Extreme Wetterbedingungen, darunter Windgeschwindigkeiten von bis zu 193 km/h und sintflutartige Regenfälle, haben in Neuseeland für Chaos gesorgt. Das Unwetter traf zunächst die Nordinsel, was zur Ausrufung des Notstands und zur Absage Hunderter Flüge führte, und zog dann über die Südinsel. Zehntausende Haushalte verloren den Zugang zu Strom, und angeschwollene Flüsse verursachten zahlreiche Überschwemmungen sowie Schäden an Straßen- und Brückeninfrastruktur.
Extreme Windgeschwindigkeit
Böen von bis zu 193 km/h, die stärksten seit 10 Jahren, führten zum Umstürzen Tausender Bäume und zum Reißen von Stromleitungen.
Verkehrschaos
Der Flughafen in Wellington stellte den Betrieb ein, und die Fluggesellschaft Air New Zealand sagte Flüge ab. Hauptstraßen und Fährrouten wurden gesperrt.
Verlagerung der Front
Nach der Verwüstung im Norden traf am Dienstag, dem 17. Februar, ein mächtiges Tiefdrucksystem die Südinsel.
Massenhafte Stromausfälle
Ohne Stromversorgung blieben Zehntausende Menschen auf der Nordinsel, hauptsächlich in den Regionen Waikato und Wellington.
Ein mächtiges Tiefdrucksystem brachte extreme Wetterphänomene über Neuseeland, die zunächst die Nordinsel trafen. Es wurden Rekordböen von bis zu 193 km/h gemessen, der höchste Wert seit einem Jahrzehnt. In der Region Waikato und in der Nähe der Hauptstadt Wellington kam es zu massiven Stromausfällen, die Zehntausende Bewohner betrafen. Intensive Regenfälle, die lokal 300 Liter pro Quadratmeter überschritten, führten dazu, dass Flüsse über die Ufer traten, Brücken zerstörten und Zufahrtsstraßen zu vielen Orten abschnitten. Die Situation wurde dadurch verschärft, dass der Boden bereits durch vorherige Niederschläge wassergesättigt war. Neuseeland ist aufgrund seiner geografischen Lage an der Grenze tektonischer Platten und im Bereich starker Westwinde seit Jahrhunderten heftigen außertropischen Zyklonen ausgesetzt. Die folgenschwersten Auswirkungen hatte der Zyklon Giselle von 1968, der zum Untergang der Fähre TEV Wahine führte. Die Lähmung erfasste fast alle Verkehrsarten. Die nationale Fluggesellschaft Air New Zealand war gezwungen, den Betrieb in Wellington einzustellen, was zur Absage der meisten Inlands- und internationalen Flüge führte. Auch die Fährverbindung durch die Cookstraße und der Vorortbahnverkehr wurden unterbrochen. Die polnische Botschaft gab offizielle Warnungen für Reisende heraus und rief zu besonderer Vorsicht und zur Verfolgung lokaler Dienstmeldungen auf. Am Dienstag, dem 17. Februar, verlagerte sich das Zentrum des Sturms und die stärksten Niederschläge über die Südinsel, wobei die Gefahr weiterer Sturzfluten bestand. 193 km/h — betrug die maximale Windgeschwindigkeit während des Unwetters Die lokalen Behörden in vielen Distrikten riefen den Notstand aus, was eine effizientere Evakuierung der Bevölkerung aus überflutungsgefährdeten Gebieten ermöglichte. Der Premierminister und die Rettungsdienste betonen, dass die Priorität weiterhin in der Wiederherstellung der Stromversorgung und der Freigabe der Hauptverkehrswege liege. Bewohner berichten von dramatischen Szenen, in denen Wasser innerhalb weniger Minuten in Häuser eindrang und starker Wind riesige Bäume knickte. Die Situation bleibt dynamisch, und Meteorologen warnen vor weiteren Niederschlagswellen in den kommenden Tagen. Niederschlagsmenge pro Stunde: Waikato: 300, Angrenzende Regionen: 150 Verlauf des Unwettereinschlags: 15. Februar — Beginn des Wetterumschwungs; 16. Februar — Lähmung der Hauptstadt; 17. Februar — Einschlag im Süden
Liberale Medien legen größeren Wert auf den Zusammenhang extremer Wetterphänomene mit dem Klimawandel und die Notwendigkeit der Energiewende. | Konservative Medien konzentrieren sich auf die Kosten der Schadensbeseitigung und die Effizienz der staatlichen Rettungsdienste.