Die irische Mittelstreckenläuferin Emma Moore, die in dieser Saison die Qualifikationsnorm für die Hallenweltmeisterschaften erreicht hat, kritisiert öffentlich den Kult um die schlanke Figur unter Sportlern. In Interviews mit irischen Medien betont sie, dass die 'dünnste mögliche' Version zu sein nicht gleichbedeutend mit der besten Leistung ist und die physische sowie psychische Gesundheit gefährdet. Ihre Aussagen reihen sich in eine breitere Debatte über die Gesundheit von Sportlern und toxische Anforderungen an das Aussehen in der Sportwelt ein.
Qualifikation für Weltmeisterschaften
Emma Moore, irische Mittelstreckenläuferin, hat in dieser Saison die Qualifikationsnorm für die Hallenweltmeisterschaften erreicht, was einen bedeutenden Durchbruch in ihrer Karriere darstellt und ihre Form bestätigt.
Kritik am Kult um die schlanke Figur
Die Leichtathletin spricht offen über den schädlichen Druck, ein sehr niedriges Körpergewicht zu halten, und betont, dass dies oft zu Essstörungen und verminderter Leistungsfähigkeit führt, anstatt die sportlichen Ergebnisse zu verbessern.
Falsches Bild in sozialen Medien
Moore identifiziert soziale Medien als Quelle für die Förderung unrealistischer und ungesunder Körperideale, wo Sportler sich als 'dünnste' präsentieren, was eine toxische Umgebung und falsche Überzeugungen unter jungen Athleten schafft.
Priorität für physische und psychische Gesundheit
Die Läuferin fordert einen Wandel der Prioritäten im Leistungssport, der den Fokus auf optimale Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Körpers legt, nicht auf blindes Streben nach Minimalgewicht, was sich in den globalen Trend einfügt, dem Wohlbefinden der Athleten mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Die irische Mittelstreckenläuferin Emma Moore, die sich gerade für die Hallenweltmeisterschaften qualifiziert hat, nutzt ihren Erfolg, um auf das schädliche Phänomen des Kults um die schlanke Figur im Leistungssport aufmerksam zu machen. In einer Reihe von Interviews für die großen irischen Tageszeitungen – 'Irish Examiner', 'The Irish Times' und 'Irish Independent' – kritisiert die Sportlerin den Druck, der auf Athleten ausgeübt wird, die 'dünnste Version ihrer selbst' anzustreben. Wie sie betont, führt dieser Druck oft zu gegenteiligen Effekten, verursacht Essstörungen, Verletzungen und Leistungseinbrüche statt Leistungssteigerungen. Moore weist besonders auf die Rolle der sozialen Medien bei der Verfestigung dieser toxischen Botschaft hin. Sportler präsentieren dort oft idealisierte, schlanke Körper, die nicht den tatsächlichen Bedürfnissen des Organismus für maximale Leistungsfähigkeit entsprechen. Der Druck auf ein niedriges Körpergewicht in Ausdauersportarten wie Mittel- und Langstreckenlauf, rhythmischer Sportgymnastik oder Eiskunstlauf hat eine lange und kontroverse Geschichte. In den 1990er und frühen 2000er Jahren veranlassten viele Fälle von Essstörungen unter Athletinnen Sportverbände, strengere Gesundheitsuntersuchungen und Aufklärungsprogramme einzuführen, doch das Problem bleibt aktuell. „Athletes are the leanest version of themselves, but that’s not always the best.” (Athleten sind die schlankste Version ihrer selbst, aber das ist nicht immer das Beste.) — Moores Aussagen reihen sich in eine breitere, globale Debatte über die psychische und physische Gesundheit von Sportlern und die Veränderung von Trainingsprioritäten ein. Immer mehr Sportverbände und -organisationen beginnen, sich von einem starren, ausschließlich auf BMI-Werten basierenden Ansatz zur Optimierung des Körpergewichts zu lösen und hin zu ganzheitlicheren Methoden überzugehen, die individuelle Körperbau, Stoffwechsel und Wohlbefinden des Athleten berücksichtigen. Die irische Läuferin wird somit zur Stimme einer wachsenden Zahl von Sportlern, die einen gesünderen und ausgewogeneren Ansatz für Training und Wettkampf fordern.
Mentioned People
- Emma Moore — irische Mittelstreckenläuferin, die sich für die Hallenweltmeisterschaften qualifiziert hat