Plötzliche Erwärmung und schnelles Abschmelzen der Schneedecke haben zu schweren lokalen Überschwemmungen in weiten Teilen Polens und Süddeutschlands geführt. Die Wetterdienste haben hohe hydrologische Warnstufen für angeschwollene Flüsse ausgegeben. Angeschwemmte Wassermassen blockierten unter anderem vollständig die Schnellstraße S6. Gleichzeitig wird das Eintreffen wahrhaft frühlingshafter Temperaturen erwartet, die die Region in der zweiten Wochenhälfte dominieren werden.
Hochwasser an polnischen Flüssen
Das höchste Warnmodell wurde in Teilen der heutigen Region Masowien eingeführt, aufgrund des drastischen Überschreitens von Fluss-Alarmpegeln.
Gelähmte Straßeninfrastruktur
Enorme Wasserlachen machten die Nutzung der Autobahnspuren der S6 unmöglich und erzwangen den Einsatz der Feuerwehr und die sofortige Sperrung strategischer Transportwege.
Anrückender Frühling in Deutschland
Die Temperaturen jenseits der Westgrenze werden drastisch ansteigen und nahe an sommerliche Grenzen reichen, doch die Hochwasserniederschläge verlieren langsam ihre zerstörerische Intensität.
Vereiste Alpenwege
Intensive Neuschneefälle und starker Wind führten zur Ausrufung der Lawinengefahrenstufe 4 in vielen Regionen Tirols und Vorarlbergs.
Ein plötzlicher Temperaturanstieg nach vielen Wochen Frost hat eine drastische Veränderung der hydrologischen Situation in den Ländern Mitteleuropas erzwungen. In Polen überflutete das überschüssige Wasser aus schnell schmelzendem Schnee und ergiebigen Regenfällen Straßen, zahlreiche Privatgrundstücke und wichtige Ackerflächen. Instytut Meteorologii i Gospodarki Wodnej hat notwendige hydrologische Warnungen für nahezu das gesamte Staatsgebiet aktiviert. Die riskanteste Situation wird in Masowien beobachtet, wo der alarmierende, höchste Warnstufe-3-Alarm aufgrund des sicheren und plötzlichen Überschreitens kritischer Pegelstände der Hauptflüsse aufrechterhalten wurde. Schwer zu bewältigende Behinderungen wurden zudem in Pommern und im städtischen Bereich der Woiwodschaft Kujawien-Pommern verzeichnet. In Thorn wurde die Stabilität durch angeschwollenes Wasser, das den historischen Philadelphia-Boulevard verschlang, unterbrochen, was schließlich Sofortmaßnahmen zur Absicherung der zum UNESCO-Welterbe gehörenden Altstadt erzwang. 14 — Woiwodschaften, die von IMGW-Warnungen betroffen sind Zeitplan ausgewählter hydrologischer Warnungen: 24. Februar, 20:00 — Ende der Warnstufe II für Gewässer im Süden Polens; 25. Februar, 10:00 — Geplante Aufhebung der höchsten Warnstufe in Masowien Intensives und plötzliches Abfließen von Schmelzwasserflüssen verursachte auch einen zeitweiligen Stillstand kritischer Verkehrsinfrastruktur. Die breite Verkehrsader Westpommerns, die beliebte Schnellstraße S6, war morgens zwischen den aktiven Logistikknotenpunkten in der Nähe von Karwice überhaupt nicht mehr befahrbar. Spezialisierte Feuerwehroffiziere setzen mit voller Kraft betriebene Hochleistungspumpen ein, um die Bildung dauerhafter Asphaltseen zu verhindern. Am Montag kam es zu einem äußerst bedrängenden Verkehrsunfall, als ein dichter Strom von Ausbrüchen aus gespülten Feldern ein leichtes Fahrzeug in eine tiefe Grube schob, die plötzlich direkt daneben im westpommerschen Dorf Kłosowo entstanden war. Experten und Forscher im Agrarsektor artikulierten wachsende Ängste angesichts des aktuellen Zustands der lebenden grünen Pflanzendecke. Wintergetreide, das in dichtem Schlamm steht, bildet offene Bestände, die hauptsächlich anfällig für die tückische Schneeschimmel sind. „Trasa pozostanie nieprzejezdna jeszcze przez kolejnych kilka godzin, do czasu wypompowania wody roztopowej z utworzonych na trasie zastoisk” (Die Strecke wird noch für mehrere weitere Stunden unpassierbar bleiben, bis das Schmelzwasser aus den auf der Strecke entstandenen Staubecken abgepumpt ist) — Diensthabender PID-Sprecher der GDDKiA in Stettin Ähnlich radikale Wetterumschwünge treten bei Verschiebungen von Hoch- und Tiefdruckgebieten an den Grenzen der Monate auf. Das blitzschnelle Abschmelzen einer tiefen Schneedecke nach vielen Tagen Schneestürmen verursachte bisher äußerst problematische Phänomene von Flussüberschwemmungen, die durch verstopfte Bodenauslässe verstärkt wurden. So geschah es bereits früher während großer Jahreszeitenwechsel im Westen des Landes Ende der siebziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts. Inzwischen naht im kontinentalen Westen nebenan der kühle Hauch eines entschiedenen und freudigen Frühlings. Die Wasserversorgungsnetze verzeichnen zwar Schwellungen – ein bekanntes Beispiel ist das Anschwellen und starke Strömen des städtischen Flusses Isar auf dem Gebiet Münchens – doch stationäre Niederschlagszonen trocknen langsam vollständig aus. Erfrischende Analysen deutscher Wetterkundler bestätigen die Einstellung von Bedingungen, die Temperatursprüngen sogar in der Größenordnung der allgemein erwarteten Dutzend Grad begünstigen. Ankündigungen einer zurückkehrenden „Märzwinter“-Phase dämpfen die Euphorie nur in Teilen der Redaktionen. Südlich der Bundesländer, in schwer zugänglichen Massiven der österreichischen Provinzen Tirol und Vorarlberg, warnen die Behörden im Allgemeinen eindringlich vor massiven Abgängen schwerer Lawinen.
Perspektywy mediów: Medien mit linkem Profil legen den Schwerpunkt vor allem auf den sichtbaren notwendigen Aufwand bei der präventiven Anpassung von Städten aufgrund spürbarer Klimaveränderungen und plötzlicher Hochwasserphänomene. Konservative Berichterstattung konzentriert sich vollständig auf das ständige Warnen von Autofahrern vor tatsächlichen Behinderungen und der Dokumentation heldenhafter operativer Erfolge von Rettungs- und Feuerwehreinheiten.
Mentioned People
- Dariusz Schacht — Pressesprecher der westpommerschen Staatlichen Feuerwehr, die aktiv an der Beseitigung von Wasserstaus beteiligt ist