Drei führende deutsche Medien – DIE WELT, ZEIT ONLINE und stern.de – äußern in heute Morgen veröffentlichten, einheitlichen Artikeln tiefe Besorgnis über die Zukunft der PCK-Raffinerie in Schwedt. Das für ihren Betrieb entscheidende Abkommen über Rohöllieferungen per Pipeline ist unsicher, was die Kontinuität des Betriebs in Frage stellt. Die Raffinerie, die für die Kraftstoffversorgung Nordostdeutschlands, insbesondere des Landes Brandenburg, entscheidend ist, sieht sich seit Beginn des Krieges in der Ukraine mit Herausforderungen durch die Abkopplung von russischem Öl konfrontiert. Das Fehlen einer endgültigen Einigung könnte zu schwerwiegenden Störungen in der Kraftstofflieferkette und zu Preiserhöhungen für Verbraucher führen.
Unsicherheit über Pipeline-Abkommen
Deutsche Medien weisen darauf hin, dass eine Schlüsselvereinbarung über Rohöllieferungen per Pipeline zur PCK-Raffinerie noch nicht besiegelt ist. Das Fehlen einer endgültigen Einigung stellt eine direkte Bedrohung für den Betrieb des Werks dar, das einen erheblichen Teil des Landes mit Kraftstoffen versorgt.
Strategische Bedeutung der Raffinerie
Die PCK-Raffinerie in Schwedt ist von entscheidender Bedeutung für die Energiesicherheit Deutschlands, insbesondere der nordöstlichen Regionen. Ihre potenziellen Betriebsprobleme könnten sich in reale Kraftstoffengpässe an Tankstellen und weiteren Preissteigerungen niederschlagen.
Folgen des Krieges in der Ukraine
Die aktuelle Krise ist eine direkte Folge der Abkopplung Deutschlands von russischem Rohöl nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine. Die PCK-Raffinerie, historisch von russischen Lieferungen abhängig, durchläuft seit über zwei Jahren einen Prozess der Diversifizierung und Umstellung auf alternative Bezugsquellen.
Drei führende deutsche Presseorgane – DIE WELT, ZEIT ONLINE und stern.de – warnen in nahezu identischen Berichten vom 28. Februar 2026 vor einer ernsthaften Gefahr für die Zukunft der PCK-Raffinerie in Schwedt. Im Zentrum der Sorgen steht das unsichere Schicksal eines entscheidenden Abkommens über Rohöllieferungen per Pipeline, das für die Aufrechterhaltung der Produktion der Anlage unerlässlich ist. Die PCK-Raffinerie in Schwedt, eine der größten ihrer Art in Deutschland, war jahrzehntelang ein Grundpfeiler der Kraftstoffversorgung für Berlin und Brandenburg. Ihre Tätigkeit war historisch eng mit dem russischen Ölkonzern Rosneft verbunden, der Hauptaktionär und Rohstofflieferant über die Druschba-Pipeline war. Nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Jahr 2022 beschloss Deutschland, sich schrittweise von russischen Energierohstoffen zu lösen, was die Raffinerie vor enorme logistische und technologische Herausforderungen bei der Umstellung auf Seetransporte stellte. Wie aus den einheitlichen Medienberichten hervorgeht, stellt das Fehlen einer endgültigen Absicherung der Rohstoffversorgung per Pipeline den weiteren Betrieb der Anlage in Frage. Diese Situation hat eine direkte wirtschaftliche und soziale Dimension, da die PCK-Raffinerie für einen erheblichen Teil der Kraftstoffproduktion in Deutschland verantwortlich ist. Eine mögliche Einschränkung oder Stilllegung ihrer Produktion drohte mit realen Engpässen an Tankstellen, insbesondere im Nordosten des Landes, und mit weiteren Preissteigerungen für Endverbraucher. Dieses Problem geht über lokale Dimensionen hinaus und beeinflusst die nationale Energiesicherheit in einer Zeit, in der Europa noch immer mit den Folgen der Abkehr von russischen Rohstoffen zu kämpfen hat. Zusätzlichen Kontext verleiht der Umstand, dass die Raffinerie in den letzten Jahren bedeutende Eigentums- und Betriebsumwandlungen durchlaufen hat. Nach der Verhängung von Sanktionen gegen Rosneft wurde das Werk von der deutschen Regierung übernommen und anschließend teilweise privatisiert. Seine Rentabilität und Effizienz unter den neuen Bedingungen bei Lieferungen auf dem Seeweg, die teurer und logistisch komplizierter sind als der Pipeline-Transport, aufrechtzuerhalten, stellt eine ständige Herausforderung dar. Die Berichte der deutschen Presse legen nahe, dass die Unsicherheit um das Schlüsselabkommen ein Symptom für größere Schwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung eines stabilen Geschäftsmodells der Raffinerie auf lange Sicht sein könnte. Die politische Perspektive zum Thema Energie in Deutschland spaltet oft die Kommentatoren.
Perspektywy mediów: Liberale und linksliberale Medien betonen die dringende Notwendigkeit der Diversifizierung von Energiequellen und Investitionen in die Transformation und sehen in der Krise eine Chance zur Beschleunigung der grünen Wende. Konservative und rechte Blätter konzentrieren sich auf Fehler der Energiepolitik der Regierung, die hohen Kosten für Industrie und Bürger sowie die Gefahr des Verlusts der Versorgungssicherheit.