Die Vorstände der größten britischen Banken, angeführt von Barclays, haben mit der Arbeit an einer nationalen Alternative zu den amerikanischen Zahlungsgiganten Visa und Mastercard begonnen. Diese Initiative wird durch wachsende Befürchtungen um die finanzielle Stabilität des Landes angesichts der unberechenbaren Politik der Regierung Donald Trumps motiviert. Das neue System soll die britische Wirtschaft von externen Betreibern unabhängig machen, die derzeit fast 95 Prozent der bargeldlosen Transaktionen in diesem Land kontrollieren.

Ende des amerikanischen Monopols

Britische Banken planen, die Dominanz von Visa und Mastercard zu durchbrechen, die fast 95 Prozent des Marktes für bargeldlose Zahlungen in Großbritannien kontrollieren.

Befürchtungen vor Donald Trump

Hauptmotiv für die Beschleunigung der Arbeiten ist die Angst vor der Unberechenbarkeit der US-Politik und dem Risiko einer plötzlichen Abschaltung von der amerikanischen Finanzinfrastruktur.

Barclays an der Spitze des Wandels

Dem entscheidenden Treffen steht Vim Maru von Barclays vor, und das Ziel ist die Gründung eines neuen Unternehmens zur Abwicklung von nationalen Zahlungen.

Die größten Finanzinstitutionen in Großbritannien beschleunigen die Arbeiten zur Schaffung eines unabhängigen, nationalen Zahlungssystems. Diese Entscheidung resultiert aus der zunehmenden Besorgnis der Banken- und Regierungssektoren, dass die US-Administration unter Donald Trump die Dominanz der Systeme Visa und Mastercard als Instrument politischen Drucks nutzen könnte. Laut einem Bericht der britischen Aufsichtsbehörde für Zahlungssysteme bearbeiten diese beiden Unternehmen derzeit bis zu 95 Prozent der Kartentransaktionen im Vereinigten Königreich. Eine solche Marktkonzentration wird nun nicht nur als wettbewerbsrechtliches Problem, sondern vor allem als Bedrohung für die nationale Sicherheit angesehen. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 stellten Visa und Mastercard ihre Tätigkeit auf dem russischen Markt im Rahmen von Sanktionen ein, was den dortigen internationalen Handel und den Umlauf von Karten russischer Banken fast sofort lahmlegte. Das erste formelle Treffen zu diesem Thema, das von Vim Maru, dem Leiter der britischen Niederlassung der Bank Barclays, geleitet wird, ist für diesen Donnerstag geplant. Ziel der Gespräche ist die Festlegung der Finanzierungsstruktur für das neue Unternehmen, das das britische Zahlungsnetzwerk verwalten soll. Das Projekt ist keine neue Idee, da in London seit Jahren über die Notwendigkeit einer Diversifizierung diskutiert wird, doch der Wahlsieg Donald Trumps wurde zum direkten Katalysator für den Übergang von der Konzeptphase zur Umsetzung. Britische Experten fürchten ein Szenario, in dem die Vereinigten Staaten im Rahmen von Handels- oder diplomatischen Streitigkeiten einseitig den Zugang zu ihrer Finanzinfrastruktur „abschalten“ könnten. der britischen Transaktionen werden derzeit von Visa und Mastercard abgewickelt Das neue System soll die Liquidität des bargeldlosen Zahlungsverkehrs selbst bei einer vollständigen Blockade durch amerikanische Betreiber gewährleisten. Obwohl die technischen Details noch nicht vollständig offengelegt wurden, wird davon ausgegangen, dass es sich um eine Lösung auf Basis moderner Sofortüberweisungstechnologien handelt, die die kostspielige und riskante transatlantische Infrastruktur umgehen würde. Diese Initiative fügt sich in den breiteren Trend europäischer Länder ein, digitale und finanzielle Souveränität aufzubauen, um ihre wirtschaftlichen Kerninteressen vor plötzlichen geopolitischen Veränderungen zu schützen.

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Liberale Medien betonen die Notwendigkeit, die wirtschaftliche Souveränität vor der Unberechenbarkeit populistischer Führer aus den USA zu schützen. | Konservative Medien konzentrieren sich auf die Kosten der neuen Infrastruktur und die Notwendigkeit einer mutigen Politik, die London von globalen Mächten unabhängig macht.

Mentioned People

  • Vim Maru — Leiter der britischen Niederlassung der Bank Barclays, Vorsitzender des Treffens zum neuen Zahlungssystem.
  • Donald Trump — Präsident der USA, dessen Politik Besorgnis im britischen Bankensektor hervorruft.