnen, wobei der Fokus auf Fragen der Sicherheit und Humanitäres liegt.
Vermittlung der US-Administration
Eine Schlüsselrolle im Prozess spielen Steve Witkoff und Jared Kushner, was einen neuen Ansatz Washingtons zur Beendigung des Konflikts signalisiert.
Skeptizismus des Kremls
Sprecher Dmitrij Pieskow erklärte, dass am ersten Tag der Beratungen in der Schweiz keine bahnbrechenden Nachrichten zu erwarten seien.
Im schweizerischen Genf hat eine entscheidende Gesprächsrunde begonnen, die darauf abzielt, den seit Februar 2022 andauernden bewaffneten Konflikt zu beenden. An dem Treffen nehmen hochrangige Vertreter Russlands und der Ukraine teil, deren Verhandlungsprozess von Sondergesandten des Weißen Hauses unterstützt wird. Der ukrainische Delegierte, Rustem Umjerow, bestätigte über den Dienst Telegram, dass sich die Agenda des Treffens auf humanitäre Aspekte und Sicherheitsgarantien konzentriert. Die russische Seite, vertreten unter anderem durch den Kreml-Sprecher Dmitrij Pieskow, dämpft jedoch die Erwartungen und weist darauf hin, dass die Treffen am Dienstag vorläufigen Charakter haben und von ihnen keine unmittelbaren Durchbrüche zu erwarten seien. Die Gespräche finden hinter verschlossenen Türen in einem Genfer Hotel statt, während die Lage an der Front angespannt bleibt. Präsident Wołodymyr Zełenski warnte vor möglichen massiven Angriffen auf ukrainische Energieanlagen, was einen Schatten auf die diplomatischen Bemühungen wirft. Die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner versuchen, eine Annäherung der Positionen herbeizuführen, obwohl der Kreml ankündigt, dass im Verlauf der Gespräche auch die kontroverse Frage territorialer Ansprüche aufgeworfen werden wird. Die Schweiz fungiert traditionell als neutraler Staat, der die wichtigsten diplomatischen Gipfeltreffen beherbergt, darunter historische Treffen zwischen US- und sowjetischen Führern während des Kalten Krieges. Genf ist dank der Präsenz zahlreicher internationaler Organisationen seit Jahren ein Zentrum der Weltdiplomatie. Die Aussicht auf ein Kriegsende weckt lebhaftes Interesse in Mitteleuropa. Der polnische Präsident Karol Nawrocki äußerte sich bei der Kommentierung der Sicherheitslage in der Region sogar für eine Prüfung der Beteiligung Polens am Programm Nuclear Sharing. Unterdessen sollen die Genfer Verhandlungen am Mittwoch fortgesetzt werden, und ihr Verlauf wird von der Bereitschaft der Seiten abhängen, in grundlegenden Fragen der Souveränität und Grenzen Zugeständnisse zu machen. „Die Tagesordnungspunkte wurden vereinbart, das Team ist arbeitsbereit.” — Rustem Umjerow Seit 2014, nach der Annexion der Krim durch Russland und dem Ausbruch der Kämpfe im Donbas, hat die internationale Gemeinschaft wiederholt Vermittlungsversuche unternommen, unter anderem im Rahmen der sogenannten Minsker Formate. 2 dni — dauern die geplanten Gespräche in der Schweiz Kalendarium szczytu w Genewie: 17. Februar, 06:46 — Ankunft der russischen Delegation; 17. Februar, 09:20 — Bestätigung durch Umjerow; 17. Februar, 13:17 — Beginn der Beratungen; 18. Februar — Fortsetzung der Gespräche Liberale Medien legen Wert auf die schwierige humanitäre Lage und die Notwendigkeit, die Souveränität der Ukraine bei starker US-Rolle zu wahren. | Konservative Medien betonen die Effektivität der Trump-Diplomatie und die Notwendigkeit von Realismus in territorialen Fragen.
Mentioned People
- Rustem Umjerow — Ukrainischer Verteidigungsminister und Leiter der Verhandlungsdelegation in Genf.
- Dmitrij Pieskow — Pressesprecher des Kremls, der den Verlauf der Friedensgespräche kommentiert.
- Steve Witkoff — Sondergesandter der USA, der an den Vermittlungen teilnimmt.
- Karol Nawrocki — Präsident Polens, der sich zur Bedrohung durch Russland und zum Atomprogramm äußert.