Der US-Präsident Donald Trump hat die Möglichkeit einer "freundlichen Übernahme" Kubas angedeutet und dabei auf die katastrophale wirtschaftliche Lage der Insel verwiesen. Diese Aussage fällt zeitgleich mit einem dramatischen Vorfall vor der Küste Kubas, bei dem dortige Behörden ein US-amerikanisches Motorboot abgefangen haben. Den Behörden in Havanna zufolge befanden sich auf der Einheit, auf der sich bewaffnete Passagiere aufhielten, tausende Schuss Munition und Schusswaffen. Die Lage auf der Insel verschlechtert sich aufgrund einer US-amerikanischen Treibstoffblockade.
Andeutungen über eine Übernahme Kubas
Präsident Trump schlug eine "freundliche Übernahme" der Insel vor und begründete dies mit ihrer Zahlungsunfähigkeit und der Krise.
Abgefangener Waffentransport
Kubanische Behörden hielten ein US-amerikanisches Motorboot mit 14 Gewehren und 13.000 Schuss Munition auf.
US-Treibstoffblockade
Die Restriktionen Washingtons führten zu einer Treibstoffkrise und einem Fahrradboom in Havanna.
Präsident Donald Trump hat auf der internationalen Bühne für Aufsehen gesorgt, indem er in öffentlichen Äußerungen ein Szenario einer "freundlichen Übernahme" Kubas durch die Vereinigten Staaten andeutete. Der amerikanische Führungspolitiker argumentiert, die Insel befinde sich derzeit in einem Zustand völligen Zusammenbruchs, verfüge über keine finanziellen Mittel und kämpfe mit einer tiefgreifenden strukturellen Krise. Trump verglich den potenziellen Prozess mit Unternehmensübernahmen und deutete an, die USA könnten dort auf friedliche Weise für Ordnung sorgen. Diese Äußerungen stießen auf eine sofortige Reaktion der Medien, die auf die Einbindung von Marco Rubio in die neue Strategie gegenüber Havanna hinweisen. Rubio, eine Schlüsselfigur in der Administration, soll den Prozess der Ausübung von Druck auf das kubanische Regime überwachen. Gleichzeitig informierten die kubanischen Behörden über die Abfangung eines Speedboats aus den USA in ihren Hoheitsgewässern. Offiziellen Mitteilungen Havannas zufolge befanden sich an Bord der Einheit 14 Gewehre und fast 13.000 Schuss Munition. Dieser Vorfall, bei dem Schüsse fielen, hat die Spannungen zwischen beiden Ländern verschärft. Medien in Miami berichten von Verwirrung innerhalb der kubanischen Diaspora, während Ermittler antiregierungsnahen Gruppen in Florida nachgehen, die hinter dem Versuch einer bewaffneten Infiltration der Insel stehen könnten. Die Situation wird als Teil eines breiteren, gescheiterten Versuchs der Destabilisierung der Macht auf Kuba beschrieben. Seit der Kubanischen Revolution 1959 und der Machtübernahme durch Fidel Castro bleiben die Beziehungen zwischen Washington und Havanna angespannt, und ein Schlüsselelement dieser Feindseligkeit war das 1962 verhängte umfassende Handelsembargo.Derzeit spüren die Bewohner der Insel die Auswirkungen der von den USA verhängten drastischen Treibstoffblockade. Der Benzinmangel hat zu einer Lähmung des öffentlichen Verkehrs geführt, was eine massive Rückkehr zur Nutzung von Fahrrädern auf den Straßen Havannas erzwungen hat. UN-Experten warnen, dass das Land sich "am Rande des Kollapses" befindet, was Trump als Rechtfertigung für seine radikalen politischen Vorschläge nutzt. „Maybe what we'll do is a friendly takeover of Cuba. They have no money, they have nothing, they are in shambles.” — Donald Trump 1961 unterstützten die Vereinigten Staaten die gescheiterte Invasion in der Schweinebucht, die mit Hilfe kubanischer Emigranten den Sturz der Regierung Fidel Castros zum Ziel hatte und bis heute ein Symbol für amerikanische Versuche eines Regimewechsels auf der Insel bleibt.
Mentioned People
- Donald Trump — Präsident der Vereinigten Staaten, Urheber des Konzepts einer "freundlichen Übernahme" Kubas.
- Marco Rubio — US-Außenminister, Schlüsselfigur für die Politik gegenüber Kuba und den Ländern Lateinamerikas.