Das Ministerium für Klima und Umwelt hat eine Mitteilung zum Betrieb von Wärmepumpen während Frostperioden herausgegeben. Das Ressort betont, dass richtig dimensionierte und installierte Geräte auch bei niedrigen Temperaturen effizient arbeiten. Experten weisen darauf hin, dass die Hauptursache für hohe Rechnungen Fehler bei der Leistungsauswahl und Installation sind. Konkrete Berechnungen zum Energieverbrauch sowie Möglichkeiten zu dessen Reduzierung wurden ebenfalls genannt.
Mitteilung des Ministeriums für Klima
Das Ressort hat eine Erklärung herausgegeben, in der es die Effizienz richtig installierter Wärmepumpen auch während Frostperioden betont und sich auf in den Medien geäußerte Bedenken bezieht.
Schlüsselrolle der richtigen Dimensionierung
Die Ursache für Probleme und hohe Rechnungen liegt meist in der falschen Dimensionierung der Geräteleistung für das Gebäude sowie in fehlerhafter Installation, nicht in der Technologie selbst.
Berechnungen zum Energieverbrauch
Es wurden beispielhafte tägliche Stromverbräuche der Wärmepumpe genannt, die je nach Leistung und Bedingungen zwischen mehreren zehn und mehreren hundert Kilowattstunden liegen können.
Methoden zur Reduzierung des Leistungsbezugs
Zu den Empfehlungen gehören die Investition in eine Pumpe mit Inverter sowie die Vermeidung eines zu häufigen Abtauzyklus.
Das Ministerium für Klima und Umwelt hat eine Mitteilung veröffentlicht, in der es versucht, Bedenken hinsichtlich des Betriebs von Wärmepumpen während winterlicher Frostperioden auszuräumen. Das Ressort betont, dass Fakten Mythen widerlegen und richtig dimensionierte sowie installierte Geräte auch bei sehr niedrigen Außentemperaturen effizient arbeiten, auch in älteren Gebäuden. Laut den vom Ministerium zitierten Experten liegen die Ursachen der meisten Probleme, wie hoher Stromrechnungen, in Fehlern in der Planungs- und Ausführungsphase und nicht in Mängeln der Technologie selbst. Zu den Hauptursachen zählen die falsche Dimensionierung der Wärmepumpenleistung für den Wärmebedarf des Gebäudes, fehlerhafte Installation, fehlende Energieaudits vor der Installation sowie unlautere Praktiken einiger Installationsfirmen. „"Facts contradict myths: properly selected and installed heat pumps work efficiently at very low temperatures and in older buildings."” — Ministerium für Klima und Umwelt Im Kontext der wachsenden Beliebtheit dieser Technologie in Polen zielen solche Erklärungen darauf ab, die Stimmung zu beruhigen und bewusste Investitionen zu fördern. Wärmepumpen als Heizgeräte, die Energie aus Luft, Erdreich oder Wasser nutzen, erfreuen sich in Polen seit Beginn des 21. Jahrhunderts zunehmender Beliebtheit, insbesondere im Kontext des Kampfes gegen Smog und der Diversifizierung von Wärmequellen. Ihre massenhafte Installation hat sich im letzten Jahrzehnt verstärkt, oft unterstützt durch Förderprogramme wie "Saubere Luft". Für Nutzer, die bereits mit hohen Rechnungen kämpfen, wurden konkrete Berechnungen und Optimierungsmethoden genannt. Eine typische Wärmepumpe mit einer Leistung von 6 bis 16 kW kann unter Frostbedingungen zwischen mehreren zehn und mehreren hundert Kilowattstunden Strom pro Tag verbrauchen. Der genaue Wert hängt von vielen Faktoren ab, wie der Wärmedämmung des Gebäudes, seiner Größe, der Außentemperatur und der Effizienz des Geräts selbst. 16 kW — Typische Leistung einer Haushalts-Wärmepumpe Um den Stromverbrauch zu begrenzen, empfehlen Experten vor allem die Investition in eine Wärmepumpe mit Inverter-Technologie, die den Betrieb des Verdichters flexibel an den aktuellen Bedarf anpasst, anstatt sich zyklisch ein- und auszuschalten. Eine weitere Empfehlung ist es, den Abtauzyklus (Defrost) nicht zu häufig zu starten, da dieser zusätzliche Energie verbraucht. Die richtige Einstellung der Parameter dieses Zyklus durch den Installateur kann erhebliche Einsparungen bringen. Letztlich bleibt der Schlüssel zum wirtschaftlichen Betrieb ein professionelles Energieaudit vor dem Kauf und eine Installation durch ein zertifiziertes Unternehmen, was eine optimale Anpassung des Geräts an die individuellen Gebäudebedingungen gewährleistet.