Am Montagnachmittag kam es am Bahnhof in Puławy zu einem gefährlichen Vorfall. Die Behörden nahmen einen 25-jährigen moldawischen Staatsbürger fest, der unbefugt die Handbremse in einem Güterzug auf der Strecke Szczecin-Dorohusk betätigte. Der Mann hatte elektronische Geräte und in russischer Sprache verfasste Dokumente bei sich. In den Fall wurden Spezialdienste einbezogen, darunter der Inlandsgeheimdienst (ABW) und der Militärische Abschirmdienst (SKW), was auf die Ernsthaftigkeit der Situation hindeutet.

Festnahme auf frischer Tat

Ein 25-jähriger moldawischer Staatsbürger wurde von einer Streife festgenommen, als er sich zwischen den Waggons eines Zuges auf der Strecke Szczecin-Dorohusk befand.

Russische Dokumente und Elektronik

Bei dem Verdächtigen wurden Telefone, SIM-Karten und in russischer Sprache verfasste Dokumente gefunden, was die Ermittlungen in Richtung möglicher Sabotage lenkt.

Einbindung von Spezialdiensten

In die aufklärenden Maßnahmen wurden der Inlandsgeheimdienst (ABW), der Militärische Abschirmdienst (SKW) und die Staatsanwaltschaft einbezogen, um mögliche Verbindungen des Mannes zu ausländischen Geheimdiensten zu untersuchen.

Am Montag, 16. Februar 2026, gegen 16:00 Uhr, nahmen Polizeibeamte im Rahmen der speziellen Operation TOR einen 25-jährigen Mann am Bahnhof Puławy in der Woiwodschaft Lublin fest. Operation TOR ermöglichte ein schnelles Eingreifen, als ein Moldawier die Handbremse in einem Güterzug in Richtung der Grenze zur Ukraine zog. Die Beamten fanden den Verdächtigen direkt zwischen den Waggons des Zuges auf der Strecke Szczecin-Dorohusk versteckt. Die Situation erforderte eine sofortige Einstellung des Verkehrs und eine detaillierte Überprüfung des Zuges auf gefährliche Materialien, die letztendlich nicht festgestellt wurden. Bei der Durchsuchung des Festgenommenen enthüllten die Beamten eine Tasche voller elektronischer Geräte. Darin befanden sich Mobiltelefone, zahlreiche SIM-Karten, Powerbanks und in russischer Sprache geführte Dokumente. Aufgrund der Art des Fundes und des Ortes des Vorfalls an einer wichtigen Transportroute wurden umgehend der Inlandsgeheimdienst (ABW) und der Militärische Abschirmdienst (SKW) benachrichtigt. Das Verfahren wird von der Staatsanwaltschaft überwacht, und vor Ort waren auch das Zentrale Ermittlungsbüro der Polizei (CBŚP) eingebunden. In den letzten Jahren verzeichnen polnische Dienste eine verstärkte Aktivität ausländischer Geheimdienste gegen die Transportinfrastruktur, insbesondere auf Versorgungsrouten in Richtung der Ostgrenze des Landes. Die Maßnahmen der Dienste in Puławy dauerten bis in die späten Abendstunden. Obwohl der Sprecher der Polizei in Lublin, Hauptkommissar Andrzej Fijołek, die Festnahme und Sicherung des Geländes bestätigte, sind die Ermittler zurückhaltend bezüglich der Motive des 25-Jährigen. Der Vorfall reiht sich in eine Serie beunruhigender Ereignisse auf der Schiene ein, die im Kontext der anhaltenden geopolitischen Situation von den polnischen Sicherheitsbehörden priorisiert behandelt werden. Der Mann bleibt in Gewahrsam der Staatsanwaltschaft, die über die Erhebung von Vorwürfen wegen Herbeiführung einer unmittelbaren Gefahr im Landverkehr und möglicher Sabotagehandlungen entscheiden wird. „Der Güterzug, an dem sich dieser Mann herumtrieb, wurde überprüft, es wurden keine gefährlichen Materialien gefunden.” — Hauptkommissar Andrzej Fijołek 25 Jahre — so alt ist der festgenommene moldawische Staatsbürger Ablauf des Vorfalls in Puławy: 16. Februar, 15:45 — Betätigung der Bremse; 16. Februar, 16:00 — Festnahme des Verdächtigen; 16. Februar, 18:00 — Alarmierung der Spezialdienste; 16. Februar, 21:00 — Abschluss der pyrotechnischen Überprüfung

Mentioned People

  • Andrzej Fijołek — Pressesprecher des Kommandeurs der Woiwodschaftspolizei in Lublin, der Informationen zum Ablauf des Einsatzes gibt.