Nordkoreas Führer, Kim Jong Un, überwachte die offizielle Zeremonie zur Übergabe von 50 neuen Mehrfachraketenwerfern an die Armee. Die 600-mm-Systeme, die Pjöngjang als „einzigartig auf der Welt“ bezeichnet, haben eine Reichweite von etwa 400 Kilometern. Den regimetreuen Medien zufolge nutzt die neue Waffe künstliche Intelligenz und ist in der Lage, nukleare Sprengköpfe zu tragen, was eine direkte Bedrohung für die militärische Infrastruktur Südkoreas darstellt.
Massenpräsentation von Raketenwerfern
Die nordkoreanische Armee erhielt 50 neue Einheiten im Kaliber 600 mm, persönlich präsentiert von Kim Jong Un.
Nutzung von KI-Technologie
Die Systeme sollen mit künstlicher Intelligenz und fortschrittlichen Mechanismen zur präzisen Zielerfassung militärischer Ziele ausgestattet sein.
Strategische Ziele des Regimes
Die Waffe soll für „Sonderangriffe“ mit Atomwaffen gegen Südkorea und zur Lähmung dessen Führungssystems dienen.
Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un präsentierte ein monumentales Arsenal bestehend aus 50 modernen Raketenwerfern mit Mehrfachrohren im Kaliber 600 mm. Während der Zeremonie in Pjöngjang betonte der Regimeführer, dass die neue Waffe ein Schlüsselelement der Abschreckungsstrategie sei und die Fähigkeit zu „Sonderangriffen“ besitze. Laut der offiziellen Agentur KCNA zeichnen sich diese Systeme durch eine operative Reichweite von 400 Kilometern aus, was es ermöglicht, Ziele auf fast dem gesamten Gebiet Südkoreas zu treffen. Das Regime behauptet, dass die Werfer mit fortschrittlichen, auf künstlicher Intelligenz basierenden Zielsystemen ausgestattet sind. Militärexperten weisen darauf hin, dass der Zeitpunkt der Präsentation nicht zufällig ist. Die Veranstaltung fand kurz vor dem geplanten IX. Kongress der Partei der Arbeit Koreas statt, bei dem die militärischen und wirtschaftlichen Ziele für die nächsten fünf Jahre festgelegt werden. Die neuen Waffen sollen die wachsende Feuerkraft Pjöngjangs demonstrieren sowie die Bereitschaft zur Konfrontation mit Seoul und Washington. Kim Jong Un erklärte in seiner Rede, dass der Einsatz dieser Waffe zum sofortigen Zusammenbruch des Führungssystems der Feinde führen werde. Das nordkoreanische Raketenprogramm läuft seit den 1970er Jahren ununterbrochen, als das Land erste Technologien von der Sowjetunion und Ägypten erwarb und systematisch die Reichweite und Präzision der Raketen entwickelte. Analysten weisen auch auf den internationalen Aspekt dieser Demonstration hin. Es besteht der Verdacht, dass die neue Waffe exportiert werden könnte, insbesondere nach Russland, mit dem Nordkorea nach dem Ausbruch des Vollkriegs in der Ukraine die militärische Zusammenarbeit verstärkt hat. „Ich wage zu behaupten, dass es mehr als klar ist, dass nach dem Einsatz dieser Waffe die militärische Infrastruktur und das Führungssystem unserer Feinde sofort zusammenbrechen werden.” — Kim Jong Un Die Rüstungsindustrie Pjöngjangs zeigt trotz harter internationaler Sanktionen eine hohe Produktivität, was in der Region Ostasiens Besorgnis erregt und die Nachbarstaaten zu einer Überprüfung ihrer Verteidigungsstrategien zwingt. Parameter des 600-mm-Raketensystems: Kaliber (mm): 600, Reichweite (km): 400, Anzahl der Werfer: 50 50 — neue Raketenwerfer wurden an die Armee übergeben Liberale Medien betonen die Gefahr für die Stabilität der Region und die Notwendigkeit diplomatischen Drucks auf Pjöngjang zur Denuklearisierung. | Konservative Medien legen Wert auf die Notwendigkeit der Aufrüstung Südkoreas und die Stärkung des Bündnisses mit den USA angesichts der militärischen Arroganz Kims.
Mentioned People
- Kim Jong Un — Oberster Führer Nordkoreas, der die Entwicklung des nuklearen und militärischen Programms des Landes überwacht.