Der Sonntagnachmittag brachte ernsthafte Störungen im Eisenbahnverkehr nach der Entgleisung einer Elektrolokomotive auf der Strecke zwischen Opole und Suchy Bór. Während bei diesem Vorfall niemand verletzt wurde, kämpft die polnische Eisenbahn mit dem Trauma des tragischen Unfalls am Samstag in Susk Nowy, wo bei der Kollision eines Schienenbusses mit einem Personenkraftwagen zwei Menschen ums Leben kamen. Es laufen Arbeiten zur Wiederherstellung der vollen Streckenkapazität und zur Aufklärung der Unfallursachen.

Entgleisung bei Opole

Eine Elektrolokomotive entgleiste zwischen Opole und Suchy Bór und blockierte eine wichtige Verkehrsstrecke; niemand wurde verletzt.

Tödlicher Unfall in Susk

Zwei Personen kamen bei der Kollision eines Hyundai mit einem Schienenbus in Masowien ums Leben; die Opfer sind eine 39-jährige Frau und ein 16-jähriger Jugendlicher.

Ende der Aktion an der Weichsel

Eisbrecher beendeten das Eisbrechen bei Toruń und machten das Flussbett zum ersten Mal seit 14 Jahren wieder passierbar.

Glücklicher Ausgang in Kotórz

Eine Zwanzigjährige fuhr mit einem Alfa Romeo in einen Schienenbus; trotz der Anwesenheit von Kindern im Auto erlitt niemand ernsthafte Verletzungen.

Am Sonntag, dem 22. Februar, gegen 17:22 Uhr, kam es auf dem Streckenabschnitt zwischen Opole und Suchy Bór zur Entgleisung einer Elektrolokomotive, die eine technische Fahrt durchführte. Vor Ort waren drei Feuerwehreinheiten und die Polizei im Einsatz. Das Ereignis führte zur vollständigen Sperrung der Strecke in Richtung Ozimek und Tarnowskie Góry, was die Einführung von Ersatzverkehr für Polregio-Passagiere und die Umleitung von Fernzügen erforderte. Die technischen Dienste des PKP PLK ergriffen sofortige Maßnahmen zur Wiederherstellung des Verkehrs, doch Reisende, unter anderem von Warschau nach Opole, mussten mit mehrstündigen Verspätungen rechnen. Am Tag zuvor, am Samstagabend, ereignete sich eine Tragödie an einem beschilderten Bahnübergang im Ort Susk Nowy in Masowien. Ein beschleunigter Schienenbus prallte in einen Hyundai, in dem eine 39-jährige Frau und ein 16-jähriger Junge unterwegs waren. Beide kamen sofort ums Leben. Im Schienenbus befanden sich 17 Passagiere, die unverletzt blieben. Die Polizei untersucht unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft die Ursachen dieses Vorfalls und prüft, ob die Fahrzeugführerin die Warnschilder vor dem Gleiskörper ignoriert hat. Laut Daten des Amts für Eisenbahnverkehr finden die meisten Unfälle an Bahnübergängen in Polen an Anlagen der Kategorie D statt, wo die Sicherheit fast ausschließlich von der Aufmerksamkeit der Fahrer und der Beachtung des STOP-Schildes abhängt.„W wyniku wypadu dwie osoby z auta poniosły śmierć na miejscu. Szynobusem, z którym zderzyło się auto osobowe podróżowało 17 osób. Pasażerom zapewniono właściwą opiekę.” (Bei dem Unfall kamen zwei Personen aus dem Auto sofort ums Leben. Im Schienenbus, mit dem der Personenkraftwagen kollidierte, reisten 17 Personen. Den Passagieren wurde angemessene Betreuung zuteil.) — Oberkommissar Tomasz ŻerańskiDie Wochenendvorfälle wurden durch andere gefährliche Ereignisse ergänzt, darunter eine Kollision eines Alfa Romeo mit einem Schienenbus in Kotórz Mały, bei der eine 20-jährige Frau und drei Kinder wie durch ein Wunder dem Tod entgingen. Außerdem wurde an der Unteren Weichsel am Sonntag die mehr als zehn Tage dauernde Eisbrecheraktion beendet. Vier Eisbrecher: Tygrys, Rekin, Orka und Foka, machten den Fluss auf Höhe von Toruń wieder passierbar, indem sie die Eisdecke brachen, die sich zum ersten Mal seit 2012 gebildet hatte. Diese Maßnahmen verhinderten die Entstehung gefährlicher Eisstaus und möglicher Überschwemmungen in der Region. Die Eisbrecheraktion an der Weichsel ist ein Schlüsselelement des Hochwasserschutzes, insbesondere während der Schneeschmelze, wenn verbleibendes Eis den freien Wasserfluss blockieren und wasserbauliche Infrastruktur zerstören kann.

Mentioned People

  • Tomasz Żerański — Pressesprecher der Stadtpolizei in Ostrołęka
  • Grzegorz Polok — Hauptmann, Pressesprecher der Staatlichen Feuerwehr in Tuchola
  • Stefan Iwicki — Leiter des operativen Hochwasserschutzzentrums der RZGW in Stettin