Polen steht an der Schwelle zu wichtigen Änderungen im Straßenverkehrsrecht, die ab dem 3. März 2026 in Kraft treten. Die Novellen umfassen die Verschärfung von Strafen für junge Fahrer sowie neue Limits für sie und Nutzer elektrischer Tretroller. Gleichzeitig warnen Banken und die Polizei vor einer Rekordzahl von Versuchen, Geld zu erschleichen, darunter raffinierte Phishing-Angriffe, die SMS über Bußgelder oder gefälschte E-Mail-Anhänge nutzen.
Neue Verkehrsregeln
Ab dem 3. März gelten Restriktionen für junge Fahrer, darunter Null-Promille-Grenze und Verschärfung der Regeln für den Entzug des Führerscheins.
Plage von Betrügereien auf Telegram
Die Zahl der Betrugsfälle über diese Plattform ist um über 230 % gestiegen und wurde 2025 zur am schnellsten wachsenden Bedrohung.
Phishing unter dem Deckmantel von Banken
Die Bank Pekao warnt vor gefälschten E-Mails mit Anhängen, die dazu dienen, Zugangsdaten zum Online-Banking zu übernehmen.
Limits an Geldautomaten
Einführung neuer mengenmäßiger Beschränkungen bei Bargeldabhebungen mit der Karte sowie Förderung von Abhebungen in Geschäften.
Der kommende März bringt polnischen Autofahrern eine Reihe wichtiger gesetzlicher Änderungen, die die Verkehrssicherheit verbessern sollen. Die wichtigste Reform sieht die Einführung des Führerscheins ab 17 Jahren vor, gleichzeitig werden restriktive Regeln für Fahranfänger eingeführt, wie eine Null-Promille-Grenze und die Möglichkeit, den Führerschein auch außerhalb geschlossener Ortschaften bei Geschwindigkeitsüberschreitungen zu verlieren. Die aktualisierten Vorschriften konzentrieren sich auf Fahrer von Kraftfahrzeugen; ab dem 3. März betreffen die wichtigsten Änderungen hauptsächlich junge Fahrer der Klasse B sowie die Anhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung für landwirtschaftliche Zugmaschinen auf 40 km/h. Darüber hinaus starten die uniformierten Dienste die Aktion „Hände ans Steuer“, die sich auf den Kampf gegen die illegale Nutzung von Telefonen während der Fahrt konzentriert. Polen passt seit Jahren die Straßenverkehrsregeln als Reaktion auf die Unfallstatistiken junger Fahrer an und orientiert sich dabei an Lösungen aus skandinavischen Ländern und Westeuropa.Parallel zur Transformation im Transportsektor kämpft der Finanzsektor mit einem beispiellosen Ausmaß an Cyberkriminalität. Betrüger nutzen zunehmend Plattformen wie Telegram, wo die Zahl der Zahlungsbetrugsfälle im letzten Jahr um 233 % gestiegen ist. Polnische Banken, darunter die Bank Pekao S.A., haben dringende Mitteilungen herausgegeben, die vor dem Öffnen verdächtiger Anhänge warnen, die Malware installieren könnten, die die Kontrolle über Konten übernimmt. Besonders gefährlich ist eine Kampagne, die sich als e-PIT und Verkehrsdienste ausgibt, bei der Opfer SMS über angeblich unbezahlte Bußgelder erhalten, die zu gefälschten Zahlungsseiten führen. „Kliknięcie w nieautoryzowany link płatności może skutkować natychmiastową utratą oszczędności całego życia.” (Ein Klick auf einen nicht autorisierten Zahlungslink kann zum sofortigen Verlust der gesamten Lebensersparnisse führen.) — StaatspolizeiFür Personen, die Bargeld bevorzugen, sind die neuen Abhebelimits an Geldautomaten eine wichtige Information. Einige Netzwerke führen mengenmäßige Beschränkungen für Kartennutzer ein, was Kunden dazu veranlasst, BLIK oder Dienstleistungen wie Cashback in Handelsstellen zu nutzen. Das Gesamtbild wird durch Warnungen vor gefälschten E-Mails von Vorgesetzten abgerundet, die derzeit der Hauptangriffsvektor im Unternehmenssektor sind. Die Dienste appellieren, sowohl am Steuer als auch vor dem Smartphone-Bildschirm besonders wachsam zu sein.